Die Edelsteintherapie (Lithotherapie)

„Heilige“ Steine gab es schon immer …
Edelsteinen und Quarzkristallen werden Heilwirkungen zugeschrieben 1. Als Symbol, Amulett und Talisman boten sie – laut Aussagen von „Edelstein-Therapeuten“ – schon immer Schutz, wehrten Böses ab und erhielten die Gesundheit: „Gerade in den Steinen steckt die Urkraft der Natur. Im Kristall ist der Schlüssel der Ewigkeit.“2 Schon Marbot von Rennes (11. Jh.) und Hildegard von Bingen (12. Jh.) priesen die „mächtigen Kräfte“ der Steine. Doch bereits in den alten Hochkulturen und auch in der Bibel sollen Edelsteine eine große Rolle gespielt haben, z.B. auf dem Brustschild des Hohepriesters (2Mose 28 + 39) und auf der Mauer des „neuen Jerusalems“ (Offb 21,18-21). Doch von einer „heilenden Kraft“ der Edelsteine ist in der Bibel nirgends die Rede. Kristalle oder (Edel-) Steine gehören zu Gottes wunderbarer Schöpfung wie Gold und Silber auch. Sie sind weder mit göttlichen Heilkräften ausgestattet noch „okkult belastet“.
1. Die Darstellung der Edelsteintherapie
Lassen wir zunächst einmal die Autoren von Kristall- und Edelsteintherapie-Büchern zu Wort kommen:
„Edelsteine stellen kleine, hochwirksame Energiegeneratoren mit definiertem Frequenzspektrum dar, bedingt durch die Kristallstruktur.“ Sie „ergänzen im Schwingungssystem unseres Körpers, was ihm fehlt, um in Harmonie zu kommen“3.
Wie wendet man die Steine an?
„Die Steine heilen nicht direkt, sie laden aber durch ihre positiven Schwingungen unser Energiefeld auf … Durch ihre Ausstrahlung und ihre Schwingungen helfen uns die Edel- und Schmucksteine, uns selbst zu heilen. Wie geht nun eine Therapie mit Schmuck- und Edelsteinen vor sich? Wir brauchen dazu je nach Therapieart Steine zum Tragen, zum Aufstellen und zum Auflegen, Massageöl, in dem ein Stein lag gewisse homöopathische Medikamente aus Steinpulver, eine Talismankette oder -anhänger. Zuerst wirken die Steine auf uns durch ihre positiven Schwingungen, die wir aufnehmen. Durch Auflegen der Steine auf gesunde oder kranke Organe kann gezielter geholfen werden. Wenn wir die Steine regelmäßig auf die Chakras (Energiezentren) legen, stärken und harmonisieren wir den Fluß der Energie in uns … Gewisse Steine kann man ins Wasser legen und das Wasser dann trinken.“4′
„Ein Stein der regelmäßig gebraucht wird, sollte auch entladen werden. Nichts ist einfacher als das: Man nimmt den Stein in die Hände und hält ihn ein paar Sekunden unter laufendes kaltes Wasser, anschließend läßt man ihn an der Luft trocknen. Unter dem Einfluß von Luft und Licht ladet er sich langsam wieder auf.“5
Wie wählt man den richtigen Stein aus?
„Oft wird mir die folgende Frage gestellt: Wie und welcher Edelstein paßt oder gehört zu mir? Antwort: Lassen Sie einmal Ihr Gefühl, Ihre Augen und nicht Ihren Verstand sprechen. Der Stein, der zu Ihnen gehört, wird sich von selbst bemerkbar machen. Eine weitere Möglichkeit ist der Wärmetest. Nehmen Sie mehrere in Frage kommende Steine in die Hand. Diejenigen Steine, auf die Ihr Körper reagiert, werden sofort warm. Kalte Steine sollten Sie niemals einsetzen.“6

Wie wirken die Steine?
