6. These: Gegen die »wortlose« Religion.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß die Begegnung mit Gott ein Hören auf den Ruf, also auf das Wort Gottes ist. Die Offenbarung Gottes geschieht durch das Wort, der Weg zum Heil beginnt mit dem Hören dieses Wortes, und der Geist lebt im Gehorsam unter dem Wort, so wie es in der Heiligen Schrift geschrieben steht.
Christus spricht.»Wer von Gott ist, der hört Gottes Wort; darum hört ihr nicht, denn ihr seid nicht von Gott.« (Joh. 8,47)
Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, als könne der Mensch ohne das Wort, aus der »Tiefe« seines Daseins, durch Meditation, Emotion oder Spekulation Gott ergründen, erleben oder erfühlen. In diesem Unternehmen des sündigen Menschen, aus sich selbst Gott zu erfahren, wird die Begegnung mit Gott nicht nur verfehlt, sondern in sträflicher Weise eine irrige Gotteserfahrung als Ideologie stabilisiert.
Luther bekennt:»Das ist die Art des Wortes Gottes, daß es uns Dinge vorträgt, die unseren Verstand übersteigen. Wenn es Vergebung der Sünden verheißt, verheißt es unmögliche Dinge, die man nicht denken kann und daran man ganz verzweifelt. Deswegen kann sich der Glaube auf nichts anderes als auf das Wort gründen: Wenn er das Wort fahren läßt und denkt, die Sache reimt und schickt sich nicht, so fällt er alsbald und ist verloren.«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 96 – 97

„Silence“

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Pater Ferreira (Liam Neeson). Bild: © 2017 Kerry Brown, Concorde Filmverleih GmbH

Wer den Skandalfilm „Die letzte Versuchung Christi“ (1988) oder „Shutter Island“ (2010) und zuletzt „The Wolf of Wall Street“ (2013) gesehen hat, dürfte überrascht sein, zu hören, dass sich der Regisseur Martin Scorsese von Jugend an suchend mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt. Einen nachhaltigen Impuls zur Vertiefung dieser Suche gab es 1988. Nach einer Sondervorführung von „Die letzte Versuchung Christi“ (in dem Film wird Jesus eine Beziehung zu Maria Magdalena unterstellt), überreichte Erzbischof Paul Moore dem Filmemacher eine Ausgabe von Shūsaku Endōs historischem Roman „Schweigen“. Das Buch hinterließ einen tiefen Eindruck. „Das Thema, das Endō hier behandelt, ist in meinem Leben seit meiner frühesten Jugend präsent“, so der Regisseur. „Ich wurde in einer streng katholischen Familie groß und beschäftigte mich stark mit Religion. Die Spiritualität des römischen Katholizismus, in die ich als Kind eintauchte, ist das Fundament meines Lebens, und diese Spiritualität hing mit dem Glauben zusammen.“ Während Scorsese den Roman las, fand er sich zu seiner eigenen Überraschung mit tiefgreifenden Fragen des Christentums konfrontiert, mit denen er „noch immer“ ringt, wie er sagt. „In der heutigen Phase meines Lebens grüble ich ständig über Themen wie Glauben und Zweifel, Schwäche oder das Schicksal des Menschen nach – und Endōs Buch berührt diese ganz direkt.“

„Silence“

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Regisseur & Drehbuchautor Martin Scorsese und Andrew Garfield. Bild: © 2017 Concorde Filmverleih GmbH

Mit dem Film „Silence“, der auf dem Buch von Endō beruht, hat der Meisterregisseur nun ein Werk in die Kinos gebracht, das fast keine große Frage ausläßt. Der Film thematisiert, was Theologen, Religionsphilosophen oder Missionare umtreibt. Um einige Themen zu nennen: Was ist Wahrheit? Wie können wir das Evangelium kontextualisieren? Wie sollen sich Christen in Verfolgungssituationen verhalten? Zerstört die christliche Mission fremde Kulturen? Gibt es nach dem Abfall vom Glauben eine weitere Chance zur Umkehr? Und natürlich die übergroße Frage: Warum schweigt Gott?

Die Handlung

Der Film dreht sich um Pater Sebastião Rodrigues (Andrew Garfield) und Pater Francisco Garpe (Adam Driver), die 1638 von Portugal ins für die westliche Welt völlig abgeschottete Japan aufbrechen, um der Wahrheit hinter den Gerüchten nachzugehen, dass ihr berühmter Lehrer Cristóvão Ferreira (Liam Neeson) seinem Glauben abgeschworen habe. Ferreira, ein Vorbild für viele junge Priester in Portugal, soll nicht nur dem Christentum den Rücken zugekehrt, sondern sogar zum Buddhismus übergetreten sein und eine Japanerin geheiratet haben.

