Heute ist Sonntag.

   – oder „der Tag des Herrn“, wie es die Alten ausdrückten. An vielen Orten der Welt werden die Menschen zusammenkommen, um ihren Glaubensmittelpunkt zu feiern. In vielen Ländern der Welt fiebern die Gläubigen dem nächsten Treffen entgegen. In anderen Ländern überlegen sie, ob sie überhaupt gehen sollten. Wirst Du am Sonntag im Gottesdienst Deiner Kirche oder Gemeinde sein?
Um es jedem möglich zu machen, am nächsten Sonntag in die Kirche zu kommen, ist ein besonderer „Kein -Entschuldigungs-Sonntag“ geplant:*
1. Klappbetten werden auf der Empore aufgestellt für solche, die sagen: Sonntag ist mein einziger Tag zum Ausschlafen.
2. Augentropfen sind zu haben für solche, deren Augen müde sind vom Fernsehen bis spät in die Nacht am Samstagabend.
3. Wir werden Schutzhelme für solche bereit halten, die glauben, dass das Dach einstürzen würde, wenn sie im Gottesdienstraum erscheinen.
4. Es werden Decken verteilt für solche, die klagen, dass es in der Kirche zu kalt ist. Ventilatoren sind bereit für solche, die sagen, der Gemeinderaum sei zu heiß.
5. Wir werden Hörgeräte für die Kirchgänger haben, die sagen, der Pastor spricht nicht laut genug. Wir haben Watte bereit für solche, die sagen, der Pastor redet zu laut.
6. Wir verteilen Strichlisten für solche, die die Heuchler zählen möchten.
7. Wir garantieren, dass einige Verwandte da sein werden für solche, die am Sonntag Besuche machen.
8. Essen auf Rädern wird möglich sein für solche, die sagen: ich kann nicht zur gleichen Zeit kochen und zur Kirche gehen.
9. In einer Ecke der Kirche werden Sie Bäume und Gras finden für solche, die Gott in der Natur suchen, besonders auf dem Golfplatz.
10. Der Altarraum wird sowohl mit Weihnachtssternen als auch mit Osterlilien dekoriert sein, um eine gewohnte Umgebung zu haben für solche, die nur Weihnachten und Ostern zur Kirche gehen.
Ich freu mich auf Sonntag und darauf, Dich zu sehen!
* (aus einer Zeitung in Taiwan; ohne Autorenangabe)
http://ccfg-neunkirchen.blogspot.de/2013/05/ubermorgen.html


Als der Teufel in den 30ern Fußball spielen wollte

Als der Teufel in den 30ern Fußball spielen wollte, probierte er es zuerst über rechts. Die Chancen lagen gut, zumal seine Mannen nach der 1:0 Niederlage gegen den Frieden frustriert waren. Rechts war gut, und es schien leicht, über rechts bis zum Tor zu gelangen. Die paar Gegner wurden überspielt und seine Leute gelangten in den Strafraum. Dort nahm das Ganze ein jähes Ende, weil er sich mit seinem Sturm einfach verrechnet hatte. Die Gegner kamen plötzlich von allen Seiten und verhinderten das große Tor.
Schaden war genug angerichtet, aber der Endsieg noch nicht errungen.
Da besann er sich auf seine alte Taktik und sandte seine Mannen über links aus. Das war insofern noch erfolgversprechender, als jetzt alle wie gebannt die rechte Flanke im Auge behielten. Links war also alles frei. Er sandte nicht nur Stürmer, sondern auch Mittelfeldspieler und Verteidiger nach vorn.
Das beste dabei aber war, dass, während aller Augen gespannt auf das Spielfeld gerichtet waren, er im Geheimen die Spielregeln selbst änderte. Früher musste der Ball ins Tor; schon bald wird er den Begriff “Tor” geändert haben und ihn mit der Bedeutung “Ballbesitz” füllen. Wenn das geschafft ist, hat er auch den Endsieg errungen. Es sieht momentan sehr gut für ihn aus. Gegner hat er jedenfalls keine (mal abgesehen von ein paar einzelnen Winkern, die “Das ist nicht gut!” sagen).
Seltsam, dass er immer noch den Begriff “human rights” verwendet statt “human queer” oder “human lefts”. Schandor meint:  4. Oktober, 2012 um 18:59
http://www.theoblog.de/werden-christen-in-europa-verfolgt/18602/#comments