„Ich werde immer wieder gefragt: „Was tut dieser Stein?“ Nicht der Stein ,tut‘ etwas, sondern wir selbst machen etwas mit dem Stein, nämlich seine guten Schwingungen mit Freude und Optimismus einsetzen, um das physische und psychische Gleichgewicht (wieder) zu erlangen, um gewisse Leiden zu heilen. Wenn Sie einen Stein schenken, schenken Sie zugleich Freude, Hoffnung, Liebe und starke Schwingungen. Ich habe Tausende von .Glückssteinen‘ verkauft und verschenkt. Ein Glücksstein ist ein Stein, den man – begleitet von guten Wünschen -schenkt. Dieser Stein wird dann zum ,guten Geist‘, der seinen Meister immer begleitet und tröstet. „7
,,Man darf also die Steine lieben, sich an ihrem Anblick erfreuen, sie brauchen, um wieder Lebensfreude und Harmonie zu erlangen. An ihre Kräfte zu glauben ist nur positiv und bestimmt kein Aberglaube. Man braucht beim Gebrauch von Steinen auch nicht ein schlechtes Gewissen zu haben. Nach Millionen von Jahren sind sie an die Erdoberfläche gekommen, damit wir uns ihrer bedienen können. 8
2. Die Hintergründe der Edelsteintherapie
Die Edelsteintherapie wird in der Esoterik der Magie (Macht durch übersinnliche Kräfte) zugerechnet.9
Vier Hauptbereiche werden in der Magie unterschieden:10
1. Anwendung der Ähnlichkeits- und Analogiegesetze: „Wie oben, so unten!“ (Östliche Entsprechungslehre z.B. in der Astrologie, Reflexologie usw.)
2. Aktivierung eigener Energien: z.B. der Macht der Gedanken (Autosuggestion etc.)
3. Nutzung fremder Energie: z.B. in der Kristalltherapie, Amuletten und Talismanen
4. Anrufung von Geistern oder Dämonen: z.B. durch magische Formeln oder Symbole:
Ad. 1.: Am wirkungsvollsten sind Edelsteine, wenn sie exakt auf die „magischen Persönlichkeitsdaten“ des Betreffenden zugeschnitten sind, also seinem astrologischen Sternzeichen entsprechen. 11
Ad. 2.: „Viele Erfolge beruhen auf der regelmäßigen Aufnahme der positiven Schwingungen der Steine, einer guten Einstellung und einer gewissen Autosuggestion“ 12
Ad. 3: Fremdenergien können schädlich oder nützlich sein. Gegen schädliche Strahlen (z.B. sog. Erdstrahlen) will sich der Magier durch Abwehrzauber (Amulette oder gewisse Edelsteine wie der Rosenquarz oder der
Achat12) schützen, die nützlichen Kräfte spannt er durch geeignete Methoden (Talismanen, Glücksbringer oder gewisse Edelsteine wie der DiamanV3) für seine Zwecke ein.
Ad. 4: Es fällt auf, daß Edelsteine in den Augen der Edelstein-Therapeuten eine Art Lebewesen sind: „Mein Umgang mit der Welt der Kristalle zeigte mir bei vielen Gelegenheiten, daß Kristalle und Steine nicht nur spürten, was um sie herum vor sich ging, sondern darauf in liebevoller, unterstützender, manchmal sogar selbstaufopfernder Weise reagierten.“14 sprechen sie ihnen dankbar zu, und loben Sie ihre Schönheit… Ein Edelstein ist wie eine Frau. Je mehr man sie liebt, desto schöner wird sie!“
Manchmal weisen Edelsteine auch Sprünge auf, „das sind die Wunden, die sie durch die Übernahme des Unglücks eines Menschen bekommen haben. Eine Kranke liegt mit einem Opal am Finger im Bett. Mit einem Mal hört sie: Knacks! Der Opal ist geborsten, aber am nächsten Tag zeigt es sich, daß die Kranke genesen ist!“15
In dieser magisch-esoterischen Welt scheinen hinter den Steinen entsprechende Geister zu stehen, so wie in der Astrologie hinter den Planeten „Planetengeister“ oder „kosmische Mächte“ stehen. Schauen wir das doch noch genauer an:
3. Das Welt- und Gottesbild der Edelsteintherapie
Esoteriker lehren: Alles Seiende ist von einem Geist, von einer universellen Lebensenergie belebt (Dynamismus, Animatismus = „Allbeseelung“ oder Pantheismus = „das All ist Gott“).