Nachdem Rodrigues und Garpe im Hafen Macaus angekommen sind, zeichnet sich das Bild der christlichen Mission in Japan durch Gespräche mit Augenzeugen immer düsterer. Christen sind in Japan von ständiger Verfolgung der Feudalherren bedroht und werden durch Folter zum Glaubensabfall gezwungen.

In einer Kneipe finden die Priester den einzigen Japaner von Macau. Obwohl Kichijirō ein zwiespältiger Trunkenbold ist, scheint nur er sie unentdeckt nach Japan führen zu können. Angeblich stammt Kichijirō aus einer christlichen Familie. Während diese ihrem Glauben treu blieb und grausam hingerichtet wurde, verleugnete er das Christentum und wurde von seinen Peinigern in seinem Heimatdorf zurückgelassen. Er hatte es dann fluchtartig wegen plagender Schuld- und Schamgefühle verlassen. Nun betäubt er sein schlechtes Gewissen im Rausch.

Doch Kichijirō tut scheinbar alles, um sich zu rehabilitieren: Kurz nach der Landung in einer entlegenen Küstenregion nahe Nagasaki bringt er die beiden Jesuiten mit den ärmlichen Dorfbewohnern Tomogis zusammen, die alle dem von den Missionaren gebrachten Katholizismus treu geblieben sind und ihren Glauben im Geheimen praktizieren. Für sie sind die beiden Priester sprichwörtlich ein Geschenk Gottes: Endlich haben sie Geistliche, die ihnen die Sakramente spenden. Die Jesuiten selbst sind von dieser Aufgabe tief bewegt, auch wenn sie zunehmend begreifen, dass die Dörfler eine Art improvisiertes Christentum praktizieren und womöglich nicht alle Inhalte des Glaubens voll verstehen.

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Pater Sebastião Rodrigues (Andrew Garfield) und Pater Francisco Garpe (Adam Driver) werden von christlichen Bauern versteckt. Bild: © 2017 Kerry Brown, Concorde Filmverleih GmbH

Tagsüber müssen sich die Priester verstecken. Erst in der Dunkelheit können Rodrigues und Garpe ihre seelsorgerischen Aufgaben wahrnehmen. Nach katholischer Lehre braucht es für den Zuspruch der Vergebung die Beichte bei einem Priester. Endlich sind sind sie da. Die Bauern bekennen ihre Sünden. Auch wenn die Priester nicht immer verstehen, um was es geht, erteilen sie die Absolution. (Als Protestant musste ich während dieser Szene an Luther denken. Dieser schrieb: Gott „schüttet also seine Christen noch viel reichlicher und decket ihnen mit Vergebung der Sünden alle Winkel voll, auf dass sie nicht allein in der Gemeinde Vergebung der Sünden finden sollen, sondern auch daheim im Hause, auf dem Felde, im Garten, und wo einer nur zum andern kommt, da soll er Trost und Rettung haben.“)

Als sich die befreundeten Priester auch bei Tageslicht hervorwagen, werden sie Zeuge eines grausamen Zwischenfalls: Samurai-Truppen marschieren in Tomogi ein und zwingen die Bewohner zur Glaubensprüfung. Sie müssen auf Bildern von Jesus, Maria oder Kruzifixen herumtrampeln, um damit zu beweisen, dass sie nicht dem Christentum folgen. Kichijiro, dem Pater Rodrigues erst zuvor noch die Beichte abgenommen hatte, verleugnet seinen Glauben erneut und läuft eilig davon. Letztlich werden drei aus dem Dorf, die sich der zynischen Kontrolle verweigert haben, zum Tod durch Kreuzigung verurteilt. Fassungslos sehen die beiden Pater mit an, wie die Märtyrer in der Meeresbrandung gekreuzigt werden. Sie sterben unter dem Anprall der Wellen langsam und unter großen Qualen vor Erschöpfung. Ihre Leichen werden verbrannt und die Asche wird verstreut, um sie einer kultischen Verehrung zu entziehen. Verzweifelt beginnt Rodrigues in seinen Gebeten angesichts des erlebten Leidens seiner Glaubensbrüder das Schweigen Gottes ins Feld zu führen.

Die eigentliche Aufgabe der Jesuiten ist allerdings noch nicht erfüllt: Das Schicksal von Pater Ferreira ist weiterhin ungeklärt. Gegen das sehnliche Bitten der Dorfbewohner verlassen Rodrigues und Garpe das Dorf Tomogi und teilen sich auf, um jeder für sich, weiter ins Land vorzudringen. Hier spitzt sich dann die Handlung dramatisch zu.

Erste Eindrücke

(1) Um es gleich zu sagen: „Silence“ ist ein beeindruckender Film. Ich kann mich nicht daran erinnern, einen Kinosaal jemals beklommener verlassen zu haben (und Spielbergs Film „Schindlers Liste“ hatte mir schon einiges abverlangt). Die Wucht der Bilder, die kurzen aber präzisen Dialoge, die offenbarten leiblichen und seelischen Qualen, haben mir fast den Atem genommen.

