“WIR WEICHEN NICHT!”

Ein ”Zerstörer” der deutschen Marine ist in der Nordsee unterwegs. Plötzlich entdeckt die Besatzung ein Licht am Horizont und meldet es dem Kapitän. Dieser gibt einen Funkspruch durch: “Hier spricht der Kapitän des Zerstörers D186 Mölders der deutschen Marinestreitkräfte! Ändern Sie sofort ihren Kurs um 15° nach Osten- sie befinden sich auf Konfrontationskurs!” Kurze Zeit später kam ein Funkspruch als Antwort: “Nein – wir weichen nicht aus! Ändern SIE den Kurs um 15° nach Westen!” Der Kapitän ist erbost und funkt zurück: “Ich bin Kapitän eines Zerstörers der deutschen Marine – ändern Sie umgehend ihren Kurs!” Darauf die Antwort: “Ich bin einfacher Seemann – und als solcher fordere ich Sie auf IHREN Kurs zu ändern!”
Der Kapitän kann es kaum glauben! Nun wird er richtig zornig, er schnappt sich das Funkgerät und brüllt: “Hören Sie, hier spricht Fregattenkapitän Hubertus von Puttkamer, wir sind ausgestattet mit Lenkwaffen, Torpedos, Granatwerfern und Maschinengewehren – wenn Sie nicht umgehend ihren Kurs ändern, eröffnen wir das Feuer! Dies ist unsere letzte Warnung, bitte bestätigen Sie!”
Nach einer kurzen Pause kam langsam, aber bestimmt die Antwort: “Wir weichen nicht! Hier spricht der Leuchtturmwärter …”
Manchmal wäre es vielleicht auch im Leben gut, wenn wir uns überlegen ob wir nicht doch den Kurs unseres Lebensschiffes ändern sollten! Denn vielleicht steuern wir ja mit Volldampf geradewegs auf einen Leuchtturm zu.

ein “guter” Mensch am Höllentor

Die Hölle war total überfüllt, und noch immer stand eine lange Schlange am Eingang. Schließlich mußte sich der Teufel selbst herausbegeben, um die Leute fortzuschicken. “Bei mir ist nur noch ein einziger Platz frei”, sagte er, “den muß der größte Sünder bekommen.”
Der Teufel hörte sich die Verfehlungen der einzelnen an. Aber was auch immer sie ihm erzählten, nichts schien ihm schrecklich genug, als daß er dafür den letzten Platz in der Hölle hergeben mochte. Doch da stand noch ein Mann ganz für sich allein, den er noch nicht befragt hatte.
“Was haben Sie denn getan?” fragte ihn der Teufel.
“Nichts”, sagte der Mann, “ich bin ein guter Mensch und nur aus Versehen hier. “
“Aber Sie müssen doch etwas getan haben”, sagte der Teufel, “jeder Mensch stellt etwas an.”
“Ich sah es wohl”, sagte der “gute Mensch”, “aber ich hielt mich davon fern. Ich sah, wie Menschen ihre Mitmenschen verfolgten, aber ich beteiligte mich niemals daran. Sie haben Kinder hungern lassen und in die Sklaverei verkauft; sie haben auf den Schwachen herumgetrampelt. Überall um mich herum haben Menschen Übeltaten jeder Art begangen. Ich allein widerstand der Versuchung und tat nichts.”
“Absolut nichts?” fragte der Teufel ungläubig, “sind Sie sich völlig sicher, daß Sie das alles mitangesehen haben?”
“Vor meiner eigenen Tür”, sagt der “gute Mensch”.
“Und nichts haben Sie getan?” wiederholte der Teufel.
“Nein! “
“Komm herein, mein Sohn, der Platz gehört dir! “
Und als er den “guten Menschen” einließ, drückte sich der Teufel zur Seite, um nicht mit ihm in Berührung zu kommen.
(nach: Pedro Calderon de la Barca, 1600 – 1681 n.Chr.)
http://bikerpfarrer.wordpress.com/2013/11/17/ein-guter-mensch-am-hollentor/

Endlich beantwortet!