Diese göttliche oder kosmische Energie wird auch Prana (Hinduismus), Ch’i (Taois-mus), Ki (Buddhismus), Ka (Ägypten), Chajim (Judentum), Heiliger Geist/Charisma (Christentum), Ewiges Feuer (Heraklit), Animalischer Magnetismus (A. Mesmer) oder Lebensäther (R. Steiner) usw. genannt.16
Alles in diesem „schwingenden Universum“ besteht aus der einen Energie, die man sich als Schwingung, Welle oder (Aus-)Strahlung vorstellt. „Auch ganz gewöhnliche Kieselsteine ,leben‘ und sind voller Schwingungen und fließender Energie. Der Stein, der uns helfen soll, schwingt mit uns. Alles schwingt …“17 Die im „Ätherleib“ (Aura) des Menschen vorgestellten sieben Chakras oder Energiewirbel (aus: hinduistischem Kundalini-Yoga) haben als „Transformatoren“ die Aufgabe, positive Energie aufzunehmen, umzuverteilen und negative Energie abzugeben. Das oberste Chakra (Scheitel-Chakra) besitzt z.B. die Farbe Violett, die Farbe mit der höchsten Frequenz und kleinsten Wellenlänge – also die „feinste“ Energie. Von da geht es abwärts bis zum 7. Chakra (Sexual-Chakra), das die Farbe Rot, die die niedrigste Frequenz hat, besitzt, also die „gröbste“ Energie. Nach dem Analogiegesetz (siehe oben) sind z.B. die roten Edelsteine in Verbindung mit dem Sexual- oder dem Herz-Chakra zu bringen. Ein zum Scheitel-Chakra passender violetter Stein (Amethyst) hat demnach mit Migräne, aber auch mit „Intuition, Konzentration, Meditation“ zu tun.
Also: Je schneller eine Welle (je höher die Frequenz) und je kleiner ihr Ausschlag (je geringer ihre Amplitude), desto größer ist nicht nur die Energie, sondern desto geistiger ist etwas auch.
Dies würde jedoch bedeuten, daß Röntgenstrahlen geistiger als Lichtwellen sind, diese geistiger als Radar, der geistiger als Rundfunkwellen, wobei UKW geistiger wäre als die Mittelwelle. Was für ein Unsinn! Auch bei den Gehirnwellen haben wir den umgekehrten Sachverhalt: Diese sind in der Meditation oder im Gebet sehr langsam (Alpha- oder Thetawellen), jedoch beim Anschauen eines Horrorfilms viel schneller (Betawellen)! Energie muß sich naturwissenschaftlich gesehen auch nicht als Welle darstellen; neben dem Wellen-Modell (Energie) wird in der Physik gleichberechtigt das Teilchen-Modell (Materie) verwendet.18
Zwar gibt es physikalische Wechselwirkungen zwischen Kristallen und elektrischen Feldern, z.B. beim sogenannten Schwing- oder Resonanzquarz, dessen Frequenzkonstanz zur Stabilisierung oder Steuerung von Quarzuhren verwendet wird. Doch in diesem Zusammenhang von „positiven Schwingungen“ und „heilenden Kräften“ zu sprechen, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Als Christen müssen wir den Gedanken der östlichen Religionen von einer All-Einheit (Monismus) der Welt ablehnen. Gott, der Schöpfer der Welt ist kein unpersönliches Prinzip. Der Heilige Geist ist personaler Gott und kann nicht durch Magie manipuliert werden. Die Materie ist nicht belebt, daher kann sie uns auch keine heilenden Kräfte mittels Schwingungen zuführen. Das Universum ist auch nicht von einer kosmischen Urenergie erfüllt, sondern von göttlichen und dämonischen Geistwesen oder Engeln, die einander bekämpfen. Was sind das also für „kosmische Energien“, die medial veranlagte Menschen aus den Edelsteinen beziehen? Ein Edelstein-Therapeut braucht mediale Kräfte“19. Ohne Verbindung zur „kosmischen“ Okkultkraft funktioniert die Edelsteintherapie nicht, denn die Wirkung der Steine ist nicht unmittelbar. Letztlich muß man sich willentlich für diese „kosmischen Energien“ öffnen, sprich: daran glauben! Die Bibel warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dämonischen Wesen, die sie „Kosmosbeherrscher“ und „böse Geister“ nennt (Eph 6,12). Diese sind in Wahrheit die sogenannten „guten Geister“, die „ihren Meister immer begleiten und trösten“.20
