Schuldbekenntnis der FeG-Bundesleitung zum Nationalsozialismus im Wortlaut:

„Wir als Freie evangelische Gemeinden haben während des Hitler-Regimes versagt. Politische Abstinenz, ein falsches Obrigkeitsverständnis und sicher auch Angst haben uns schweigen lassen. Mit dem gettohaften Leben als Gemeindebund wollten wir einen Freiraum für gemeindliches Leben bewahren, aber dieser Freiraum kann das Unrecht nicht aufwiegen, an dem wir durch unser Stillschweigen mitgewirkt haben. Wie viele Juden und andere Menschen wurden bestialisch ermordet?! Das von uns (Deutschen) ausgegangene Leid sprengt jedes Vorstellungsvermögen. Wir haben gesündigt‘, betet Daniel angesichts der Schuld seines Volkes (Dan. 9,15). Aber zu der Schuld, die wir als Deutsche auf uns geladen haben, kommt die Schuld als Männer und Frauen, deren Leben Christus gehört.
Salz und Licht der Welt werden solche Leute im NT genannt (Mt. 5,13-14). Als solche hätten wir gegen das Unrecht aufstehen müssen. Wir haben es nicht getan. Wir haben gesündigt und sind schuldig.
Wir leben von Vergebung. Wir vertrauen darauf, dass Gott sie uns schenkt. Wir können angesichts der Geschichte nur vertrauen, dass er vergibt und mit uns weitermacht. Weil wir das erfahren haben, erfüllt uns Hoffnung. Unsere Hoffnung liegt in Jesus Christus und der erneuernden, Leben rettenden und schaffenden Kraft dieser Vergebung.“
Die Bundesleitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden
Deutschland, Dietzhölztal-Ewersbach, 20. September 2014

Besser Gott als Geld

Der Amerikaner Stephen Curry gilt derzeit als einer der besten Basketball-Spieler weltweit. Vielen denen es so ergeht wie Curry, steigt der plötzliche Ruhm zu Kopfe. Plötzlich halten einen alle für wahnsinnig wichtig. Viele suchen die Freundschaft eines bekannten Sportlers. Ständige Interviews mit den Medien vermitteln den Eindruck, irgendetwas Besonderes zu sein. Viele nehmen Abstand vom Glauben, wenn sie erst berühmt geworden sind. Irgendwie scheint ihnen die Bibel plötzlich peinlich und provinziell.
„Gott hat mich dazu vorbereitet, ihn auf dem Basketball-Feld zu repräsentieren und ein Zeugnis für ihn zu sein“, berichtete Curry dem „Fellowship of Christian Athletes“-Magazin. „Meine Mutter sagte mir während meiner Uni-Zeit, dass Gott seine Leute in verschiedenen Bereichen des Lebens stellt, damit sie noch mehr Menschen für ihn erreichen können. Und ich versuchte, diese Zeit zu seiner Ehre zu nutzen.“
Curry kann das, wovon tausende andere nur träumen: von seinem Hobby leben. Trotzdem ist sich der All-Star-Athlet bewusst, dass ihm trotz seines Erfolgs noch einiges fehlt. „Gott hat mir das Talent gegeben, vom Basketball leben zu können, aber ich muss trotzdem jeden Tag hart arbeiten, um mich zu verbessern. Ich weiß, dass dies letztlich nur ein Spiel ist … Aber ich liebe es, dass ich beim Basketball die Chance bekomme, andere Leute … auf den Mann hinzuweisen, der für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Ich weiß, dass durch ihn im Himmel ein Platz für mich bereit ist, und das ist etwas, das kein Preis und keine Trophäe dieser Erde je toppen könnte. Das wichtigste ist, … Christus lebt in mir!“
Stephen Currys Wunsch, andere Menschen auf Jesus Christus aufmerksam zu machen lässt sich der Top- Sportler auch etwas kosten. Kürzlich verzichtete er auf einen 2,5-Millionen-Werbevertrag mit Nike, weil man ihm nicht erlauben wollte, seinen Lieblingsbibelvers auf die Schuhe drucken zu lassen.
Auch zu Beginn jedes Spiels macht Curry ganz offensiv auf seinen Glauben aufmerksam: „Ich schlag mir auf die Brust und zeige zum Himmel. … Das mache ich jedes Mal, wenn ich auf den Platz komme, um mich daran zu erinnern, für wen ich spiele. … Die Leute sollen wissen, wen ich repräsentiere und warum ich bin, wer ich bin. Denn das bin ich wegen Jesus, meinem Herrn und Retter!“
Für die meisten „normalen“ Christen kostet es weit weniger auf Jesus hinzuweisen, als für einen Prominenten, der Gefahr läuft, von Millionen ausgelacht zu werden. Auch wenn der Glaube von vielen säkularen Medien in Deutschland tabuisiert worden ist, sollten Christen ihre Menschenangst überwinden und frei von Jesus sprechen. Der Glaube an Gott hat sich millionenfach bewährt. Vielen anderen kann noch geholfen werden, wenn sie ein neues Leben mit Gott beginnen. Da lohnt es sich allemal, mutig von Jesus Christus zu reden.
Michael Kotsch