Die drei großen Fragen der Philosophie – wer bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich – waren jahrhundertelang der Anstoß zu tiefen Überlegungen. Doch wenn diese Überlegungen auch zu großen Erkenntnissen führten, wurden die Fragen niemals abschließend beantwortet. Mehr noch, es kristallisierte sich immer weiter heraus, dass sie nicht zu beantworten sind. Es schien lange Zeit, als seien es weiniger Fragen, als Beschreibungen des Mysteriums menschlicher Existenz. Ein Irrtum, wie sich nun herausstellte.
Im Gegensatz zu früher wird heute ein anderer Lösungsansatz gewählt. Nicht einzelne Denker oder Gruppen von ihnen suchen die Antwort, sondern alle. Die „Schwarmintelligenz“, diese lange gesuchte intellektuelle Rechtfertigung des Zeitgeistes, fand heraus, dass die Antworten nicht in der Tiefe des Denkens liegen, sondern im Gegenteil ganz banal erscheinen. Der vereinigte Intellekt unserer Gesellschaft war in der Lage, sie herauszukristallisieren.
Und so lauten die klaren Antworten:
    Wer bin ich? – Such’s dir selbst aus!
    Woher komme ich? – Wen interessiert das?!
    Wohin gehe ich? – Das weiß kein Mensch, aber wenn du keine Lust mehr hast, mach halt Schluss.
Danke, Schwarmintelligenz!
[Von Bastian Volkamer ] http://echoromeo.blogspot.de/2013/11/endlich-beantwortet.html

Über den Lebensstil der Christen

Diese Beschreibung der Christen stammt aus dem 2. Jahrhundert. Wie würde heute jemand den Lebensstil der Christen beschreiben?
Denn die Christen sind weder durch Heimat noch durch Sprache und Sitten von den übrigen Menschen verschieden. Sie bewohnen nirgendwo eigene Städte, bedienen sich keiner abweichenden Sprache und führen auch kein absonderliches Leben. Keineswegs durch einen Einfall oder durch den Scharfsinn vorwitziger Menschen ist diese ihre Lehre aufgebracht worden und sie vertreten auch keine menschliche Schulweisheit wie andere. Sie bewohnen Städte von Griechen und Nichtgriechen, wie es einem jeden das Schicksal beschieden hat, und fügen sich der Landessitte in Kleidung, Nahrung und in der sonstigen Lebensart, legen aber dabei einen wunderbaren und anerkanntermaßen überraschenden Wandel in ihrem bürgerlichen Leben an den Tag. Sie bewohnen jeder sein Vaterland, aber nur wie Beisassen; sie beteiligen sich an allem wie Bürger und lassen sich alles gefallen wie Fremde; jede Fremde ist ihnen Vaterland und jedes Vaterland eine Fremde. Sie heiraten wie alle andern und zeugen Kinder, setzen aber die geborenen nicht aus. Sie haben gemeinsamen Tisch, aber kein gemeinsames Lager. Sie sind im Fleische, leben aber nicht nach dem Fleische. Sie weilen auf Erden, aber ihr Wandel ist im Himmel. Sie gehorchen den bestehenden Gesetzen und überbieten in ihrem Lebenswandel die Gesetze. Sie lieben alle und werden von allen verfolgt. Man kennt sie nicht und verurteilt sie doch, man tötet sie und bringt sie dadurch zum Leben, Sie sind arm und machen viele reich; sie leiden Mangel an allem und haben doch auch wieder an allem Überfluss, Sie werden missachtet und in der Missachtung verherrlicht; sie werden geschmäht und doch als gerecht befunden. Sie werden gekränkt und segnen, werden verspottet und erweisen Ehre. Sie tun Gutes und werden wie Übeltäter gestraft; mit dem Tode bestraft, freuen sie sich, als würden sie zum Leben erweckt. Von den Juden werden sie angefeindet wie Fremde, und von den Griechen werden sie verfolgt; aber einen Grund für ihre Feindschaft vermögen die Hasser nicht anzugeben. Brief an Diognet (2. Jh. n. Chr.), Kapitel 5
Gefunden bei http://www.hanniel.ch/?p=8888

