Pfingsten kennen wir alle. Denn wir haben schul- und arbeitsfrei. Aber nur die Hälfte der deutschen Bürger weiß, was „hinter“ Pfingsten steht.

Wirklich ein Armutszeugnis. Weißt Du, warum es Pfingsten gibt?
Jeder zweite Deutsche weiß nicht, was an Pfingsten gefeiert wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage. 16% glauben, dass an Pfingsten Jesus auferstanden sei, 10% setzen das Fest mit Maria Himmelfahrt gleich und 3% ordnen Pfingsten die Kreuzigung Jesu zu. 23% gaben sich in der Emnid-Umfrage völlig ahnungslos.
Nur 48% wussten, dass den Jüngern laut dem Neuen Testament an diesem Tag der Heilige Geist gesandt wurde. Sie konnten in mehreren Sprachen sprechen und erkannten den Missionsauftrag Jesu Christi, das Evangelium zu verbreiten. Und warum ist dieses Ereignis für uns Christen so wesentlich? Weil sich ab diesem Zeitpunkt die große Segnung für Christen erfüllt: dass eine göttliche Person auf der Erde ist – Gott, der Heilige Geist – während der Mensch Jesus Christus verherrlicht zur Rechten Gottes im Himmel thront. So sind wir mit dem Himmel verbunden und durch den Heiligen Geist hier auf der Erde gesegnet. Wir unterschätzen die Wichtigkeit des Segens, der mit dieser göttlichen Person verbunden ist. Sie ist nicht nur eine Kraft, sie ist eine Person. Gott, der Heilige Geist. Er wohnt seit Pfingsten ganz persönlich in jedem Gläubigen (1. Korintherbrief, Kapitel 6, Vers 19) und in der Versammlung (Gemeinde, Kirche) Gottes insgesamt (1. Korintherbrief, Kapitel 3, Vers 16).
Der Geist Gottes ist es, der uns das Wort Gottes verständlich macht (Johannesevangelium, Kapitel 16, Vers 13). Ohne Ihn würden wir überhaupt nichts verstehen! Er ist es, der uns die Person des Herrn Jesus vorstellt und wertvoll macht (Johannesevangelium, Kapitel 16, Vers 14).
Es ist der Geist Gottes, der uns Heilsgewissheit gibt (2. Korintherbrief, Kapitel 1, Vers 22). Nur durch den Geist Gottes haben wir ein Verständnis von den Dingen, die Gott uns geschenkt hat. Und nur durch Ihn sind wir in der Lage, vor bösen Menschen, bösen Lehren und dem Teufel bewahrt zu werden (1. Johannes, Kapitel 2, Verse 20 und 27).
Durch den Heiligen Geist sind wir sicher, dass wir das ewige Leben – dessen vollen Genuss – im Himmel haben werden (2. Korintherbrief, Kapitel 5, Vers 5). (Bibelpraxis.de)

