Wie man sich am Besten Notizen während der Predigt macht

In diesem Artikel findest du einige Tipps zum Mitschreiben bei einer Predigt: Wie man sich am Besten Notizen während der Predigt macht!

Tipps zur Vorbereitung von Notizen während der Predigt

  • Genügend Vorlauf: Für eine gute Mitschrift braucht man die nötige Gelassenheit und Konzentration. Deshalb ist es ratsam einige Minuten früher als notwendig an seinem Platz zu sein.
  • Qualitative Hilfsmittel: Je mehr einem  Heft und Stift gefallen, desto schöner ist das Mitschreiben. Man kaufe sich lieber gute Sachen, als keine Freude dabei zu empfinden.
    Hilfsmittel mitnehmen: Bibel, Heft und Stifte sollten möglichst gewohnheitsmäßig mitgenommen werden. Wenn sie ihren festen Platz in der Tasche haben, ist das noch besser!
  • Optimaler Sitzplatz: Es wird wenige Gemeinden geben, in denen man auf einem Tisch mitschreiben kann. Trotzdem gibt es Plätze wo man das besser oder schlecht machen kann. Der Sitzplatz sollte auch so gewählt sein, dass man sich gut auf die Predigt konzentrieren kann.

Tipps zum Machen von Notizen bei einer Predigt

  • Hauptaussage & Hauptargumente: Es ist weder möglich noch ratsam alles so weit wie möglich mitzuschreiben. Versuche die Hauptaussage der Predigt und ihre Hauptargumente festzuhalten.
  • Gliederung & Struktur: Suche nach Anhaltspunkten der Gliederung. Versuche die Struktur gleich durch Abstände, Schriftgröße, Nummern etc. in der Niederschrift deutlich zu machen.
  • Hervorhebungen & Farben: Markiere gleich bei der Niederschrift Aussagen, die du besonders gut fandest oderdich berührt haben. Ich nutze manchmal zwei Stifte in unterschiedlichen Farben, um bestimmte Dinge hervorzuheben.
  • Sofort und ordentlich: Denke nicht, diesen Gedanken schreib ich auch gleich auf. Sondern schreib ihn sofort so sauber und ordentlich wie möglich auf. Meist ist wenig ordentlich aufgeschrieben besser als viel unordentlich (sowohl zur Nachbearbeitung, als auch für den Kopf zum Speichern).

Tipps für Notizen am Ende / nach der Predigt

  • Zusammenfassung: Oft gibt es eine Zusammenfassung des Verkündigers, aber manchmal muss man sie auch selbst machen. Das weiß man meist schon, wenn man den Verkündiger kennt. Möglich ist z.B. jede Predigt mit fünf Punkten zusammenzufassen: die wichtigsten Aussagen / Erkenntnisse / Dinge, die man gelernt hat.
  • ToDo’s: Man sollte sich spätestens gegen Ende der Predigt eine Anwendung des Gehörten für sein eigenes Leben überlegen. Was kann ich daraus lernen? Will ich tun? Es sollten konkrete Handlungen mit Bezug zu einem konkreten Lebensbereich sein (z.B. nicht „ich will geduldiger sein“, sondern „ich will den Kindern besser zuhören, wenn ich nach Hause komme“.
  • (Laut) Korrekturlesen: Es ist sinnvoll sich die Notizen gleich nach dem Vortrag nochmal durchzulesen. So bemerkt man unklare Stellen und unpassende Formulierungen und kann sich den Inhalt noch besser merken.
  • Mit anderen teilen: Wem könnte ich davon erzählen? Wie will ich mit meiner Familie über diese Predigt reden? Natürlich muss man die Predigt zuerst zu sich selbst reden lassen, aber es ist ebenso kostbar die Überlegungen mit Freunden und in der Familie zu teilen.
  • Fragen: Habe ich etwas noch nicht verstanden oder sehe es anders? Mit wem kann ich das klären? Es muss nicht immer der Verkündiger sein, aber dieser steht auch für wichtige Fragen bereit!

Notizen schreiben ist ein Lernprozess! Ich hoffe du nimmst die Herausforderung an und kannst auch aus diesem Beitrag etwas lernen. Mich würde natürlich interessieren, was dir besonders gefallen hat oder welche Tipps du anderen geben kannst. Du darfst gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich wünsche Gottes Segen beim Hören auf Gottes Wort!

Wie man sich am Besten Notizen während der Predigt macht