Neue Missionsschancen durch die NSA

Ach, was war das Missionieren im Internet bisher manchmal öde und trist. Kaum jemand wollte die sorgsam geschriebenen Verkündigungsposts lesen. Oder gar Stilvoll Glauben – wer liest so was schon? Versteckt auf irgend einer Subdomain von evangelisch.de – wer verirrt sich da schon hin? Manche Blogger sind ja schon stolz, wenn ein Beitrag mal 20 Klicks bekommt. Frustrierend, nicht? Ja klar, Gott liest das alles. Vermutlich. Das ist doch schon mal was. Aber sonst? WER BITTESCHÖN INTERESSIERT SICH FÜR UNSER GESCHREIBE?
Na endlich. Snowden sei Dank. Nun wissen wir es: Die NSA liest alles! ALLES! Liebe NSA, wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen sehr, dass Sie in unserem Blog viel Spaß haben. Ich hoffe, einer Ihrer Zehntausenden von Mitarbeitern ist extra für unser schwer subversiv-religiöses Blog zuständig, das theologisch oft weit von der US-amerikanischen, von der Regierung abgesegneten Normchristentumsmeinung abweicht. Wie sieht’s aus, lieber Sachbearbeiter? Sind Sie schon zum Glauben gekommen durch unsere Beiträge? Wie Sie ja aus diversen meiner Texte wissen, ist „Freiheit“ für uns Protestanten ein sehr wichtiger Begriff. Nicht nur für unseren Bundespräsidenten, dessen vertrauliche Mails Sie sicher auch genauestens kennen, der das Wort aber vielleicht manchmal anders interpretiert als ich. Freiheit – das ist auch die Freiheit der Kommunikation, des Wortes. Ohne dass wie bei der Stasi alles, was ich schreibe, aufgezeichnet wird. „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“, heißt es in der Bibel. Vermutlich kam auch dieser Satz schon ab und zu in Ihren Scannern vor. Kennen Sie den Satz? Schon mal drüber nachgedacht? Ich finde: Das verträgt sich nicht gut mit Kontrolle und Schnüffelei, schon gar nicht mit (un-)heimlicher.
OK, auch Gott kennt meine Gedanken, selbst die verborgensten, die, die ich keinem elektronischen und auch keinem analogen Medium anvertrauen würde. Aber bei ihm sind meine Gedanken, finde ich, besser aufgehoben als bei Ihnen. Ihm vertraue ich sie gerne an, weil ich mich bei ihm angenommen fühle. Geliebt. Akzeptiert, trotz und mit diesen Gedanken.
Bei Ihnen, liebe NSA, ist das anders. Sie verdächtigen mich, ein potentieller Terrorist zu sein. Sie scannen meine Mails, meine Posts, meine Telefonate, weil Sie Verrat und Verschwörung überall vermuten. Sie Ärmsten. Sie wirklich Bedauernswerten. In Ihrer Welt möchte ich nicht leben. Eine Welt voll Verrat, Bespitzelung, Vertrauensbruch, Angst. Jesus bietet Ihnen etwas anderes: Die Freiheit. Eine Welt voller Vertrauen und ohne Angst, oder jedenfalls mit weniger Angst. Liebe NSA, wie wäre das? Denken Sie doch mal drüber nach. Kehren Sie um. Ändern Sie ihr Leben. Oder ist da vielleicht doch niemand? Hallo? NSA? Ist da wer? HAAALLLOOO .
http://www.kuschelkirche.de/start
http://weblogs.evangelisch.de//weblogs/stilvoll-glauben/2013/06/30/neue-missionsschancen-durch-die-nsa

