Rückkehr zum Aberglauben

Al Mohler warnt anläßlich der aktuellen Berichterstattung über magische Opferrituale mit Kindstötungen durch Hexenmeister im von Dürre bedrohten afrikanischen Uganda vor der Selbsberuhigung, daß es in unserer reichen westlichen Gesellschaften keine Anwendung okkulter Rituale mehr gibt. [auszugsweise Übersetzung ins Deutsche von mir]
>>“Medizinmänner opfern Kinder im von Dürre heimgesuchten Uganda“
Die Geschichte stammt aus Uganda, und der Reporter erzählt uns, dass es sowohl in Uganda als auch in mehreren benachbarten afrikanischen Ländern ein Wiederaufleben der Opferungen sowohl von Kindern als auch von Frauen gegeben hat.
Aber an diesem Punkt können Sie fast spüren, dass viele Amerikaner jetzt sagen würden: „Nun ich weiß, dass das Okkulte weiter präsent ist. Es ist auch eine ständige Herausforderung in einigen Teilen der Welt. Die genannten Länder waren aber alle in Afrika. Aber natürlich nicht im hyper-modernen, sehr säkularen Amerika von heute.
Falls Sie das auch so sehen, werden Sie jetzt Anlaß haben ein wenig demütiger zu werden: Eine der zentralsten Figuren im sozialen Leben der amerikanischen Hauptstadt Washington DC hat kürzlich ein Buch mit geschrieben, in dem sie über ihre anhaltende Faszination und ihre Teilnahme am Okkulten sehr offen berichtet. Diese Figur ist Sally Quinn, eine Autorin und ein bekanntes Mitglied der High Society. Sie ist die Ex-Frau von Ben Bradlee, dem langjährigen Herausgeber der Washington Post. Jetzt hat sie ein Buch mit dem Titel „Finding Magic“ geschrieben, in dem sie öffentlich über ihre okkulte Seite spricht.
In einem kürzlich veröffentlichten Profil von Sally Quinn zur Veröffentlichung ihres neuen Buches, berichtete das Washingtonian Magazine:
„Über die besonderen Anekdoten hinaus ist dieses Buch Quinns Coming-Out als leidenschftliche Gläubige des Übernatürlichen“ …
Sally Quinn dokumentiert ihre Teilnahme am Okkulten insofern, als sie in ihren eigenen Worten sagt, SIE HABE DREI FLÜCHE AUF PERSONEN GELEGT, DIE ANSCLIEßEND ZIEMLICH SCHNELL STARBEN.
Was hier so wichtig ist: dass wir hier eine Person haben, die im Zentrum des gesellschaftlichen Lebens von Washington DC steht, der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika und immer noch steht. Und jetzt spricht sie in ihren eigenen Worten öffentlich über ihre Erfahrungen mit dem Okkulten. Das sagt natürlich sehr viel über Sally Quinn aus, aber auch viel über die High Society in Washington DC und nach einiger Reflexion auch viel über uns selber.
Die interessanteste Dimension dieses Berichts ist, dass diese Rückkehr zum Aberglauben mitten in der vermeintlich gleichzeitigen Wende zu einem säkularen Weltbild kommt. Aber was wir immer wieder sehen können ist, dass ein säkulares Weltbild niemals a) säkular für lange oder b) so säkular ist, wie viele behaupten. …
Das ultimative Problem hier ist, dass das, was man über die säkulare Weltanschauung wieder einmal sagen kann: Sie ist ein Vakuum. Und ein Vakuum existiert nie sehr lange. Ein Vakuum ist zerbrechlich, und irgendwann wird es von etwas anderem gefüllt werden. Und was wir jetzt sehen, ist, dass es, wenn es nicht vom biblischen authentischen Christentum gefüllt wird, vielleicht von etwas anderem, vielleicht von der New Age Spiritualität, vielleicht vom Aberglauben und vielleicht sogar dem Okkulten gefüllt wird.
Quelle: http://www.albertmohler.com/2017/10/10/briefing-10-10-17/

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