(2) Die Schauspieler glänzen durchweg. Ob Adam Driver (Garpe), Liam Neeson (Ferreira, er spielte Oskar Schindler in Schindlers Liste) oder Yōsuke Kubozuka (Kichijirō), sie spielen grandios. Andrew Garfield (Rodrigues) hat einen Oscar verdient.

(3) Für den Film braucht es Nerven wie Stahl. Schon die Eingangsszene zeigt die Brutalität, mit der die Inquisition die Christen gefoltert und gemordet hat. Die einheimischen Gläubigen werden mit kochend heißem Wasser aus Vulkanquellen übergossen. Besonders grausam war die Technik des ‚ana-tsurushi’, die im Film zu sehen ist: Das Opfer wurde von einem Gerüst mit dem Kopf nach unten in eine Grube gehängt, der Körper fest verschnürt, um die Blutzirkulation zu hemmen. Während es unerträglichen Druck auf den Kopf litt, tropfte ihm langsam Blut aus Mund und Nase oder einer Schnittwunde. Bis der Tod eintrat, dauerte es oft bis zu einer Woche. Ich kann nicht nachvollziehen, dass der Film ab 12 freigegeben wurde.

(4) Die problematische Theologie und die Missionsmethodik von Franz Xaver (1506–1552) und den Jesuiten will ich hier nicht erörtern. Es ist jedoch einen Hinweis wert, dass die Bibel – zumindest im Film – so gut wie keine Rolle spielt. Obwohl ich Filmen gern eine zweite Chance gebe, ist das schon jetzt für mich die Erklärung für das vorgebliche Schweigen Gottes. Ich kann mich sogar an eine Szene erinnern, in der (vermeintlich) Jesus doch spricht. Im Schweigen vernimmt Rodrigues seine Stimme, die zum Glaubensabfall aufruft. Die Heilige Schrift, die ja Verfolgung und Martyrium deutlich anspricht, bezeugt auf breiter Grundlage, dass es gerade das Wort Gottes ist, dass in Stunden schwerster Anfechtung und Not Orientierung, Halt und Trost gibt. Gott spricht durch sein Wort.

(5) Der Film stellt Fragen, viele gute Fragen. Antworten gibt er nicht. Deutet er Antworten an, sind sie unorthodox und mystisch. Trotzdem kann „Silence“ zum tiefschürfenden Gespräch anstiften.

(6) Wieder einmal ist deutlich geworden, wie wichtig solide Begründungen der Religionstoleranz sind und das sie geschützt werden muss.

(7) Die japanische Inquisition hat den Gläubigen einen „Abfall vom Glauben“ leicht gemacht. Die Apostasie wird scheibchenweise serviert: „Das ist nur eine Formsache. Es reicht eine Geste, mehr wollen wir nicht.“ Doch die erste Überschreitung hat die Herzen der Menschen gebrochen und weitere Schritte vorbereitet.

(8) Mehr als einmal habe ich mich während des Films gefragt: Was hätte ich wohl in dieser Situation getan? Wäre ich standhaft geblieben?

Als der Film „Taxi Driver“ 1976 in New York uraufgeführt wurde, war das ein Ereignis der amerikanischen Popkultur. Aus dem jungen Robert de Niro wurde über Nacht ein großer Darsteller und Scorsese gilt seit dem als gefeierter Kultregisseur. „Taxi Driver“ entwickelte sich zum Referenzwerk postmodernen Filmstils und die Kritiker haben sich beim Ringen um die richtige Interpretation die Finger wundgeschrieben. Diese Aufmerksamkeit wird „Silence“ nicht bekommen. Ein Ereignis ist der Streifen über Glaube, Zweifel, Martyrium und Apostasie allemal.
Ron Kubsch
Der Film kommt am 2. März 2017 bundesweit in die Kinos.
FSK ab 12 freigegeben. 162 Minuten. Internet: www.silence-film.de.

 

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Bild: © 2017 Concorde Filmverleih GmbH

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Der kleine Katechismus des Zeitgeistes

