Der Sieg Christi hat nichts zu tun mit dem Triumph des siegreichen Heerführers

„Der Sieg Christi hat nichts zu tun mit dem Triumph des siegreichen Heerführers: Statt anderen Gewalt zuzufügen, erleidet Christus sie selbst … Der Triumph des Kreuzes verdankt sich nicht der Gewalt, sondern ist die Frucht einer derart totalen Entsagung, dass die Gewalt sich hemmungslos an Christus entladen kann; damit offenbart sie unwissentlich, was sie unbedingt verbergen will, und ahnt nicht einmal, dass die Entladung sich diesmal gegen sie selbst richten wird, wird sie doch in den Passionsberichten peinlich genau aufgezeichnet und dargestellt.“ (Girard, Ich sah… 177)

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Die Bibel ist nicht harmlos.

Luther hat ganz provozierend gesagt: „Wie könnten wir Unbesonneneres und Vermesseneres tun, denn dass wir uns unterstehen, Gott und sein Wort zu richten, die wir von ihm sollten gerichtet werden? Darum soll man darauf schlicht stehen und beharren, dass, wenn wir hören, dass Gott etwas sagt, wir es glauben, und nicht darüber disputieren, sondern vielmehr unsere Vernunft gefangen nehmen unter den Gehorsam Christi.“

 

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Das Evangelium predigen

„Es gibt Männer, die meinen, dass sie das Evangelium predigen, während sie tatsächlich eigentlich nur Dinge über das Evangelium sagen. Ich habe immer empfunden, dass dies das besondere Charakteristikum und der Fallstrick der Barthianer ist. Sie sprechen ständig über ‚das Wort‘ und sagen Dinge über ‚das Wort‘. Doch dazu sind wir nicht berufen; wir sind berufen, das Wort zu predigen und vorzustellen und das Wort den Menschen direkt zu bringen. Wir sollen nicht einfach Dinge darüber sagen, wir sollen eigentlich das Wort selber mitteilen. Wir sind die Kanäle und die Werkzeuge, durch welche dieses Wort zu den Menschen gelangen soll.“ (D. M. Lloyd-Jones)

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Was weißt Du von den Schmerzen die in mir sind ?

„Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen?
Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich.
Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“ Franz Kafka wurde heute vor 134 Jahren geboren

 

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Nicht alle Religionen sind gleich!

Die Überzeugung, alle Religionen seien im Wesentlichen gleich, ist unter säkularen jungen Erwachsenen sehr verbreitet. Ich halte das für eine Form emotionaler Unreife. Das Leben erfordert immer wieder harte Entscheidungen, und zu glauben, man könne sie vermeiden, ist kindisch. Vielleicht hat es zunächst den Anschein, man könne auf diese Weise um eine Menge harter Arbeit herumkommen. Aber die Idee einer Gleichheit der Religionen ist schlicht und einfach eine Lüge. Jede Religion, selbst jene, die zunächst den Anschein erwecken, Raum zu lassen für vieles andere, erhebt eigene, unverwechselbare Ansprüche. Und die Ansprüche, die Jesus erhebt, sind besonders ärgerlich, denn wenn sie zutreffen, gibt es keine Alternative als die, die Knie vor ihm zu beugen. Timothy Keller

Wie weit müssen wir gehen?

Stellen Sie sich vor, Sie fordern ein siebenjähriges Mädchen auf, einen Aufsatz über die Liebe und das Heiraten zu schreiben. Wenn der Aufsatz fertig ist, werden Sie sehr wahrscheinlich feststellen, dass er mit der Realität wenig zu tun hat. Eine Siebenjährige hat keine realistische Vorstellung von der Liebe und vom Heiraten. Wenn wir anfangen, Jesus zu folgen, sind wir mindestens genauso weit von der Realität entfernt. Wir haben keinen blassen Schimmer, wie weit und wohin wir gehen müssen. Timothy Keller

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„Salz der Erde“ und „Licht der Welt“

»Jesus fortert uns dazu auf, weitreichenden Einfluss auszuüben („Salz der Erde“ und „Licht der Welt“). Damit das überhaupt möglich wird, müssen wir „in der Welt“ zu finden sein – am Arbeitsplatz, in unserer Nachbarschaft, bei Freunden und Verwandten. Es hilft nichts, sich in die „eleganten kirchlichen Salzlagerstätten“ John Stott

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Humor in der Predigt

C.H. Spurgeon wurde oft dafür kritisiert Späße und Humor von der Kanzel zu bringen. Bestimmte Kirchenmänner versuchten ihn deswegen immer wieder, ihn unter Druck zu setzen. Spurgeon sagte dazu: „Wenn ihr nur wüssten, wie viel ich davon zurückhalte, dann würdet ihr mich wirklich verurteilen. …. Diese Prediger halten es für weniger kriminell, eine halbe Stunde tiefen Schlaf zu verursachen, als einen kurzes Gelächter.“

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Warum Evangelisation so wichtig?

John Stott  wurde immer wieder gefragt: „Warum ist Ihnen denn die Evangelisation so wichtig? Ist denn nicht heute vor allem dies dran, gegen weltweite Nöte und gegen weltweite Ungerechtigkeit etwas zu tun? Hören Sie denn nicht das Schreien der Verhungernden?“ – „Doch, das tue ich“, antwortete John Stott, „aber Gottes Geist hat mir auch die Not derer vor Augen gestellt, die ohne einen Erlöser ewig in Gott-Ferne bleiben! Ich bekomme das Schreien dieser Verlorenen nicht aus den Ohren!“ – „Der Geist wird euch in alle Wahrheit leiten!“

Zweifeln

„Im Gespräch mit dem arroganten Verfechter des Zweifels ist es nicht die richtige Methode, ihm zu sagen, er solle aufhören zu zweifeln. Eher sollte man ihm sagen, er müsse fortfahren zu zweifeln, er müsse noch etwas mehr zweifeln, er müsse jeden Tag Neueres und Wilderes im Weltall bezweifeln, bis er schließlich, durch eine seltsame Erleuchtung, anfange, an sich selbst zu zweifeln.“ „Gilbert Keith Chesterton. Prophet mit spitzer Feder.“

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