Homosexuelle Einseitigkeit

Wer bei Google nach Kritik an LGTB- Beziehungen (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) sucht, wird kaum fündig. Ebenso geht es bei der Recherche nach Gewalt in LGTB- oder homosexuellen Beziehungen. Die entsprechenden Suchergebnisse beschäftigen sich ausschließlich mit Kritik an und Gewalt gegen LGTB. Hier gibt es eine erschreckende Einseitigkeit. Bei jedem einzelnen der relevanten Suchergebnisse geht es lediglich darum, dass LGTB noch nicht genug anerkannt sei und, dass es immer noch Menschen gäbe, die diese sexuellen Konzepte ablehnten.

Wer bei Google nach den Stichworten „LGTB“ und „Gewalt“ sucht, dem werden folgende Alternativen oder Spezifizierungen angeboten: „Gewalt gegen Homosexuelle“, „Angriffe auf Homosexuelle“; „Homophobie in Deutschland“, „Übergriffe auf Schwule“ usw. Keine einziger Vorschlag kommt für Gewalt, die von Homosexuellen oder LGTB- Anhängern ausgeht. Hier gibt es ganz offensichtlich eine ideologische Engführung. LGTB- Orientierte haben ein Interesse daran, sich in der Gesellschaft weiterhin lediglich als Opfer darzustellen, nie aber als Täter. Unbestreitbar gibt es nach wie vor eine gewisse Schwulenfeindschaft, die weder den einzelnen Menschen sehen will, noch nachvollziehbare Gründe für die eigene Sichtweise anführt. Gleichzeitig aber gibt es eine massive reale und mediale Gewalt und Diskriminierung von LGTB- Vertretern gegen alle Andersdenkenden. An deutschen Universitäten, bei Behörden oder in den Medien werden solche ideologischen Vereinfachungen nicht nur geduldet, sondern noch gefördert. LGTB- Anhängern wird überall eine Plattform geboten. Kritik an der LGTB- Weltdeutung hingegen wird immer als „Hetze“ oder als generell illegitim diffamiert. Hier braucht es ein Umdenken. Keiner soll den jeweils Andersdenkenden beschimpfen oder lächerlich machen.
Christen sind herausgefordert, ihre Position deutlich zu machen, auch wenn sie deshalb diskriminiert und gemobbt werden. Bei ihren Äußerungen sollen sie aber auch sachlich und nachvollziehbar argumentieren. Es muss deutlich sein, dass ausgelebte Homosexualität oder Transsexualität aus biblischer Sicht ganz eindeutig falsch ist. Gleichzeitig darf nicht verschwiegen werden, dass sexuelles Fehlverhalten aus christlicher Sicht nicht das schlimmste aller Vergehen ist. Einige Sünden sind viel weiter verbreitet z.B. der hemmungslose Materialismus, Eigensucht, Lieblosigkeit, Neid oder Geiz. Gleichzeitig muss aber darauf aufmerksam gemacht werden, dass LGTB- Anhänger nicht automatisch die besseren Menschen sind. Auch von diesen Menschen wird Gewalt und Diskriminierung ausgeübt, vor allem gegen Andersdenkende. Und weil LGTB momentan in der medialen Welt als fortschrittliches Ideal gefeiert wird, gerät auch jede gerechtfertigte Kritik an ihnen viel zu schnell unter Generalverdacht. Michael Kotsch

Studien zeigen: In den USA wird der Bevölkerungsanteil Homosexueller weit überschätzt. Trägt die Medienberichterstattung um prominente Homosexuelle wie Apple-Chef Tim Cook zu dieser Fehleinschätzung bei?
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