Ohne dich ist alles hohl

Ruths Wortkunst von Psalm 2011:
Ohne dich ist das Leben hohl.
Du willst unser Wohl.
Du lieferst uns nicht ans Messer.
Du bist besser.
Ein Leben ohne dich
wär wie Farben ohne Künstler,
wie Münster ohne Münster.
Wie Tapete ohne Kleister,
wie Proper ohne Meister.
Wie ein Prinz ohne Schimmel,
wie Engel ohne Himmel.
Wie Musik ohne Ton,
wie Xylo ohne Phon.
Ohne dich ist das Leben
nur Schall und Rauch,
ein großer Knoten im Bauch.
Das wär wie ein Macbook ohne Strom,
Wie Italien ohne Rom.
Wie Seife ohne Wasser,
das geht noch krasser.
Eine Haltestelle ohne Bus,
keine Toilette wenn ich muss.
Ohne dich ist das Leben leer wie ein Meer ohne Fische,
ein Nobelrestaurant ohne Tische.
Ohne dich ist das eine Welt,
die uns nicht gefällt.
Bei dir haben wir Frieden,
ohne dich können wir nicht lieben.
Wir brauchen dich wie die Luft zum atmen,
keine Pflanze ohne Samen.
Wir brauchen dich wie unser Essen,
ohne dich können wir unser Leben vergessen.

http://siyach.wordpress.com/2012/03/05/ohne-dich-ist-alles-hohl/

“die Liebe deckt auch der Sünden Menge” (Sprüche 10,12) zu.

Über die Liebe wird in Anlehnung an die alttestamentliche Weisheit gesagt: “die Liebe deckt auch der Sünden Menge” (Sprüche 10,12) zu. Eine alte Geschichte sieht den engen Zusammenhang von Macht und Liebe so: Im Anfang der Zeit war es so: Die Macht und die Liebe wurden als Zwillinge geboren. Ihre Mutter war die Weisheit, ihr Vater der Mut. Die Geschwister wuchsen glücklich miteinander auf und überall wo sie hinkamen stifteten sie Frieden zwischen den Parteien und Völkern. Sie verteilten diese Güter der Welt gerecht. Sie machten die Armen reich und die Reichen glücklicher. Die Macht und die Liebe waren ein Herz und eine Seele. Und fanden sie in den Häusern der Menschen Platz, so änderte sich alles zum Guten. Weiterlesen

Mahlzeit!

Deutschland 12.00 Uhr. Kollegen und Kolleginnen rufen sich „Mahlzeit“ zu, wenn sie in die Mittagspause gehen. „Mahlzeit“ – eigentlich ein ungewöhnlicher Ausdruck. Es scheint ihm etwas zu fehlen. Und tatsächlich war es früher wohl üblich „Gott segne die Mahlzeit“ zu sagen. Später erst ging man dazu über, sich lediglich eine „Gesegnete Mahlzeit“ zu wünschen. Dann ist auch das „Gesegnete“ weggefallen, und heute man sagt nur noch: „Mahlzeit! Mahlzeit!“
Diese Veränderung der Gewohnheit ist weder aufsehenerregend noch muss sie unbedingt korrigiert werden. Aber ist sie nicht symptomatisch für unsere Gesellschaft, in der Gott mehr und mehr ausgeklammert wird und die Gottesfurcht schwindet? Wer fragt noch nach dem Willen Gottes für sein Leben? Jeder definiert die Maßstäbe weitgehend selbst. Die traurigen Folgen der Wegwendung von Gott bleiben allerdings nicht aus und begegnen uns täglich.
Doch der Schöpfer macht seine Ansprüche an den ungehorsamen Menschen unverändert geltend. So gebietet er allen Menschen, Buße zu tun (Apostelgeschichte 17,30). Buße tun bedeutet, sich selbst zu verurteilen, anzuerkennen, dass man den Forderungen Gottes nicht Folge geleistet hat. Es ist nicht das Praktizieren bestimmer Bußübungen, sondern eine vollständige Veränderung der inneren Haltung. Wer das getan hat, hat den ersten Schritt gemacht zu einem Leben, dass nun von Gottes Willen geprägt sein darf. Das ist der Weg zu wahrem Glück!
Ein Gedanke von Gerrid Setzer