„Mein Wille geschehe …“

Jeder Mensch sieht die Welt aus seiner ganz eigenen Perspektive. Natürlich geht das auch nicht wirklich anders. Keiner kann sich ganz in einen anderen Menschen oder gar in ein Tier bzw. eine Pflanze hineinversetzen. Keiner weiß wirklich wie es ist, schwanger zu sein, alt zu werden oder einen Herzinfarkt zu bekommen, eher er es nicht selbst erlebt hat. Es ist wichtig sich dieser Distanz immer wieder bewusst zu werden, wenn man über Menschen in anderen Lebenszusammenhängen nachdenkt oder über sie urteilt.
Es ist auch unmöglich, sich wirklich in das Denken und Empfinden eines anderen Menschen hineinzuversetzen. Allerdings gibt es Personen, die probieren zumindest ihr Gegenüber zu verstehen. Andere entwickeln sich zu unverbesserlichen Egozentrikern, die immer nur ihren Vorteil oder ihre Probleme im Blick haben. Im Extremfall hat man irgendwann einen Soziopathen vor sich, der gar nicht mehr in der Lage ist, sich auch nur teilweise in Andere hineinzuversetzen. Solche Leute können anderen ohne jegliche Gewissensbisse Schmerzen zufügen oder ihr Gegenüber schamlos betrügen.
Ihre egozentrierte Denk- und Lebensweise wenden viele Menschen auch auf Gott an. Glaube, Gemeinde und Bibel beziehen sie dann lediglich auf ihr eigenes Leben. „Die Gemeinde muss mir etwas bringen!“, „Die Bibel muss mir in meinen persönlichen Fragen weiterhelfen!“, „Der Glaube an Gott muss mir konkrete Vorteile bieten!“ Gott wird als eine Art Dienstleister begriffen, der gute Gefühle, Schutz vor Krankheit und Schmerzen, sowie Erfolg in eigenen Lebensplänen garantieren soll. Sündenvergebung und ewiges Leben werden gerne als Zugabe genommen, auch wenn diese Ereignisse für die meisten viel zu weit in der Zukunft zu liegen scheinen. Der Glaube soll die eigenen Minderwertigkeitsgefühle wegnehmen, einen tollen Partner vermitteln, Selbstbewusstsein aufbauen, trösten, aufbauen, belustigen, unterhalten usw. usw. Die Gemeinde wird als beste betrachtet, die am wenigsten persönliche Veränderung erwartet und deren Gottesdienst am coolsten scheint; insbesondere wegen entsprechender Musik, Bühnenshow und unterhaltsamer Ansprache. Die Bibel wird nur noch herangezogen, wenn sie einem zuspricht, wie schön, gut, mitfühlend, begabt, erfolgreich usw. ich bin. Jeder ist dann ganz toll und von Gott geliebt, ganz gleich was er tut oder sagt, meint man.
Diesen weit verbreiteten Trugschluss nennt man die „anthropologische Wende“. Im Mittelpunkt des Glaubens steht nicht mehr Gott, sondern der einzelne Mensch. Die zentrale Geschichte ist die eigene, und Gott wird darin höchstens eingebaut, wenn es eben passt. Der Gott, der sich in der Bibel offenbart ist aber kein Statist im Spielfilm des eigenen Lebens. Er ist die zentrale Person des ganzen Universums. Um ihn hat sich in der Realität schon immer alles gedreht. Er ist auch dann doch unendlich wichtig, wenn sich längst kein Mensch mehr an mich erinnert.
Obwohl ein selbstverliebter und genussorientierter Zeitgeist mir jeden Tag vermittelt, wie sichtig mein Wille, meine Entscheidung oder mein Wohlergehen ist; die Realität sieht anders aus. Jedem Menschen tut es gut, diese Wirklichkeit zu akzeptieren und sich von Gott etwas sagen zu lassen. Letztlich ist eben nur ein Leben, das die Wahrheit Gottes akzeptiert, wirklich sinnvoll. Wer sich einen eigenen, immer nur segnenden und jasagenden Gott entwirft, geht an der Realität vorbei und wird gewöhnlich im Leben eines Besseren belehrt; weil Gott sich eben nicht als privater Wunscherfüller missbrauchen lässt.
Im Vaterunser heißt es: „Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden!“ (Mt 6, 10) Viele Christen beten stattdessen insgeheim: „Mein Wille geschehe!“ Danach sollen sich die anderen Menschen richten und die eigenen Bedürfnisse erfüllen. Auch von Gott wird erwartet, dass er sich nach meinen Wünschen richtet. Dabei sollte sich das Gebet des Christen aber eher an dem von Jesus orientieren, der in Todesangst Gott bittet, ihm diese Qualen zu ersparen, dann aber anfügt: „Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!“ (Mt 26, 39)

„Mein Wille geschehe …“Jeder Mensch sieht die Welt aus seiner ganz eigenen Perspektive. Natürlich geht das auch nicht…

Gepostet von Michael Kotsch am Mittwoch, 2. Mai 2018

Warum kommen wir nicht an die Massen heran, die außerhalb der Kirche leben?