Was soll dieser Katechismus sein?
1. Alle Punkte in diesem Katechismus sind nur Vorschläge. Manche widersprechen sich gegenseitig. Das macht nichts. Suche Dir die aus, welche Dir am besten gefallen und kümmere Dich nicht um logische Fehlschlüsse oder Widersprüche. Logik ist ein Machtmittel der heterosexuellen weißen Männer, die alle anderen unterdrücken und an ihrer Selbstfindung hindern wollen.
Wer bist Du, wer bin ich?
2. Es gibt Dich nur einmal, deshalb kannst nur Du sagen, wer Du bist oder wer Du sein willst. Jeder muss seine eigene Wahrheit finden. Du darfst sein, wer und was immer Du willst. Jeder muss das akzeptieren, Dich darin unterstützen und ermutigen. Wer das nicht tut, ist intolerant. Wichtig ist, dass Du Dich möglichst wohlfühlst mit dem, was Du werden willst. Dein Gefühl wird Dich leiten auf dem Weg zu Dir selbst. Erschaffe Dein Selbst und Deine Identität und dann lebe sie aus!
Was ist Wahrheit?
3. Es gibt keine absolute Wahrheit, oder zumindest kann diese niemand erkennen. Jeder ist in seiner eigenen Biographie gefangen und kann sich allerhöchstens dieser immer ein wenig annähern. Aber nur Du kannst sagen, ob Du Dich ihr annäherst oder nicht, denn die Wahrheit hat nichts mit dem zu tun, was außerhalb ist. Eine Wahrheit existiert in jedem von uns drin. Jeder hat seine eigene Wahrheit, seinen eigenen Weg und sein eigenes Leben.
Was soll ich glauben?
4. Wenn es Dir gut tut, kannst Du an einen Gott oder ganz viele Götter oder auch an eine göttliche Natur glauben. Da kann jeder für sich selbst entscheiden, was er glauben will. Niemand darf versuchen, Dich von seiner eigenen Wahrheit oder seinem eigenen Glauben zu überzeugen, das wäre intolerant. Die einzige Ausnahme bildet da der Kanon der Naturwissenschaften. Diese sind unhinterfragbar, denn dank diesen funktioniert das ganze Weltall noch.
Wo finde ich meinen Halt im Leben?
5. Alles, was früher als Halt und Identität gesehen wurde, hat versagt. Am Ende bleibst nur Du selbst übrig. Der einzige Halt, der Dir gegeben werden kann, ist Deine Suche in Deinem Selbst, wo Du hoffen kannst, eine Antwort zu finden. Deshalb darfst Du ein Leben lang alles ausprobieren, was andere sind, und schauen, ob Du Dich dort irgendwo in einer anderen Person wiederfindest. Vergleiche Dich mit anderen und versuche, so zu werden wie sie sind, damit Du auf Deiner Suche nach Dir vorankommst.
Woher kommen wir?
6. Mit größter Wahrscheinlichkeit sind wir alle ein Produkt des Zufalls, eine nahezu endlose Aneinanderreihung von Verbesserungen, die sich von selbst aus dem Nichts heraus gebildet haben. Da wir irgend eine Art von Trockennasenaffen sind, dürfen wir uns nichts auf uns einbilden. Unser Gehirn ist ein Zufallsprodukt, das so tun kann, als würde es uns auf einen objektiveren Standpunkt stellen als wir ihn eigentlich haben.
Wie sollen wir denn leben?
7. Das Ziel unseres Lebens ist es, dass wir uns selbst finden, uns selbst verwirklichen, uns zu dem machen, was wir sein wollen. Gleichzeitig müssen wir gut aufpassen, dass jeder (außer uns selbst, denn wir sind ja durch diese große Erkenntnis sowieso schon für die Toleranz prädestiniert) tolerant ist und sich so verhält, dass er niemand anders versucht, von seiner Wahrheit zu überzeugen. Da unsere Wahrheit aber automatisch tolerant macht, stehen wir darüber und müssen uns dieser Regel nicht beugen.
Was ist das Böse in der Welt?
8. Es gibt viele Theorien zum Bösen in der Welt. Objektiv ist nichts böse, nichts schlecht, weil es immer auf die Kultur ankommt, wo etwas geschieht. Alles ist eine unfreiwillige Reaktion auf etwas vorher, jeder Täter ist ein Opfer – außer wenn er intolerant ist oder unserer großen Erkenntnis widerspricht. Dann ist jedes Mittel recht, um diese intoleranten Personen zu zerstören und ihren Ruf zu ruinieren.
Was ist unsere größte Hoffnung im Leben und im Sterben?
9. Unsere größte Hoffnung im Leben und im Sterben ist, dass die Welt nach unserem Leben und Tod toleranter und mit weniger Atomkraftwerken zurückgelassen wird. Es darf am Ende nur noch Windkraft geben, denn dann hat man zwar viel Natur damit zerstört, aber immerhin ist es Windkraft und nicht Atomkraft. Und Windkraft ist per Definition gut, während Atomkraft per Definition schlecht ist.
Was kann man tun, damit die Welt etwas friedlicher wird?
10. Die große Erkenntnis des Zeitgeistes muss verbreitet werden. Es darf keine Nationen mehr geben, denn sonst kann sich diese Erkenntnis nicht überall gleichzeitig schnell und gut verbreiten, vielmehr braucht es eine Weltherrschaft unter dem Zeichen des Zeitgeistes mit einer starken Person, die diese Welt in den ewigen Frieden leiten kann. Wenn jeder schlussendlich diese Wahrheit erkennt, wird keiner mehr intolerant und alle werden nur noch Windkraft wollen. Jeder darf in diesem Paradies sich selbst suchen, finden und andere in dieser Suche unterstützen.<<
Kleiner Nachtrag von mir frei nach Matthäus 24,14: Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom ICH in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.(Reinhard Jarka)

