Wie das Evangelium uns befreit

Wir wissen, dass mit uns etwas nicht in Ordnung ist. Doch wir versuchen uns ständig einzureden, dass alles in Ordnung ist. Die gute Botschaft sagt dem Menschen: Es ist vollbracht!
Das Evangelium sagt uns, dass wir unerhört schlecht sind, schlechter als du es dir vorstellen kannst. Aber auch, dass wir mehr geliebt sind, als du es dir nur erahnen kannst. Deswegen können wir aufhören, Masken zu tragen, jemand vorgeben zu sein, der wir nicht sind. Wir müssen nicht mehr Leuten nach dem Mund reden, Menschen beeindrucken, Menschen benutzen, um selbst einen Vorteil davonzutragen.
In unserer perfektionistischen Burnout-Kultur befreit uns das Evangelium, weil es uns sagt, dass wir schwach sind. Dass aber gleichzeitig Christus unsere Stärke ist. Unsere Fehler und Schwächen können wir zugeben, weil unser Wert in Christus ist.
Das Evangelium befreit uns in dieser Gesellschaft die Ellenbogen auszufahren und Selbstverwirklichungs-Trips zu fahren. Wenn du verstehst, dass deine Sicherheit, dein Wert, deine Identität in Christus ist, dann musst du nicht mehr gewinnen. Du bist dazu befreit, zu verlieren. Vielleicht kannst du irgendwann mit dem Apostel Paulus sagen: „Das Leben ist Christus und Sterben Gewinn.“
Im Leben kannst du dann geben, statt immer nur zu nehmen, denn Christus ist dein reichster Besitz.
Freiheit gibt es dann, wenn das Evangelium dir deutlich macht, dass Christus dir alles gegeben hat. Dann ist man befreit von anderen Dingen, mit denen wir permanent versuchen, unser Selbstwertgefühl zu steigern und abzusichern.
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