Die Frage wird immer wieder gestellt: „Warum kommen wir nicht an die Massen heran, die außerhalb der Kirche leben? Wie können wir mit ihnen in Verbindung kommen? Wie können wir sie dazu bringen, auf uns zu hören? Was können wir tun, damit die Aussagen und Lehren der Kirche vollmächtig werden?“ Achten wir mal darauf, auf welche Art und Weise diese Fragen angegangen werden! „Das Hauptproblem ist“, so wird gesagt, „die Kirche hat nicht mit der Entwicklung Schritt gehalten. Sie verkauft sich nicht so, wie sie es eigentlich sollte. Große Firmen sind erfolgreich, weil sie gute Reklame betreiben.“ Deshalb haben die großen Kirchen damit angefangen, Abteilungen für die Öffentlichkeitsarbeit einzurichten. Diese Büros sorgen dafür, daß die entsprechenden Anzeigen regelmäßig in der Tagespresse erscheinen. „Bringt das unters Volk, und das Volk wird darauf hören!“, so heißt das Schlagwort. Sie klammern sich an die große Reklame, an die laute Stimme.
Andere sagen: „Nein, das ist nicht der Weg. Was wir brauchen, ist soziales Engagement. Die Menschen sind zuallererst an materiellen Dingen, an sozialen Problemen interessiert. Die Kirche muß daher deutlich zeigen, daß sie sich auch dafür interessiert. Sie muß somit häufiger Stellung zu sozialen und politischen Fragen nehmen. Dann werden die Menschen auch darauf hören, was in der Kirche gepredigt wird. Andere sind wiederum der Ansicht, der einzige Weg, den Einfluß zurückzugewinnen, gehe über Rundfunk und Fernsehen. »Das sind die Instrumente mächtiger Beeinflussung“, so sagen sie.
„Die Kirche muß diese Möglichkeiten auskaufen. Laßt uns dort das Geld hineinstecken. Laßt uns diese großen Medien für Reklame und Propagierung gebrauchen!“ Andere setzen ihr ganzes Vertrauen auf Schriften und Bücher.
Dem allen liegt selbstverständlich der hohe Stellenwert von Bildung und Wissen zugrunde. Folgende Überzeugung trifft man häufig an: Wenn wir nur den Eindruck hinterlassen könnten, daß der moderne Christ sich gut in der Wissenschaft auskennt, daß er kein Dummkopf ist und kein Träumer, daß er vernünftig und intellektuell ist, dann wird seine Umgebung bereit sein, auf ihn zu hören. Das sind auch so die gängigen Überlegungen, die hinter den vielen Büchern stecken, die Glauben und Wissenschaft harmonisieren wollen. Das sind die Hauptargumente. Aber die allerwichtigste Frage, so sagt man uns, ist die Frage nach der Einheit und einer einheitlich organisierten Weltkirche. Das eigentliche Problem ist, so sagt man, daß die Christenheit so gespalten ist. Die Welt ist eine Einheit, dagegen ist die Kirche in viele Fragmente gespalten. Darum ist es unmöglich, von Vollmacht zu reden, wenn solche unsicheren Fundamente da sind. Es gibt nur einen Weg, so sagt man uns: „Wir brauchen eine große Weltkirche. Wenn wir nur eine wären und so der Welt gegenübertreten könnten, dann müßte sie auf uns hören. Das ist das Geheimnis der Vollmacht.“
Mit dem Gesagten beschreibe ich nicht nur die Teile der Kirche, die nicht bibelgläubig sind. Leider rede ich auch vom evangelikalen Flügel. Es erscheint mir so, als ob wir in den gleichen Fehler verfallen sind. Wir zitieren zwar sehr oft: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr.“
In der praktischen Druchführung vertrauen wir dann doch dem „allmächtigen Dollar“, der Macht der Presse und der Reklame. Wir scheinen überzeugt zu sein: unser Einfluß hinge von der Technik ab, von den Programmen, die wir produzieren, von den großen Zahlen und den Massen. Wir haben vergessen, daß Gott in der Geschichte der Kirche seine Taten meistens durch den „Rest“ getan hat. Es sieht so aus, als ob wir die große Geschichte um Gideon vergessen haben. Wie Gott dort darauf bestanden hat, die Zahl der Krieger von 32000 auf 300 zu reduzieren, bevor er das Heer gebrauchen konnte. Wir sind fasziniert von der Idee der Größe, und wir sind überzeugt, wenn wir nur etwas Großes »aufziehen« (ja, das ist der richtige Ausdruck) könnten vor der Welt, dann würden wir sie erschüttern und eine große Erweckung wäre die Folge. Das ist das heutige Konzept für Vollmacht und Autorität.
Martyn Lloyd-Jones 1970 (Vollmacht, 1984, S. 78–80)
 

War Jesus ein Jude?