Was soll dieser Katechismus sein? 1. Alle Punkte in diesem Katechismus sind nur Vorschläge. Manche widersprechen sich gegenseitig. Das ma…

Staatliche Umerziehung 5.0

Wir leben in einem vollkommen freien Land. Jeder darf tun und denken war er bzw. sie will. Zumindestens solange, wie man weitgehend mit dem gesellschaftlich verordneten Mainstream übereinstimmt.
Schon seit Jahren wird uns auf allen Kanälen vermittelt, wie angesagt, vernünftig, zeitgemäß und umweltfreundlich es ist, vegetarisch oder vegan zu essen. Und doch haben das einige immer noch nicht begriffen. Deshalb fordert aktuell die Chefin des Umweltbundesamts, Krautzberger, die Mehrwertsteuer auf Fleisch- und Milchprodukte um 12% zu erhöhen. Vorgeblich, um die Umweltziele der Bundesregierung besser erreichen zu können. Demnach werden bei der Tierhaltung viel mehr Gase frei, die zur Klimaerwärmung beitragen könnten als beim Anbau von Soja oder Äpfeln.
Gleichzeitig hofft die Chefin des Umweltbundesamtes aber auch darauf, dass die Konsumenten weiterhin viel Fleisch essen. Denn Krautzberger wirbt für ihre Idee mit einem Hinweis auf die durch eine Fleischsteuer zusätzlich einzunehmenden Milliarden. Die aber dürften wohl nur dann fließen, wenn weiterhin Fleisch und Milch gekauft werden. Also so ganz durchdacht schein das Konzept noch nicht zu sein. Entweder hat man weniger klimaschädliche Gase oder man will die Steuermilliarden.
Vielleicht sollte man hier vom Umgang mit den Zigaretten lernen und das Grillfleisch künftig mit abschreckenden Bildern versehen; beispielsweise von Hähnchen im engen Zuchtkäfig oder von verödeten Landschaften. Man könnte auch über einen verpflichtenden Aufdruck nachdenken: „Du bist schuld daran!“, „Fleischesser sind Mörder!“ oder so ähnlich.
Konsequenter Weise sollte man dann darüber nachdenken, auch Eis, Gummibärchen und Kartoffelchips mit dem erhöhten Steuersatz von 19% zu verkaufen. Denn schließlich entstehen den Krankenkassen durch den Konsum dieser Lebensmittel jährlich Kosten in Milliardenhöhe. Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen könnte man doch die Sanierung der Straßen bezahlen; für die bisher ja nur dreimal geblecht wurde. Außerdem hätte man kaum fettleibige Kinder und weniger Menschen mit Diabetes oder erhöhtem Blutdruck. Gleichzeitig wäre es doch auch möglich, Holzheizern die KFZ- Steuer zu erlassen, bzw. Vegetarier früher in Rente zu schicken, da sie in ihrem Leben vermutlich weniger Krankentage geltend gemacht haben.
Wenn man mich fragen würde, hätte ich noch einige kreative Vorschläge für eine pädagogische Verkomplizierung des Steuerwesens. Ganz bequem kann man so nebenher noch positive Schlagzeilen generieren und für seine Weltanschauung werben. Je nach persönlichen Vorlieben könnte man schließlich auch erwägen, christliche Freizeiten steuerfrei zu stellen. Immerhin wird dadurch die seelische Ausgeglichenheit der Teilnehmer gefördert und damit ihre Arbeitsfähigkeit. Außerdem sind die meisten christlichen Freizeiten ziemlich klimaneutral, weil sie selten am anderen Ende der Welt stattfinden.
Bestimmt fallen meinen Lesern auch noch weitere gute Vorschläge ein, wie man mit Steuerpolitik das Denken und Handeln der Deutschen noch besser in die gewünschte Richtung lenken kann. – Und bis zum nächsten, dann vielleicht teureren Grillfest, dauert es ja vermutlich noch etwas. Michael Kotsch https://www.facebook.com/michael.kotsch.9/posts/892124874260625