Das Märchen vom sprechenden Computer

Ein modernes Märchen: Ein Mann sitzt am Computer, recherchiert viele Dinge, sucht Informationen, liest, schaut sich Bilder an. Plötzlich fängt der Computer an zu sprechen:
„He, du!“ „Was ist das?“ wundert sich der Mann. „Ja, dich meine ich! Ich bin dein Computer. Ständig suchst du bei mir Informationen, fragst mich etwas und ich soll dir antworten. Heute drehen wir das mal um. Ich will dich etwas fragen, und du sollst mir antworten.“
Der Mann hat, wie die meisten Computernutzer, eigentlich keine Zeit. Aber er ist auch neugierig, wie die meisten und fragt sich, was das wohl wird. Also sagt er: „Na gut. Was willst du wissen?“
„Du hast da so ein Ding, das sehe ich manchmal durchs Fenster, das ist für dich anscheinend fast genauso wichtig wie ich. Das sieht so aus“ – auf dem Monitor erscheint das Bild eines Autos. „Sag mir: Was ist das?“ „Ein Auto“ antwortet der Mann. „Und wozu ist das da?“ „Damit komme ich schneller an einen anderen Ort, damit kann ich hinfahren, wo ich will, Leute besuchen, einkaufen, Urlaub machen.“ „Na gut“, sagt der Computer und zeigt einen Tisch. „Wenn ich so nach unten schiele, sehe ich so etwas und wenn du die Tür ins nächste Zimmer offenlässt sehe ich da auch so ein Ding stehen.. Was ist das?“ „Das ist ein Tisch“ sagt der Mann. „Wozu ist der da?“ „Darauf kann ich Dinge abstellen. Wenn ich keinen Tisch hätte, müsstest Du auf den Boden stehen, das wäre für mich sehr unbequem. Und beim Essen sitze ich auch am besten an einem Tisch.“ „Na gut“, sagt der Computer und zeigt wieder ein anderes Bild. Verblüfft sagt der Mann:. „Huch, das bin ja ich“, denn auf dem Bildschirm erscheint sein eigenes Gesicht.„Das weiß ich wohl, dass du das bist“, sagt der Computer. „Aber genau das will ich ja auch wissen: Wozu bist du eigentlich da?“

http://kraftwort.wordpress.com/2011/03/25/das-marchen-vom-sprechenden-computer/

Ein Wahnsinniger

Hitler – ein Wahnsinniger… ich bin im nachhinein immer sehr dankbar, wenn ich immer wieder, wenn auch vereinzelt, von Menschen höre, die im III. Reich unter Adolf Hitler Widerstand geleistet haben. Ich hatte früher ja oft den Eindruck, dass das ganze dt. Volk dem Adolf auf dem Leim gegangen war. Vereinzelt wußte ich um Bonhoeffer, v.Staufenberg oder die “weiße Rose”, aber das erschien mir als sehr wenig. Umso dankbarer wurde ich, als ich letztens im meinem Kalenderblatt von Theodor Roller las.
Neukirchener Kalender 2011 vom 18.3.: Es ist Februar 1939. Hitler ist nahezu auf dem Zenit seiner Macht. Er wähnt sich unanfechtbar. Er bekommt den Brief eines 24-jährigen Buchhalters der Tübinger Kreissparkasse. Theodor Roller schreibt: “Ich will Ihnen die Verlogenheit Ihrer Grundlage unbarmherzig aufdecken und nun deutsch mit Ihnen reden: Als Christ nenne ich Sie einen Lügner und als Deutscher den größten Volksschädling, der je deutsche Erde betrat!”. Am 18. März wird Roller von der Gestapo verhaftet. Von einem Sondergericht wird er “freigesprochen” und bis Kriegsende in eine psychiatrische Klinik verbannt. Er, der Hitler mit einem Wort zutreffend als “Wahnsinnigen” charakterisierte, wird als wahnsinnig weggesperrt. Hans-Joachim Lang schreibt über Roller: “Eine Bombe hätte er nicht gebaut. Sein Prinzip lautete Offenheit, seine Waffe war das Wort, seine Entschlossenheit ruhte in Gott.”
Hans-Joachim Lang: “Als Christ nenne ich Sie einen Lügner” – Theodor Rollers Aufbegehren gegen Hitler. (Hoffmann & Campe Verlag, Hamburg) -Ein junger Mann protestiert gegen die Nazidiktatur – und überlebt sie in der Psychiatrie. Aus Aktenmaterial, Gesprächen und Briefen rekonstruiert der Autor die Geschichte eines Mannes, der den möglichen Tod in Kauf nahm, um seinem Glauben treu bleiben zu können.
Theodor Roller stirbt am 30.10.2008.
http://uli-nichtvondieserwelt.blogspot.com/2011/03/ein-wahnsinniger.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Roller

