Der Sieg Christi hat nichts zu tun mit dem Triumph des siegreichen Heerführers

„Der Sieg Christi hat nichts zu tun mit dem Triumph des siegreichen Heerführers: Statt anderen Gewalt zuzufügen, erleidet Christus sie selbst … Der Triumph des Kreuzes verdankt sich nicht der Gewalt, sondern ist die Frucht einer derart totalen Entsagung, dass die Gewalt sich hemmungslos an Christus entladen kann; damit offenbart sie unwissentlich, was sie unbedingt verbergen will, und ahnt nicht einmal, dass die Entladung sich diesmal gegen sie selbst richten wird, wird sie doch in den Passionsberichten peinlich genau aufgezeichnet und dargestellt.“ (Girard, Ich sah… 177)