Fundamentalistische Interpretation des Wetterbulletins

Nach der bultmann’schen Exegese des Wetterbulltins 2013 sei auch der Gegenstimme das Wort gewährt. Es folgt eine fundamentalistische Interpretation zum Aussagegehalt der folgenden Zeilen:
1. Im Januar 2013 registrierte die MeteoSchweiz im Engadin und auf der Alpensüdseite bis 2 Grad wärmere Temperaturen im Vergleich zur Normperiode 1981-2010.
2. Ansonsten war der Wärmeüberschuss gering. An den hoch gelegenen Stationen auf der Alpennordseite war es etwas kälter als in der Normwertperiode 1981-2010.
3. Die Niederschlagssummen blieben teilweise stark unternormal, vor allem in den westlichen und südlichen Landesteilen.
4. In den nördlichen und östlichen Landesteilen machte sich die Sonne rar, derweil im westlichen Flachland mehr Sonnenstunden registriert wurden als im Mittel von 1981-2010.
Aus diesen Versen dürfen wir einmal mehr die Bestätigung sehen, dass die Wettervorhersage als System in sich völlig logisch ist. Es bieten sich uns historische Fakten, die nachprüfbar sind. Weiterlesen

Bultmann’sche Exegese des Problemtextes “Wetterbulletin 2013″

Nachfolgend präsentiere ich eine (nicht ernstgemeinte) Exegese zum Problemtext „Klimabulletin Januar 2013“, Verse 1-4, im Sinne Rudolf Bultmanns. Die meisten Wendungen finden sich innerhalb von nur gerade 20 Seiten von Bultmanns „Geschichte der synoptischen Tradition“![1]
1. Im Januar 2013 registrierte die MeteoSchweiz im Engadin und auf der Alpensüdseite bis 2 Grad wärmere Temperaturen im Vergleich zur Normperiode 1981-2010.
2. Ansonsten war der Wärmeüberschuss gering. An den hoch gelegenen Stationen auf der Alpennordseite war es etwas kälter als in der Normwertperiode 1981-2010.
3. Die Niederschlagssummen blieben teilweise stark unternormal, vor allem in den westlichen und südlichen Landesteilen.
4. In den nördlichen und östlichen Landesteilen machte sich die Sonne rar, derweil im westlichen Flachland mehr Sonnenstunden registriert wurden als im Mittel von 1981-2010. Bei dieser schwer verständlichen Perikope müssen wir bei der Logik, respektive der inneren Kohärenz des Textes einsetzen. Auf den ersten Blick wird zudem klar, dass es im vorliegenden Problemtext ältere und jüngere Stücke gibt. Die sekundäre Analogiebildung des „Wärmeüberschusses“ in Vers 2 legt denn auch gleich zu Beginn eine Einfügung in den Zusammenhang nahe. Bei dieser Bezeichnung empfindet der sorgfältige Exeget, dass es des Guten fast zu viel ist. Trotzdem erweckt der ganze Vers innerhalb des Gefüges bis dahin noch den Eindruck einer einheitlichen Konzeption. Weiterlesen

Heute ist Sonntag.

   – oder „der Tag des Herrn“, wie es die Alten ausdrückten. An vielen Orten der Welt werden die Menschen zusammenkommen, um ihren Glaubensmittelpunkt zu feiern. In vielen Ländern der Welt fiebern die Gläubigen dem nächsten Treffen entgegen. In anderen Ländern überlegen sie, ob sie überhaupt gehen sollten. Wirst Du am Sonntag im Gottesdienst Deiner Kirche oder Gemeinde sein?
Um es jedem möglich zu machen, am nächsten Sonntag in die Kirche zu kommen, ist ein besonderer „Kein -Entschuldigungs-Sonntag“ geplant:*
1. Klappbetten werden auf der Empore aufgestellt für solche, die sagen: Sonntag ist mein einziger Tag zum Ausschlafen.
2. Augentropfen sind zu haben für solche, deren Augen müde sind vom Fernsehen bis spät in die Nacht am Samstagabend.
3. Wir werden Schutzhelme für solche bereit halten, die glauben, dass das Dach einstürzen würde, wenn sie im Gottesdienstraum erscheinen.
4. Es werden Decken verteilt für solche, die klagen, dass es in der Kirche zu kalt ist. Ventilatoren sind bereit für solche, die sagen, der Gemeinderaum sei zu heiß.
5. Wir werden Hörgeräte für die Kirchgänger haben, die sagen, der Pastor spricht nicht laut genug. Wir haben Watte bereit für solche, die sagen, der Pastor redet zu laut.
6. Wir verteilen Strichlisten für solche, die die Heuchler zählen möchten.
7. Wir garantieren, dass einige Verwandte da sein werden für solche, die am Sonntag Besuche machen.
8. Essen auf Rädern wird möglich sein für solche, die sagen: ich kann nicht zur gleichen Zeit kochen und zur Kirche gehen.
9. In einer Ecke der Kirche werden Sie Bäume und Gras finden für solche, die Gott in der Natur suchen, besonders auf dem Golfplatz.
10. Der Altarraum wird sowohl mit Weihnachtssternen als auch mit Osterlilien dekoriert sein, um eine gewohnte Umgebung zu haben für solche, die nur Weihnachten und Ostern zur Kirche gehen.
Ich freu mich auf Sonntag und darauf, Dich zu sehen!
* (aus einer Zeitung in Taiwan; ohne Autorenangabe)
http://ccfg-neunkirchen.blogspot.de/2013/05/ubermorgen.html