„Der Ernstfall“

Die Moderne ist ihrer innersten Natur und ihrem innersten Wesen nach nichts anderes als der Wille, ein Programm des Fortschritts zu verwirklichen. (45)
Das Christentum stirbt als substanzielle Wahrheit, so hat man den Eindruck, aber es überlebt als Moral. Die schlimmste Wunde, die sich das Christentum selbst zufügte, ist die Moralisierung des Sündenbegriffs. … Ist der Mensch von Natur aus gut, dann ist das ganze Christentum abgetan … Es ist in der Tat nicht einzusehen, wovon das Christentum erlösen sollte, wenn es nichts mehr im Menschen gibt, was der Erlösung bedarf. (63)
Sophistik ist eine Form des Denkens, bei der die Politik und selbst ethische Fragen in technisch lösbare Verfahren transponiert werden. Alles gilt als lösbar, wenn man nur die richtige Technik beherrscht. (123)
Pragmatismus bedeutet, dass sich eine Partei bei allen Überlegungen von dem Ziel leiten lässt, entweder an die Macht zu kommen oder, wenn man schon an der Macht ist, sich so lange wie möglich dort zu halten. (152) Weiterlesen

Frankreich: Ein verstörendes Verbot

Das oberste französische Verwaltungsgericht hat die Ausstrahlung eines TV-Werbespots verboten, der glückliche Jugendliche mit Downsyndrom zeigt. Begründung: Der Clip könne auf Frauen, die abgetrieben haben, verstörend wirken.

PRO schreibt:

Das Video „Dear Future Mom“ (Liebe zukünftige Mutter) darf im französischen Fernsehen nicht gezeigt werden. Das hat das oberste Verwaltungsgericht im Land entschieden. Der zweieinhalbminütige Clip, den ursprünglich die italienische Organisation „CoorDown“ 2014 veröffentlicht hat, zeigt glückliche Kinder und Jugendliche mit Downsyndrom. Sie wollen Mütter, die ein Kind mit Trisomie 21 erwarten, ermutigen und sprechen in die Kamera: „Habe keine Angst.“

Dann erklären sie der potentiellen Mutter, dass ihr ungeborenes Kind später viele Dinge werde tun können, wie etwa sprechen und ihr sagen, dass es sie lieb hat. Auch glücklich sein, in die Schule gehen und schreiben lernen, sei mit Downsyndrom möglich, ebenso wie reisen, arbeiten und Geld verdienen. Gleichzeitig werde der Alltag aber auch manchmal „schwer, sehr schwer, fast unmöglich“ sein. Dann ist die Frage eines Jugendlichen ergänzt: „Aber ist das nicht so für alle Mütter?“ Schließlich zeigt das Video, wie sich die betroffenen Kinder und die Mütter umarmen und vor Freude strahlen.

Dass dieses Video im französischen Fernsehen nicht gezeigt werden darf, hat das oberste Verwaltungsgericht in zweiter Instanz bestätigt und damit ein schon früher ausgesprochenes Urteil in der Revision bekräftigt. Unter anderem hieß es in der Urteilsbegründung, dass die Bilder auf Frauen, die abgetrieben haben, möglicherweise „verstörend“ wirken könnten, berichten französische Medien.

Mehr: www.pro-medienmagazin.de.

Donald Trump

Hillary Clinton hat in den wichtigsten Direktdebatten gegen Donald Trump gesiegt – und trotzdem verloren. Trump hat sich mit verbalen Aussetzern diskreditiert – und trotzdem gewonnen. Was ist da passiert? Clinton sei mit einer „grösseren Macht“ konfrontiert gewesen, analysiert der Historiker Allan J. Lichtman. Er hat Trumps Wahl vorausgesagt. Sein Prognosemodell basierte auf Analysen der in den vergangenen Wahlen jeweils unterlegenen Partei. Lichtman sagt, Clinton habe nichts falsch gemacht. Trump habe nicht wegen sich und seiner Kampagne gewonnen, sondern trotz allem.
Viele Amerikaner sehen sich als Verlierer von Globalisierung und Welthandel. Mit Trumps Wahl verpassten sie dem politisch-medialen Establishment einen Denkzettel. Die NZZ bezeichnete seine Wahl als „gewaltigen Weckruf“. Menschen suchten Politiker und Parteien, die ihnen Sicherheit und Vertrauen vermitteln.
Viele Christen wählten Trump, weil sie ihre Anliegen von den Republikanern besser vertreten sehen. Sie vergleichen Trump mit Figuren wie Kyros oder Nebukadnezar. Dazu nehmen sie aber eine Verkürzung des Evangeliums in Kauf: Abtreibung ist durchaus Sünde, aber Rassismus und Frauenfeindlichkeit sind es eben auch! Geht es um Gemeindeleiter, um Bischöfe, dann fordert die Bibel nicht zuerst Fachkenntnis, sondern Integrität: von gutem Ruf, in der Beziehung treu, besonnen, verantwortungsbewusst, freundlich, rücksichtsvoll. Sollten wir von einem Staatspräsidenten viel weniger erwarten?
Was war das jetzt? Ist dem Allmächtigen mit Trumps Wahl in einem entscheidenden Moment der Weltgeschichte ein Unfall passiert? Im alttestamentlichen Israel wollte das Volk Könige. Es bekam sie. Doch über allem stand und steht Gott. „Er bestimmt den Wechsel der Zeiten, er setzt Könige ab und setzt Könige ein“, steht im Buch Daniel. Und er wird die Weltgeschichte zu Ende schreiben. Wir sollen uns auf Gott, nicht auf Menschen verlassen. Psalm 146 ist wegweisend. Ja, wir wollen uns die Erkenntnisse der Reformatoren neu verinnerlichen – allein Gnade, allein Glaube, allein Christus, allein die Schrift und alles zur Ehre Gottes. Um dann zu verstehen, dass es unser Auftrag ist, die Hoffnung und Kraft des Evangeliums zu verkündigen und jesusgemäss zu handeln: Arme, Gefangene, Blinde und Zerschlagene in die Freiheit zu entlassen. Trump hin oder her. Rolf Hoeneisen
https://www.facebook.com/rolf.hoeneisen?fref=nf&pnref=story