Antwort: Man muss heute nur das Internet durchsuchen, um festzustellen, dass es große Kontroversen darüber gibt, ob Jesus von Nazareth tatsächlich ein Jude war. Bevor diese Frage adäquat beantwortet werden kann, müssen wir zuerst eine andere Frage stellen: Wer (oder was) ist ein Jude? Sogar diese Frage wirft Kontroversen auf und die Antwort hängt davon ab, wer die Frage beantwortet. Eine Definition, die jeder der Hauptzweige des Judentums – orthodox, konservativ und reformiert – vermutlich bejahen würde ist: Ein Jude ist eine Person, dessen Mutter ein Jude war oder jede Person, die durch den formellen Prozess der Konvertierung zum Judentum gegangen ist.
Obwohl die hebräische Bibel nicht speziell erwähnt, dass die matrilineare, also weibliche Erblinie verwendet werden soll, glaubt das moderne rabbinische Judentum, dass die Torah dies in verschiedenen Passagen impliziert, wie 5.Mose 7,1-5; 3.Mose 24,10 und Esra 10,2-3. Es gibt auch verschiedene Beispiele in der Heiligen Schrift, wo Heiden zum Judentum überwechselten (z.B. Rut, die Moabiterin; siehe Ruth 1,16, wo Rut ihren Wunsch zur Konvertierung äußert) und genauso als Jüdin angesehen wird, wie die ethnischen Juden.
Kommen wir also auf die drei Fragen zurück: War Jesus ethnisch ein Jude? War Jesus ein religiöser Jude? Und schlussendlich, wenn Jesus ein Jude war, warum folgen Christen nicht dem Judentum?
War Jesus ethnisch betrachtet ein Jude oder war Seine Mutter eine Jüdin? Jesus identifizierte sich klar mit den Juden Seiner Zeit, mit den körperlichen Menschen und seinem Volk, wie auch mit ihrer Religion (obwohl Er deren Fehler korrigiert hat). Gott sandte Ihn absichtlich nach Juda: „Er kam in sein Eigentum [Juda]; und die Seinen [Juda] nahmen ihn nicht auf. Wie viele [Juden] ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ (Johannes 1,11-12) und Er sagte: “Ihr [Heiden] wisst nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden.” (Johannes 4,22)
Der allererste Vers des Neuen Testaments verkündet eindeutig, die jüdische Herkunft von Jesus: “Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.“ (Matthäus 1,1) Dies ist auch nachweislich in Passagen wie Hebräer 7,14: “Denn es ist ja offenbar, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist…“, dass Jesus ein Nachfahre aus dem Volk Juda war, aus dem der Name Jude herrührt. Und was ist mit Maria, der Mutter von Jesus? Im Stammbaum in Lukas Kapitel 3 sehen wir, dass Maria eine direkte Nachfahrin von König David war, der Jesus das gesetzmäßige Recht verlieh den jüdischen Thron zu besteigen, und Jesus als ethnischen Juden etabliert hat.
Hielt Jesus die religiösen Vorgaben der Juden ein? „Und als sie [beide Elternteile von Jesus] alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn…“ (Lukas 2,39) Seine Tante und sein Onkel, Zacharias und Elisabeth haben auch die Torah befolgt und waren religiöse Juden (Lukas 1,6), daraus können wir erkennen, dass die ganze Familie ihren jüdischen Glauben sehr ernst genommen hat.
Während der Bergpredigt (Matthäus 5-7) bestätigte Jesus ständig die Autorität der Torah und der Propheten (Matthäus 5,17), sogar im Himmelreich (Matthäus 5,19-20). Er besuchte regelmäßig die Synagoge (Lukas 4,16). Er lehrte im jüdischen Tempel von Jerusalem (Lukas 21,37) und wenn Er kein Jude gewesen wäre, hätte Er in den Teil des Tempels gar nicht erst eintreten dürfen (Apostelgeschichte 21,28-30).
Jesus trug auch die äußerlichen Anzeichen eines praktizierenden Judens. Er trug „Zizit”, Fäden, die am Kleidungsstück befestigt waren (Lukas 8,43; Matthäus 14,36), um als Erinnerung an die Gebote (4.Mose 15,37-39) zu dienen. Er nahm am Passah Fest teil (Johannes 2,13) und ging nach Jerusalem (5.Mose 16,16), um dieses für Juden sehr wichtige Pilgerfest zu feiern.
Er nahm am Laubhüttenfest (Johannes 7,2 & 10) teil und ging nach Jerusalem (Johannes 7,14), wie es die Torah verlangte. Er beging auch Hanukkah, das Fest der Tempelweihe und vermutlich auch Rosch ha-Schana (Johannes 5,1), für die Jesus auch nach Jerusalem hinauf zog, obwohl dies nicht von der Torah vorgeschrieben war. Eindeutig hat sich Jesus mit den Juden (Johannes 4,22) und als König der Juden (Markus 15,2) identifiziert. Von Seiner Geburt bis hin zum letzten Passalamm, das Er aß (Lukas 22,14), lebte Jesus als praktizierender Jude.
Wenn Jesus also Jude war, warum folgen dann die Christen nicht dem Judentum? Die Gesetze des Judentums wurden Moses für die Kinder Israels durch einen sehr heiligen und besonderen Bund am Berg Sinai übergeben, worüber im Buch 2.Moses berichtet wird. In diesem Bund schrieb Gott Seine Gesetze auf Steintafeln und Er ordnete an, dass Israel alle Gebote, die ihnen offenbart wurden, einzuhalten hat. Dieser wunderbare Bund zwischen Gott und Seinem Volk war aber nur ein Abbild eines neuen und besseren Bundes, den Gott eines Tages Seinem Volk, Juden und Heiden, geben würde.
Über diesen neuen Bund wird in Jeremia 31,31-34 berichtet: “Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein. Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.“
Christen folgen nicht dem Judentum, weil der mosaische Bund durch Jesus Christus erfüllt wurde: “Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Matthäus 5,17) Der Autor vom Buch Hebräer schrieb: „Indem er sagt: »einen neuen Bund«, erklärt er den ersten für veraltet. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist seinem Ende nahe.“ (Hebräer 8,13)
Als Christen brauchen wir dem alten Bund nicht mehr zu folgen, weil dieser alte Bund ersetzt wurde. Wir haben jetzt einen besseren Bund, mit einem besseren Opfer, durch den besseren Hohepriester ausgeführt. „Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes, und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser. Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat“. (Hebräer 10,19-23). https://www.gotquestions.org/Deutsch/Jesus-jude.html