4. Zusammenfassende Bewertung der Edelsteintherapie
Die Lithotherapie fördert stark esoterisches Denken. Es handelt sich dabei nicht nur um eine alternative, „sanfte“ Heilmethode, sondern um ein religiöses System: Durch Magie soll die „kosmische Energie“ von (Edel-)Steinen als Abwehrzauber (Amulette) und als Glücks- oder Heilbringer (Talismane) genutzt werden. „Es ist tatsächlich höchste Zeit, daß wir hellhörig werden und den Glauben an die heilende Macht der Steine als das erkennen, was es in Tat und Wahrheit ist: Aberglaube an tote Amulette und Talismane und damit im eigentlichen Sinne Götzendienst.“21
Den Hintergrund dazu stellen Astrologie, Radiästhesie (Pendeln) und östliche Religionen dar: „Die neue Kristall-Religion beinhaltet Elemente aus Hinduismus, Yoga, New Age, Spiritismus, autogenem Training, positivem Denken, Psychotherapie und Aberglaube – alles bunt gemischt und für den Geschmack von heute zubereitet. Das Ziel der Kristallbehandlung ist nicht nur körperliche Gesundheit. Man will Kontakt zur .universellen Lebensenergie‘ bekommen, die kosmische Harmonie erfahren, das ,Licht im Innern‘ erleben, in seinen früheren Lebensläufen (Reinkarnation) reisen, sein Karma reinigen, sogar Dämonen bekämpfen oder auch nur weiterkommen auf dem Weg der Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Hierbei handelt es sich um zutiefst religiöse Heilsversprechen, und die Weltanschauung, die dahintersteht, ist entschieden antichristlich: Der Mensch sei selbst göttlich, er könne sich selbst heilen und höherentwickeln, er brauche dazu keinen persönlichen Gott und nicht die Befreiung von Schuld und Sünde. Hier liegt das Grundübel oder die Ursünde des Menschen“22
Durch eine sog.,,sympathetische Wirkung“ (Sypmathiezauber!) sollen Steine ganze Krankheitsbilder, Schmerzen und Unglück von Menschen wegnehmen 23. Dies ist eindeutig dem Bereich der,, weißen Magie“ zuzuordnen, hinter der dieselben dämonischen Mächte wie hinter der sogenannten „schwarzen Magie“ stehen. Und Schwarz-Magier und Weiß-Magier „glauben an dieselben Kräfte und Gesetze“24 ,Die Bibel jedoch verbietet jede Form von Magie, der Zauberei und des Aberglaubens: ,Es soll sich niemand in deiner Mitte finden,… der Beschwörungskünste und Zauberei treibt… Wer so etwas tut, ist dem HERRN zuwider‘ (5Mose 18,10-12). Zauberei und Magie schließen von Gottes Gemeinschaft aus (Offb 21,8 + 22,15). Gott bietet mehr als
Selbstsuggestion, Heil aus toten Steinen und gefährliche Spiele mit magischen Energien. Für Heil und Heilung ist er, der Schöpfer unseres Lebens, zuständig . „25
Von Jürgen Neidhart
1) „Quarz, (der) wichtiges Materiel, aus kristallisiertem wasserfesten Siliziumdioxyd, besteht bei freiem Wachstum aus 6seitigen regelmäßigen Prismen mit aufgesetzten, gleichmäßigen Pyramiden, farblos bis graubräunlich, von Salzsäure nicht angreifbar, auch von Stahl nicht ritzbar (H.7) … Abarten sind (oft als Edelsteine geschätzt): Amethyst, Bergkristall, Chalzedon, Rosenquarz, Saphir, Topas, Jaspis, Opal usw. (Bertelsmann Volkslexikon, Gütersloh 1963″, p. 1449).
2) Eliette von Siebenthal, Hilf dir selbst … mit einem Stein, Eigenverlag, Bern 19891, 19927, p.7.
3) Laut einer Broschüre des Resonanz-Zentrums in Mannheim, zitiert in: Ben Alexander Bohnke, Stichwort Esotherik, Knaur Nr. 7864, München 1993, p. 221.
4) E. von Siebenthal, a.a.O., p. 7-8.
5) Ebd. p. 30. Mellie Uyldert, Verborgene Kräfte der Edelsteine, Hugendubel, München 19928, empfiehlt auf p. 29 bestimmte religiöse und magische Zeremonien, um Steine wieder aufzuladen!
6) E. Schaufelberger-Landherr, Die Kraft der Steine, Boutique Tillandsia, Champ. p. 106
7) E. v. Siebenthal, a.a.O., p. 16.
8) Ebd., p. 9.