Trump for president!?

„Jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient“, heißt es. Was bedeutet das wohl jetzt für die USA? Nun haben die Amerikaner einen weitgehend unberechenbaren Selbstdarsteller als Regierungschef am Hals. Wie bei den meisten Wahlen wurde Trump vor allem von den zahlreichen Unzufriedenen ins Amt gebracht, denjenigen, denen die USA militärisch zu zurückhaltend auftritt, denjenigen, die in den vergangenen Jahren ihren Job verloren haben, denjenigen, die gerne alle Ausländer loswerden und nur noch amerikanische Produkte kaufen wollen, denjenigen, die allem was aus anderen Ländern kommt grundsätzlich misstrauen usw.
In Demokratien ist es häufig so, dass nach einer längeren Regierungszeit einer politischen Partei zur Abwechslung eine andere gewählt wird. Man hat eben genug von immer demselben. Und man lastet alles was einem nicht gefällt den gerade Regierenden an.
Auch wenn niemand wirklich weiß, was von einer Regierung Trump zu erwarten ist, höchstwahrscheinlich wird die Welt auch jetzt nicht untergehen. Denn selbst der politische Spielraum eines amerikanischen Regierungschefs ist begrenzt. Im Augenblick aber ist nicht absehbar, wie Trump die USA voranbringen will und wie sich Amerika unter der neuen Führung international verhalten wird.
Äußerst bedenklich ist die fast zwanghafte Festlegung amerikanischer Evangelikaler auf den republikanischen Kandidaten. Umfragen zufolge sollen 81% der Evangelikalen für Trump gestimmt haben. Viele evangelikale Prediger haben sogar auf der Kanzel Wahlwerbung für den Republikaner gemacht. Klug taktierend hatte er sich in einigen sexualethischen Fragen, wie Homosexualität, Gender und Abtreibung, in ihrem Sinne geäußert. Dabei machen diese Fragen m politischen Alltagsgeschäft nur etwa 5% der Entscheidungen aus. Leider lassen sich evangelikale Amerikaner so einfach berechnen. Politiker brauchen nur zwei oder drei Schlüsselbegriffe fallenlassen und schon haben sie die Sympathie der Christen.
Das sehr einseitige Abonnement der meisten amerikanischen Evangelikalen auf die Republikaner ist durchaus problematisch. Auf diese Weise verliert auch ihre christliche Botschaft mit jeder falschen Entscheidung der Regierung massiv an Glaubwürdigkeit. Viele Junge und Gebildete verlassen deshalb jedes Jahr in den USA die Gemeinden. Für die amerikanischen und auch die deutschen Evangelikalen wäre es weit besser, mehr zu beten und mutiger vom Evangelium zu reden, als sich an unsauberen, politischen Intrigen zu beteiligen. In einzelnen Sachfragen sollten sie dann durchaus auch öffentlich ihre Stimme erheben, aber nicht immer im Interesse einer politischen Partei.
Die deutschen Medien reagieren bei jeder US-Wahl sehr voraussehbar: Immer sind sie für den Kandidaten der Demokraten, ganz gleich wer es ist. Immer malen die die Katastrophe für den Fall an die Wand, wenn der Republikaner gewinnen sollte. Das ist zwar eine durchaus effektive Wahlhilfe, wird mit der Zeit aber langweilig und zeigt eine beängstigende Unfähigkeit, objektiv und ausgewogen zu berichten.
Frau Clinton war aus meiner Sicht auch keine gute Alternative. Wahrscheinlich hätte ich als amerikanischer Christ intensiv gebetet und einen ungültigen Wahlschein angegeben. – Im Nachhinein können Gläubige natürlich für eine echte Bekehrung Trumps beten, dann würde aus einem konservativen Präsidenten vielleicht noch ein an christlichen Werten orientierter.
Wahrscheinlich werden wir uns auch in Europa auf Jahre einrichten, in denen die politischen „Klartext-Redner“ den Ton angeben, Leute, die heftig vom Leder ziehen können, die starke Feindbilder haben, einfache Lösungen propagieren, die den Nationalismus fördern und grundsätzliche Skepsis allem ausländischen gegenüber.
Doch wie schon in den vergangenen 2000 Jahren gilt auch heute für Christen: „So ermahne ich euch nun, daß man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und alle Obrigkeit, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland, welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1Tim 2, 1-4) Michael Kotsch https://www.facebook.com/michael.kotsch.9/posts/852794174860362

Viele Religionen – Eine Wahrheit?

