Schülerstreik

Sarkastisch
Am 15. März ist in München erneut ein großer Schülerstreik angekündigt. Aus unsicheren Quellen verlautet, dass an diesem Freitag zum ersten Mal auch Greta in der Landeshauptstadt zu ihren Anhängern sprechen wird. Das Schulministerium empfiehlt gemeinsam mit dem Klimaministerium für diesen Fall folgende Vorgehensweise:
1. Alle ca. 1,6 Mio. Schüler des Freistaats sind zur Streikteilnahme verpflichtet.
2. Die Anreise hat klimaneutral per Fußwallfahrt zu erfolgen. Die nun zusätzlichen Wandertage sollen bereits der Umwelterziehung dienen, indem die Schüler den Müll am Wegesrand einsammeln. Wer anschließend sein Handy der Wiederverwertung anheimgibt, wird Schüler des Monats.
3. Auf einem Schimmel mit schwarzen Punkten in die Stadt reitend, wird die Friedensnobelpreiskandidatin von den ca. 6000 Schulleitern im Spalier stehend empfangen. Knicksen, einen Diener machen ist durchaus erwünscht, von der Proskynese ist abzuraten.
4. Während der Ansprache schwenken die Schüler selbstgefertigte Fähnchen aus Esspapier.
5. Nachdem eine Wolke die Rednerin verhüllt hat und sie nicht mehr auf der Bühne zu sehen ist, beschließen die Schüler so lange zu streiken, bis sich das Klima zur Änderung bereit erklärt.
6. Es beginnt zu regnen. Vierzig Tage und vierzig Nächte.
7. Am 39. Tag treibt die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag in einem übergroßen Eisbecher vorbei und erklärt den Klimawandel für vollzogen.
8. Die Schüler schwimmen geordnet in Zweierreihen nach Hause.
JB