Wir sollen nicht nur schöne Worte machen

Wir sollen nicht nur schöne Worte machen, Pläne schmieden und beten wie jener Landpfarrer, an den sich eine obdachlose Frau um Hilfe wandte und der ihr, da er sehr beschäftigt war und sich nicht anders zu helfen wußte, die zweifellos ernstgemeinte Antwort gab, er werde für sie beten. Sie schrieb darüber später:
Ich war hungrig, und Du hast gegen den Hunger in der Welt demonstriert.
Ich war gefangen, und Du hast Dich in Deiner Kapelle verkrochen, um für meine Befreiung zu beten.
Ich war nackt, und Du hattest moralische Skrupel bei meinem Anblick.
Ich war krank, und Du knietest nieder und danktest Gott für Deine Gesundheit.
Ich war obdachlos, und Du hast mich der Obhut Gottes anbefohlen.
Ich war einsam, und Du hast mich allein gelassen, um für mich zu beten.
Du wirkst so heilig, so verbunden mit Gott, aber ich bin immer noch hungrig – und einsam – und friere.
Wer begriffen hat, wie Gott den Menschen sieht, der ist bereit, sich für die Befreiung der Menschen von allem, was sie erniedrigt und gefangen hält, einzusetzen, sei es im geistlichen oder im sozialen Bereich. Dabei ist klar, daß einem Menschen erst dann wirklich geholfen ist, wenn er das Heil in Jesus Christus angenommen hat.
John Stott, Christsein in den Brennpunkten unserer Zeit, Bd. 1 Seite 37