Klaus von Stosch hält die drei klassischen Modelle – Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus – für nicht befriedigend. Er schlägt als Ausweg die „komparative Theologie“ vor, die sich auf Haltungen konzentriert wie epistemische Demut, Empathie, Gastfreundschaft, Freundschaft: anfangen auf andere hören, durch andere Religionen die eigene besser kennenlernen, lernen von fremden Kirchen, Andersheit wertschätzen, und bei allem Glauben doch verkündigen. Gegen diese Haltungen ist kaum etwas einzuwenden. Mir ist nur nicht klar, wie dadurch die Wahl zwischen den drei Hauptantworten umgangen werden kann.
Und wie üblich bei Worthaus hapert‘s mit einer präzisen biblischen Begründung – auch wenn hier und da natürlich Verse eingestreut werden. Sollte man nicht seine Vorschläge auch mal runterdeklinieren auf die Religionen im AT, mit denen sich Israel auseinandersetzte? Haben die Israeliten den Baalskult nicht viel zu wenig „wertgeschätzt“?! Und hätte nicht
Jeremia mehr Empathie zeigen und nicht über die „Vogelscheuchen im Gurkenfeld“ (heidnische Götter) spotten sollen? Und hätte Paulus nicht besser sein Material den Athenern vor seiner Predigt zur Korrektur gegeben wie es von Stosch mit dem Trinitätsmaterial und den Schiiten gemacht hat? Gut, dass wir da heute weiter sind…
https://www.facebook.com/holger.lahayne?fref=ts

Wenn Jesus von sich sagt, niemand komme in den Himmel, der nicht an ihn glaubt – haben dann all die Muslime, Hindus, Atheisten oder Anhänger von Naturreligionen keine Chance auf ein Leben nach dem Tod? Denn an dieses Leben bei Gott, ein glückliches, erfüllendes Leben im Himmel, daran glauben Christe…
worthaus.org

Schande von Dresden

Ihre moralische Legitimität haben die verbal aufeinander einschlagenden Kontrahenten längst verloren. Auf der zentralen Feier zur Deutschen Einheit in Dresden proklamierten linke Demonstranten: „Ich scheiß auf Deutschland!“ Ihre rechts orientierten Gegner schrien: „Merkel nach Sibirien, Putin nach Berlin!“

Das alles hat mit notwendiger politischer Diskussion längst nichts mehr zu tun. Wie Studien der jüngsten Zeit deutlich belegen, sind immer mehr links und rechts orientierte Bürger bereit, mit radikalen Äußerungen und gegebenenfalls auch mit Gewalt ihre Meinung zu vertreten. Das bewusste Schüren von Gewalt aber wird allen in Deutschland lebenden Menschen nur schaden, selbst wenn es mit der „richtigen“ Meinung geschieht. Hass zu fördern, mit bloßer Polemik Andersdenkende zu beschimpfen und mit zweifelhaften Halbwahrheiten Streit zu forcieren hilft keinem. Auf solche Art und Weise werden keine Fragen beantwortet, sondern nur Konflikte geschaffen, Probleme verschärft und hitzige Leute zur Gewalt ermutigt. – Wer Deutschland hasst, kann ja auch gerne auswandern, und wer Putin als Präsidenten will auch.

Die schalen Entschuldigungen mit den Fehlern der jeweils anderen politischen Seite helfen nicht weiter, sondern zementieren lediglich die gegenseitige Abneigung. Die gebetsmühlenartig wiederholten Hinweise auf die „Lügenpresse“ oder die „Nazis“ sind in den meisten Fällen weder wahr, noch bieten sie irgendwelche Lösungen.

„Wenn Gäste der Festveranstaltung um ihr Leben fürchten müssen und nahezu jeder Versuch, mit den Demonstranten in den Dialog zu treten, mit Pöbeleien und Beleidigungen niedergeschrien wird, hat das mit […] Demokratie nichts mehr zu tun“, sagte der Innenexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka.

„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ (Matthäus 5,9)

„Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe.“ (Epheser 4, 2)

„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.“ (1.Timotheus 2,1f. Michael Kotsch
https://www.facebook.com/michael.kotsch.9?fref=ts