Stephen Hawking galt als Genie

Der verstorbene Astrophysiker Stephen Hawking gilt als Genie. Seine Forschungen über das Urknall-Modell und über Schwarze Löcher rütteln an den Grundlagen der Physik. Doch Hawking hinterlässt der Wissenschaft vor allem Fragen, etwa diese: Wie lassen sich Gravitationstheorie und Quantentheorie verbinden? Dem Durchschnittsbürger kommunizierte Hawking verfängliche Botschaften. Zwar könne man nicht beweisen, dass Gott nicht existiert, „aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig“, sagte er. Gott sei bei der Entstehung der Welt nicht beteiligt gewesen. Sie habe sich nach den Gesetzen der Physik selbst erschaffen. Ein Leben nach dem Tod hielt er für ausgeschlossen. Stephen Hawking, auch schon als intelligentester Mensch der Welt gehandelt, glaubte nicht an Gott.
Sind nun alle an Gott Glaubenden schlicht und einfach dumm und naiv? Tatsächlich stützen sich viele Atheisten auf Hawking ab. Sie meinen: Wenn ein Genie es so sieht, dann gilt es.
Halten wir einmal vier Pfeiler fest, die Atheisten glauben:
1. Das Universum ist von alleine entstanden. Das heisst, die Naturkonstanten haben zufällig den exakt passenden Wert, der Urknall passierte einfach; Atome, Moleküle, Planeten, Galaxien formten sich ganz unverhofft in ihre Komplexität.
2.Information entsteht ohne Intelligenz. Aber: Information – das ist ein geordneter Code mit klarem Zweck – braucht einen intelligenten Sender, keinen Zufallsgenerator. Die DNS des Menschen ist ein Code mit grammatischen Regeln und ausgeklügeltem Zweck.
3. Tote Materie kann von selbst lebendig werden. Atheisten glauben, dass sich Zellen im Chaos der Erd-Entstehung von alleine gebildet haben. Doch schon in einfachsten lebenden Zellen laufen Tausende von Reaktionen ab. Es sind Wunderwerke von hoher Komplexität und es ist noch nicht gelungen, sie im Labor künstlich nachzubauen.
4. Materie hat ein Ich-Bewusstsein entwickelt. Computer schlagen uns im Schachspiel und zeigen uns den Weg. Aber von ihrer Existenz haben sie keine Ahnung. Sie sind tote Maschinen. Atheisten glauben, dass auch unser Gehirn eine seelenlose biochemische „Maschine“ ist – obwohl es sich seiner selbst bewusst ist und zum Beispiel von Moral und Liebe umgetrieben wird.
Ich glaube, dass Universum, Information, Leben, Bewusstsein, Schönheit und Zweck auf einen intelligenten Schöpfer hinweisen. Die Indizien sind so stark, dass ich vom Glauben an den Atheismus abgefallen bin. Rolf Hoeneisen https://www.facebook.com/search/top/?q=rolf%20hoeneisen