Johannes 1,2 Dasselbe war im Anfang bei Gott Der Prolog des Johannesevangelium Teil 3

Der Prolog des Johannesevangelium Teil 3
In Vers 1/2 wird zweimal ausgedrückt, dass das Wort bei Gott war. Damit will Johannes hervorheben, dass das Wort nie von Gott auf eine andere Person übergegangen ist. Wort und Gott bilden immer eine Einheit. LOGOS teilte seinen Platz am Beginn aller Dinge mit Gott, hatte enge Gemeinschaft mit ihm. Damit ist das innergöttliche Verhältnis Christi vollständig ausgesprochen: es folgt sein Verhältnis zur Welt. Es ist nicht möglich zwischen Gott, dem Aussender, und Jesus, dem Ausgesandten, eine Trennungslinie zu ziehen. Auch wenn das Wort von Gott in die Welt ausgeht, ist es immer noch bei ihm. Es ist auch nie ein Wort von gestern, sondern immer unmittelbar Gegenwart. Dieser Vers stellt eine Überleitung dar: „Dasselbe war im Anfang bei Gott.“ Eigentlich ist es mehr als eine Überleitung den es hat eine bedeutungsvolle eigene Aussage.

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