9) Z.B. in: B.A. Bohnke, a.a.O., p. 50+ 137f.,, .Esoterisch‘ (griechisch: nach innen) nannte man im antiken Griechenland die Mysterienkulte, die man damit von der .exoterischer‘ (griechisch: nach draußen), allgemein anerkannten Wissenschaft und Religion abhob. Ähnlich entstanden in vielen Kulturen Geheimbünde zur Initiation in Erfahrungen und Deutungen, die als dem gewöhnlichen Erkennen schwer zugänglich oder verborgen (okkult) galten. Man kann als esoterisch jene Auffassungen bezeichnen, von denen ihre Vertreter meinen, sie seien nur einem Innenkreis von Sensiblen, Eingeweihten und Erleuchteten verständlich“ (H. Gasper, J. Müller, F. Valentin, Hrsg., Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen, Herder Verlag, Freiburg 1990, p. 250).
10) Vgl. Bohnke, a.a.O., p. 131.
11) E. von Siebenthal, a.a.O., p. 8 + 9, schreibt: „Zwischen den Elementen und den Planeten einerseits und den Steinen andererseits gibt es harmonische Verbindungen. Zu jedem Menschen passen immer mehrere harmonisierende Steine. Unter Berücksichtigung des ganzen Astrogramms der Kundin oder des Kindes suche ich die betreffenden Steine aus und stelle sie zu einem hübschen Talisman zusammen. Ursprünglich paßt sicher zu jedem Menschen jeder Stein, jede Farbe, jede Pflanze, jedes Tier. Die Astrologie ordnet die verschiedenen Steine den Elementen, Planeten und Sternzeichen zu. Das Zeichen des Fisches ist ein Wasserzeichen, somit passen zu ihm grüne und blaue Steine. Zu den Fischen gehört Planet Jupiter, dem man Blau zuweist. Demnach entsprechen den im Zeichen des Fisches Geborenen vor allem grüne und blaue Steine. Sie können selbstverständlich aber auch gelbe, violette oder rote Steine tragen.“ Was für ein Unsinn!
12) Ebd., p. 8.
13) Die Tabelle am Ende des Artikels macht deutlich, welche enormen Fähigkeiten Edelsteinen wie Achat, Diamant und Lapislazuli zugeschrieben werden. Es braucht viel mehr, toter Materie solche derartigen Wunderkräfte zuzuschreiben, als an die Auferstehungs- und Wunderkraft Jesu Christi zu glauben. Doch der von der Esoterik begeisterte moderne Mensch „verkehrt Gottes Wahrheit in Lüge und verehrt das Geschaffene statt den Schöpfer“ (Rom 1,25).
14) Katrina Raphaell, Heilen mit Kristallen, zitiert in: Jürgen Kuberski, Seelenheil per Edelstein? in: „ethos“ Nr. 12, Dezember 1990, p. 29, später abgedruckt in: Rolf Höneisen, Hrsg., Blüten, Steine, heilende Hände, Schwengeler Verlag, Berneck 1992.
15) M. Uyldert, a.a.O., p. 53.
16) Vgl. dazu: B.A. Bohnke, a.a.O., p. 55f.
17) E. v. Siebenthal, a.a.O., p. 7
18) Vgl. B.A. Bohnke, a.a.O., p. 56f.
19) E. von Siebenthal, a.a.O., p. 12 schreibt: „Als kleines Kind war ich sehr intuitiv und zeitweise hellsichtig … Ich träumte von .Dingen‘, die sich später oft ereigneten. Ich spazierte viel allein durch Reben und Wälder – oft begleitete mich im Geist eine alte Frau. Sie erzählte mir viel über Kräuter, sagte mir, ich würde zwei Kinder gebären … Vielleicht war dieser Geist eine meiner Urgroßmütter … Mit Dankbarkeit und Wehmut denke ich oft zurück an diese liebe alte Begleiterin, die außer mir niemand sah.“
20) Vgl. Fussnote 7)!
21) Hanspeter Nüesch in: „Christliches Zeugnis Heute“, Nr. 2/1992, p. 21.
22) J. Kuberski, a.a.O., p. 28-31.
23) Vgl. M. Uyldert, a.a.O., p. 57-58.
24) B.A. Bohnke, a.a.O., p. 142.
25) Leserbrief von Jürgen Neidhart in der Davoser Zeitung vom 29.9.92
Bibel und Gemeinde 4/1993

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