Die Wiederkunft Jesu Christi

„Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, ja, komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20).
Den genauen Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu kann niemand von uns voraussagen, und jeder bisherige Versuch, den exakten Zeitpunkt herauszufinden, hat sich als falsch erwiesen. Doch eines können wir aufgrund der Aussagen der Bibel mit absoluter Gewissheit sagen: Christus wird am Ende dieser Weltzeit wiederkommen!
Als die Jünger den Herrn fragten: „Was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“, zeigten sie damit, dass diese Begebenheiten für sie ein und dasselbe Ereignis sein werden. Und Jesu Reaktion weist darauf hin, dass sie mit dieser Sicht nicht falsch lagen. Auch später sprachen die Apostel Petrus und Paulus davon, dass Christi Wiederkunft und das Ende der Welt zusammen gehören. Dies wird auch deutlich, wenn wir uns die Begleiterscheinungen der Wiederkunft Jesu ansehen. Eine solche Begleiterscheinung ist die Auferstehung der Heiligen, und Jesus versichert, dass Er die, die an Ihn glauben, am jüngsten Tag auferwecken wird (vgl. Joh 6,40.44.54). Eine weitere Begleiterscheinung wird das große Weltgericht sein, insbesondere auch das Gericht über die Gottlosen. Und schließlich wird es auch zur Wiederherstellung aller Dinge kommen. Der Ausdruck „Wiederherstellung aller Dinge“ bezieht sich auf nichts Geringeres als die vollkommene und endgültige Erneuerung all dessen, was durch den Sündenfall entstellt oder zerstört wurde. Selbst der Teufel, die Sünde und der Tod werden dann endgültig entmachtet und besiegt sein. Weiterlesen

Was ist das Wesen guter Theologie?

Eine gute Theologie dient grundsätzlich den beiden Zielen

  • Gott zu loben und zu verherrlichen und
  • Gott zu dienen.

Eine gute Theologie sollte die folgenden sieben Merkmale aufweisen:

  1.  Sie muß akkurat sein, d.h. gesunde Lehre zum Inhalt haben.
  2. Sie muß Gott zum Zentrum haben (Gott-zentriert sein), d.h. Gottes Souveränität, seine Majestät und seine Kontrolle über alles muß im Zentrum stehen.
  3. Sie ist doxologisch, d.h. sie gibt Gott die Ehre für alle seine Leistungen in der Schöpfung, Vorsehung und Gnade.
  4. Sie ist eschatologisch, d.h. sie ist zukunftsorientiert und vermittelt Hoffnung, denn Gott hat uns erwählt, errettet und bringt uns ans Ziel.
  5. Sie ist christologisch, d.h. Christus-zentriert, und zwar in zweierlei Weise: 1) Sie weist auf Christus hin, der unser Mittler (zwischen Gott und Mensch), Prophet, Priester und König ist; 2) sie ruft uns dazu auf Christus zu folgen, indem wir uns selbst verleugnen und täglich das Kreuz auf uns nehmen.
  6. Sie ist ekklesiastisch, d.h. Gemeindezentriert (die Gemeinde hat Bedeutung!), denn wir sind zusammen auf dem Weg der Nachfolge Jesu.
  7. Sie ist motivierend. Theologie ist kein Selbstzweck, sie dient dazu uns Christus ähnlicher zu machen, ihre Absicht ist zu heiligen, geistliches Wachstum zu fördern. Dr. Derek W.H. Thomas

Die sechste Bitte Und führe uns nicht in die Versuchung

154. wenn das Wort “ Versuchung “ oder “ Prüfung “ nicht so allgemein üblich wäre, so stünde es viel besser und wäre klarer, wenn man es so ausdrückte: „Und führe uns nicht in Anfechtungen“. In diesem Gebet lernen wir aber, wie elend das Leben auf Erden ist. Denn es ist lauter Anfechtung, und wer hiernach Frieden und Sicherheit für sich sucht, handelt nicht weise; er kann es auch niemals dazu bringen. Und wenn wir alle es begehrten, so ist es doch unmöglich. Es ist ein Leben der Anfechtung und bleibt es.
155. Darum sagen wir nicht: „Nimm die Anfechtung weg von uns“, sondern: „Führe uns nicht hinein“, als wollte man sagen: „Wir sind hinten und vorne von Anfechtungen umgeben und können uns nicht davon freimachen. Aber, o unser Vater, hilf uns, dass wir nicht hineingeraten, d. h. dass wir nicht dazu einwilligen und so überwunden und unterdrückt werden“. Denn wer in die Sünde einwilligt, der sündigt und wird ein Gefangener der Sünde“, wie Paulus (Römer 7,23) sagt. Weiterlesen

Brauchen wir theologische Bildung in unserer Gemeinde?