Als der Teufel in den 30ern Fußball spielen wollte

Als der Teufel in den 30ern Fußball spielen wollte, probierte er es zuerst über rechts. Die Chancen lagen gut, zumal seine Mannen nach der 1:0 Niederlage gegen den Frieden frustriert waren. Rechts war gut, und es schien leicht, über rechts bis zum Tor zu gelangen. Die paar Gegner wurden überspielt und seine Leute gelangten in den Strafraum. Dort nahm das Ganze ein jähes Ende, weil er sich mit seinem Sturm einfach verrechnet hatte. Die Gegner kamen plötzlich von allen Seiten und verhinderten das große Tor.
Schaden war genug angerichtet, aber der Endsieg noch nicht errungen.
Da besann er sich auf seine alte Taktik und sandte seine Mannen über links aus. Das war insofern noch erfolgversprechender, als jetzt alle wie gebannt die rechte Flanke im Auge behielten. Links war also alles frei. Er sandte nicht nur Stürmer, sondern auch Mittelfeldspieler und Verteidiger nach vorn.
Das beste dabei aber war, dass, während aller Augen gespannt auf das Spielfeld gerichtet waren, er im Geheimen die Spielregeln selbst änderte. Früher musste der Ball ins Tor; schon bald wird er den Begriff “Tor” geändert haben und ihn mit der Bedeutung “Ballbesitz” füllen. Wenn das geschafft ist, hat er auch den Endsieg errungen. Es sieht momentan sehr gut für ihn aus. Gegner hat er jedenfalls keine (mal abgesehen von ein paar einzelnen Winkern, die “Das ist nicht gut!” sagen).
Seltsam, dass er immer noch den Begriff “human rights” verwendet statt “human queer” oder “human lefts”. Schandor meint:  4. Oktober, 2012 um 18:59
http://www.theoblog.de/werden-christen-in-europa-verfolgt/18602/#comments

Ohne dich ist alles hohl

Ruths Wortkunst von Psalm 2011:
Ohne dich ist das Leben hohl.
Du willst unser Wohl.
Du lieferst uns nicht ans Messer.
Du bist besser.
Ein Leben ohne dich
wär wie Farben ohne Künstler,
wie Münster ohne Münster.
Wie Tapete ohne Kleister,
wie Proper ohne Meister.
Wie ein Prinz ohne Schimmel,
wie Engel ohne Himmel.
Wie Musik ohne Ton,
wie Xylo ohne Phon.
Ohne dich ist das Leben
nur Schall und Rauch,
ein großer Knoten im Bauch.
Das wär wie ein Macbook ohne Strom,
Wie Italien ohne Rom.
Wie Seife ohne Wasser,
das geht noch krasser.
Eine Haltestelle ohne Bus,
keine Toilette wenn ich muss.
Ohne dich ist das Leben leer wie ein Meer ohne Fische,
ein Nobelrestaurant ohne Tische.
Ohne dich ist das eine Welt,
die uns nicht gefällt.
Bei dir haben wir Frieden,
ohne dich können wir nicht lieben.
Wir brauchen dich wie die Luft zum atmen,
keine Pflanze ohne Samen.
Wir brauchen dich wie unser Essen,
ohne dich können wir unser Leben vergessen.

http://siyach.wordpress.com/2012/03/05/ohne-dich-ist-alles-hohl/