Tabuisierte Gender- Kritik

So reagieren aufklärte, weltoffene, tolerante … Zeitgenossen auf eine sachlich begründete Kritik an dem sexualisierenden Programm des Gender- Mainstreaming. Hier einige Kommentare zu einen von mir bei YouTube veröffentlichten Vortrag über Gender- Mainstreaming:
„Noch so ein religiöser Depp, klammert sich an einen uralten Aberglauben und lehnt alles Moderne ab! Bloß keine Veränderung und Anpassung an echte Lebenswirklichkeit der Menschen, alles was gegen das rückständige, engstirnige religiös fanatische Weltbild spricht wird als „Böse“ abgestempelt!“
„Wenn man seine Reden hört bin ich froh ein Atheist zu sein und ein Leben ohne diese ideologisierte Religion zu führen.“
„Was für eine Unverschämtheit! Absoluter Schwachsinn!“
„Die Psychologie ist eine Wissenschaft, die ihr Christen natürlich gern bekämpft, weil sie eure homophoben Vorurteile zerlegt hat und eher die Ursachen für eure Homophobie erforscht.“
„Alles reine religiöse Propaganda von rechten Spinnern … Ginge es nach den Religiösen hätten die Kinder gar keine Sexualkunde oder Evolutionslehre!“
„Es ist echt widerlich, wie die Christen anderen durch solche Lügenmärchen ihre prüde Keuschheitsmoral aufdrücken wollen.“
„Kinder haben eben auch ein Recht auf unabhängige Bildung, auch gegen Fundamentalisten und Radikalen, die den Kindern radikale Ideologien wie Schwulenhass einzutrichtern versuchen.“
Mir geht es einfach gegen den Strich das die Religionen im 21sten Jahrhundert … immer noch so viel Macht und Einfluss haben, … alles was bisher erreicht wurde musste gegen massiven Widerstand der Religionen erkämpft werden!“
„Überall wird einem religiöser Blödsinn um die Ohren gehauen. Das fängt mit Kreuzen und Religionsunterricht schon in der Kita an und geht über viele Bereiche der Öffentlichkeit weiter wo die Religionen immer noch starken Einfluss haben.“
Aus meiner Sicht zeigen öffentliche Kommentare wie diese, dass die Forderungen nach Toleranz und Akzeptanz vielfach lediglich manipulative Lippenbekenntnisse sind. In Wirklichkeit geht es zumeist um die Ablösung einer Weltanschauung durch eine andere. Nach einem Kampf um die allgemeine Anerkennung versuchen Gender- Ideologen nun ihre Dogmen mit medialer und politischer Gewalt durchzusetzen und zur allein gültigen Sichtweise zu erklären. Wer sich kritisch dazu äußert, ganz gleich mit welchen Argumenten, der wird schnell diffamiert, lächerlich gemacht oder anderweitig bekämpft. Obwohl bereits der Großteil der deutschen Bevölkerung auf Linie gebracht ist, ertragen es ideologisch gestimmte Gender- Anhänger nicht, dass jemand wohlbegründet eine andere Meinung vertritt.
Die vielbeschworene „freie Gesellschaft“ hat sich in dieser Hinsicht als Illusion erwiesen. Im Bereich des Sexuellen wird heute lediglich das was früher abgelehnt wurde, als zeitgemäßes Ideal gefeiert. Und es werden neue Tabus aufgerichtet: Mütter, die sich ihre Kinder kümmern wollen werden ebenso lächerlich gemacht, wie Menschen, die Heterosexualität als normal betrachten oder die Unterschiede zwischen Mann und Frau konkret benennen.
Was wir brauchen ist echte Freiheit, nicht einfach eine neue Ideologie, die allein ihre Sichtweise gelten lassen will. Und wir brauchen Christen, die trotz der politischen und medialen Meinungsmache selbstständig denken und auch vor der Absurdität vieler Gender- Forderungen nicht einfach den Kopf in den Sand stecken. Denk- und Lebensalternativen zur gängigen Gender- Ideologie sind unbedingt nötig. Früher oder später haben Menschen die Nase voll von sexueller Beliebigkeit, von der Zerstörung sexueller Identität, von Sexualität als bloßem Konsumgut, von egoistisch orientierten Partnerschaften usw. Dann braucht es eine ehrliche und lebbare Alternative. Die finden wir in der Partnerschaft zwischen einem Mann und einer Frau, wie Gott sie ursprünglich organisiert hat. Dazu sollten Christen stehen und dementsprechend leben; auch, wenn sie deshalb von vielen verspottet werden. Michael Kotsch 2017