In vielen der Gemeinden in unserem Land hat Theologie und theologische Ausbildung keinen sehr hohen Stellenwert. Ganz im Gegenteil wird theologische Bildung manchmal sogar als elitär betrachtet und empfunden. Dabei macht das Neue Testament die Notwendigkeit von theologischer Bildung und Zurüstung in der Ortsgemeinde sehr deutlich.
Apostelgeschichte 6, 1-7 z.B., das die Einsetzung der ersten Diakone schildert, zeigt wie unverzichtbar es ist, dass Brüder in unseren Gemeinden die Zeit und die Fähigkeit haben, sich dem gründlichen Studium und Dienst am Wort Gottes hinzugegeben. Denn die Diakone mussten eingesetzt werden, damit die Apostel und geistlichen Väter der Gemeinde nicht länger den Dienst am Wort (und das Gebet!) vernachlässigen mussten.
“Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, . . . . Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.” (Apg. 6, 2-4)
In diesem Zusammenhang wird der Stellenwert von gesunder Lehre und Wortverkündigung in der Gemeinde sehr deutlich. Weitere Brüder mussten für den Dienst an den Witwen herangezogen werden, damit diejenigen, die die Fähigkeit und Verantwortung hatten, Gottes Wort recht zu verkündigen, diesem Dienst voll nachkommen konnten.
Die Liste von Qualifikationen für Älteste, Aufseher und Leiter ist ein weiterer Beleg dafür, wie unverzichtbar es ist, Brüder in unseren Gemeinden zu haben, die begabt und zugerüstet sind, Gottes Wort zu lehren und die gesunde Lehre zu verteidigen. Mitten unter der Liste von den Eigenschaften, die Älteste in der Gemeinde auszeichnen sollten, erklärt Paulus in 1. Timotheus 3, 2, dass sie “geschickt im Lehren” sein sollen und führt diese Qualifikation dann in Titus 1, 9 wie folgt weiter aus:
“Er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiss ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen.”
Die Aufseher der Gemeinde müssen also den notwendigen theologischen Einblick haben, um zwischen gesunder bzw. heilsamer und falscher bzw. schädlicher Lehre zu unterscheiden. Sie müssen darüber hinaus auch in der Lage sein, diese zu verteidigen und die Widersprechenden zurechtzuweisen und zu überführen. Dazu ist ohne Frage theologische Bildung in welcher Form auch immer nötig.
An dieser Stelle erhebt vielleicht so mancher Leser den Einspruch, dass Gottes Geist doch jedem Gemeindeglied eine Gabe gegeben hat und dass die Gabe des Lehrens nicht über die anderen gestellt werden sollte. Letztendlich sind doch alle Gaben in der Gemeinde wertvoll und wichtig. Ohne Frage ist das richtig und Paulus betont dies auch an vielen Stellen, u.a. auch in Epheser 4, 7 (vgl. 1. Kor. 12, 1-11; Röm. 12, 3-8), wenn er sagt:
“Jedem Einzelnen von uns aber ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden.”
Wenn wir jedoch in diesem Abschnitt weiterlesen, sehen wir, dass Paulus fortfährt zu erklären, dass die Gemeinde Hirten und Lehrer braucht, die die Geschwister für die rechte Ausübung ihrer Gaben zurüsten. Denn durch diese Zurüstung wird der gesunde Wachstum der Gemeinde gefördert.
“Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes [mit ihren Gaben], für die Erbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife Christi. Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.” (Eph. 4, 11-14)
Wenn wir uns diese drei Texte zu Herzen nehmen, sollten wir uns für die Gemeinde, in der wir sind, ernsthaft die Frage stellen: Können wir

  • Männer des „Gebets und des Dienstes am Wort”;
  • Männer, die “geschickt sind im Lehren”;
  • Männer, die mit “heilsamer Lehre zurechtweisen” können;
  • Männer, die “Hirten und Lehrer” sind, die die Geschwister in der Wahrheit und Liebe anleiten,

