Andreas Giebel

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Biografie

Geboren am 4. Juni 1958 in München
1979 mit ersten Texten auf der Bühne (MUH, Liederbühne Robinson, Singat’s)
1984 erstes „abendfüllendes (kicher)“ Soloprogramm: „der mensch ist sein fehler!“
1985 1. Preis Scharfrichterbeil , Passau
1986 Kabarett ohne weiter Nebeneinkünfte 2tes solo „Der beste Mensch der Welt“
1987 3tes Solo „Wenn da Boaznhocka dramd“
1988 Saarländischer Kleinkunstpreis
1989 Österreichischer Kleinkunstpreis, Feldkirch
es folgen das Soloprogramm

„Zwecks fester Lösung locker binden“
„Zaghaft Schlachten“ (best off)
1991
1993 wei Duoprogramme mit Urban Priol: „Gehn tut alles“ „Mehr untenrum“
Dazwischen TV, Tatort, Mörder, Kino, usw.
1996 „Alpenvirus“
AZ- Stern der Woche
TZ-Rose
Münchner Kulturförderpreis
1997 Deutscher Kleinkunstpreis Sparte Kabarett
1999 Duoprogramm mit Georg Schramm
„STÖRTEBEKER“ (ein Schwank in zwei Akten)
2000 Solo: „VOM HEBEN GEZEICHNET“
2001 Bayrischer Kabarettpreis
2003 Neues Solo: „…Der Sonne entgegen!“
2005 Deutscher Kabarettpreis
Hörfunk/ Fernsehen:
– WDR, Mitternachtsspitzen
– SFB, Satirefestival
– SR, Hüschs Gesellschaftsabend
– SWF, Studiobrettl
– WDR, Unterhaltung am Nachmittag
– RTL, Wie bitte?
– SFB, Scheibenwischer
– ARD, Tatort (Hauptrolle)
– BR, Live aus dem Schlachthof u.v.m.
Weitere Auszeichnungen:
tz Rose
AZ Stern der Woche
http://www.andreas-giebel.de/biografie.htm

Was macht man wenn man verlernt hat wie „Erholen“ geht?

Wir suchen doch eigentlich nur das Glück! Da wir aber nicht immer genau wissen, wo es ist, machen wir so weiter wie bisher und hoffen, dass das Glück uns findet.

Jeden Tag gibt es neue Dinge, die uns das Leben erleichtern. Unser Rucksack ist überfüllt mit Erleichterungen. Die Bedienungsanleitung lesen wir – wenn wir Zeit haben. Vorher geht’s einfach nicht. Im Urlaub vielleicht. Sind ja auch Bücher. Aber die Bedienungsanleitung für’s Leben, die hat uns noch keiner gegeben. Es gibt unzählige, aber welche stimmt? Dafür haben wir Regeln, Rituale und Anlässe, an denen wir uns – wie dereinst Tarzan – entlanghangeln können. Wenn wir wollen.

Wir wollen ja auch.

Aber manchmal sagen uns kleine Momente, kurze Augenblicke, die wie Sternschnuppen durch unseren Alltag blitzen: „Hoppla! Was mach ich da eigentlich? Mach ich das für mich, für die anderen, oder tu ich nur so? Wieviel Genuss verträgt mein Anspruch, in der Gesellschaft gut da zu stehen?“

Und verdammt noch mal, wie geht „Erholen?“ Was ist „Auszeit?“

Was machst du, wenn du vor dem Urlaub schon weißt, dass du nach dem Urlaub so fertig bist, dass jetzt ein Urlaub fällig wäre?

Andreas Giebel macht sich in seinem neuen Programm

auf den Weg, dieses Sammelsurium zu entflechten. Immer auf der Suche nach dem Schwert, um diesen gordischen Knoten mit einem Hieb aufzulösen, verstrickt er sich bisweilen heillos in seinem Kampf gegen die Windmühlen des Alltags. Er reibt sich an den Um- und Missständen des Lebens und kämpft mit der Tücke der kleinen Dinge, die einem den ganzen Tag verderben können.

Auf der Suche nach Freiheit und Abenteuer bereist er mit seinem Freund Herbert die Route 66. Stellvertretend durch die Frühlokale und Stehausschänke Münchens – ein Fiasko!

Er sagt Geburtstage und sonstige Feiern ab, weil es die Leberwerte nicht mehr zulassen, Aber das Straßenfest, das hat er vergessen, da muss er hin, wo er doch so gern die nette Bedienung im Cafe zu einer Weinprobe eingeladen hätte .Wie einst Sillenius, der trunkene aber weise Begleiter des Bacchus, begibt sich Andreas Giebel, ständig auf die Suche nach Lösungen und verheddert sich dabei immer wieder gnadenlos im Sammelbecken der Leidenschaft. Ein höchst vergnügliches Panoptikum über uns Menschen und den Sinn und Unsinn des Lebens.

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