durch irgendetwas anderes ersetzen? Diese Texte machen deutlich, dass theologisch zugerüstete und ausgebildete Brüder für unsere Gemeinden unverzichtbar sind.
Aber der Abschnitt im Epheserbrief geht noch einen Schritt weiter. Bei der theologischen und biblischen Zurüstung einiger weniger leitenden Brüder darf es nicht bleiben. Nein, der theologische Einblick und die Fähigkeit unserer Ältesten, Gottes Wort recht auszulegen und zu lehren, dient dem noch viel größeren Ziel, dass jedes Glied der Gemeinde lernt, theologisch recht zu denken und zu unterscheiden. Die Bibelfestigkeit der Hirten soll letztendlich dazu dienen, dass jeder in der Gemeinde befähigt wird, Gottes Wort recht auszulegen. Wie wir eben schon gelesen haben, beschreibt Paulus dieses größere Ziel für theologische Zurüstung wie folgt: jeder in der Gemeinde soll “hingelangen zur … Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife Christi” (V. 13). Kein Gemeindeglied soll “mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen” (V. 14).
Somit ist die Erkenntnis der biblischen Wahrheit also gesunder Theologie nicht etwas, was irgendeiner Elite als “Hobby” vorenthalten ist, sondern für jedes Gemeindeglied elementar ist. Auf den Punkt gebracht: Wir brauchen theologisch bewandte und geschulte Leiter und Hirten, damit unsere Gemeinden und jedes Glied lernt, theologisch bewandt zu denken, dienen und leben! Kai Soltau September 24, 2015  http://www.wortzentriert.at/lehre/gemeinde/brauchen-wir-theologische-bildung-in-unserer-gemeinde/

 

Gibt es Wunder?

„Ich kann sie gut verstehen, die Menschen, die sich schwertun mit der Vorstellung eines Gottes, der in den Gang der Natur eingreift. Es ist nicht einfach, an Wunder zu glauben, und das soll auch so sein. In Matthäus 28 lesen wir, wie die Apostel auf einen Berg in Galiläa gehen, um Jesus zu treffen. „Als sie ihn dort sehen, vielen sie vor ihm nieder. Einige aber zweifelten, ob es wirklich Jesus war.“ (V. 17). Ein bemerkenswerter Satz! Der Verfasser eines der frühesten Dokumente des christlichen Glaubens teilt uns mit, dass mehrere der Gründer dieses Glaubens das Wunder der Auferstehung schier nicht glauben konnten, obwohl sie Jesus mit ihren eigenen Augen vor sich sahen und mit den Händen greifen konnten. Es gibt keine Erklärung dafür, warum dieses Detail in dem Bericht enthalten ist, außer dass es wirklich so war. Dieser Bibelabschnitt zeigt uns mehreres. Erstens: wir sollten uns nicht einbilden, dass nur wir modernen, wissenschaftlich aufgeklärten Menschen Probleme mit Wundern haben, während die primitiven Menschen der Antike dieses Problem nicht hatten. Die Apostel reagierten gerade so wie die meisten Menschen heute: die einen trauten ihren Augen, die anderen nicht. Zweitens macht uns die Szenen Mut zu mehr Geduld. Alle Apostel wurden später bedeutende Führungspersönlichkeiten der Alten Kirche, aber einigen fällt das glauben halt schwerer als anderen.
Der Sinn der Wunder und Heilungen
Doch das Eindrücklichster an diesem Text ist, was er uns über den Sinn der Wunder in der Bibel verrät. Wunder führen nicht los zum Glauben im Sinne von Für–wahr–halten, sondern zur ehrfürchtigen Anbetung. Die Wunder Jesu waren nie magische Tricks, die die Menschen beeindrucken oder manipulieren sollten. Wir lesen nirgends, dass Jesus sagte: „Seht ihr den Baum da drüben? Wartet, den lass‘ ich gleich in Flammen aufgehen!“ Er benutzte seine Wundermacht viel mehr dazu, Kranke zu heilen, Hungrige zu speisen und Tote aufzuerwecken. Warum das? Wir Heutigen stellen uns Wunder so vor, dass sie die Natur außer Kraft setzen; Jesus wollte mit Ihnen die Natur wiederherstellen und heilen. Die Bibel berichtet uns, dass Gott die Welt ursprünglich ohne Krankheit, Hunger und Tod erschuf. Jesus kam in die Welt, um zu erlösen, wo sie erlösung bedürftig ist, und um zu heilen, was zerbrochen ist. Seine Wunder sind nicht nur Erweise seiner Macht, sondern ein greifbarer Vorgeschmack darauf, was er einmal mit dieser Macht tun wird. Die Wunder Jesu sind nicht nur eine Herausforderung unseres Denkens, sondern ein Zuspruch an unsere Herzen – das die Welt, nach der wir uns alle sehnen, kommen wird.“
Dr.Timothy Keller, Warum Gott?, (Brunnen Verlag, Gießen 2010), S. 124-125