Immer nur für sich sein?

Eine Gitarrensaite liegt neben der Gitarre und freut sich über ihre Freiheit. „Ich lasse mich nicht einspannen, ich will frei sein und entspannt. Ich werde mich nicht auf diese alte Gitarre spannen lassen, womöglich noch neben die brummige Basssaite rechts und die eintönige d-Saite links. Nein, ich will mein Leben genießen und mich entfalten. Ich kann mich lustig zusammenrollen und in der Sonne ausruhen.”
Aber mit der Zeit wurde es der Saite langweilig und öde. Immer so sinnlos daliegen. Die Saite wurde in ihrer Freiheit immer einsamer und nutzloser. Unbeachtet und wenig sinnvoll kam sich die Saite vor. Doch der Gitarrenspieler, der sein Instrument sehr liebte, schaute auf die Saite und erkannte die heimliche Sehnsucht. Er spürte, wie die Saite unter ihrer Bedeutungslosigkeit litt. Da sprach er ihr gut zu: „Wenn du wüsstest, was für herrliche Musik in dir steckt!” Ganz behutsam spannte er sie ein, immer ein wenig mehr, bis sie ihre Tonlage gefunden hatte. Dann begann er zu spielen, und wunderbar klang die Musik in schöner Harmonie mit all den anderen Saiten. Der Spieler hatte seine Freude. Die Saite hatte ihre Bestimmung wiedergefunden. Und viele Menschen konnten mit der Musik angerührt und getröstet werden. Gott möchte unser Leben zum Klingen bringen. Er möchte uns in sein Handeln einspannen. Nicht, um uns die Freiheit zu nehmen. Nein, Gott möchte uns die tiefste Bestimmung schenken: von seiner Liebe angerührt, mit anderen und für andere zu klingen.

http://physhbournes-sundries.blogspot.com/2010/07/immer-nur-fur-sich-sein.html

Existiert Gott? – Ein Gespräch beim Friseur

Ein Mann lässt sich seine Haare schneiden und seinen Bart trimmen. Der Friseur spricht während seiner Arbeit mit dem Kunden über viele Dinge, wie Friseure es so tun. Auch das Thema Gott wird berührt.
„Ich glaube nicht, dass Gott existiert!“, meint der Friseur.
„Warum?“ fragt der Kunde.
„Sie müssen nur auf die Straße gehen. Wenn Gott existierte, gäbe es dann so viele kranke Leute? Würde es so viele Kinder geben, die verlassen wurden? Würde es so viel Leid und Schmerzen geben? Gäbe es einen Gott, würde er alle diese Dinge nicht zulassen!“
Der Kunde antwortet nicht. Schließlich sind die Haare geschnitten. Der Bart ist gestutzt und der Friseur entlohnt.
Auf der Straße begegnet der Kunde einem Mann mit langen, schmutzigen Haaren und ungepflegtem Bart. Er geht zurück und sagt zum Friseur: „Friseure existieren nicht! Es gibt keine Friseure!“
„Wie kommen Sie darauf? Ich habe ich Ihnen doch gerade eben die Haare geschnitten und den Bart getrimmt!“
Der Kunde wiederholt: „Friseure existieren nicht, denn wenn sie existierten, gäbe es nicht so viele Menschen mit schmutzigem, langem, ungepflegtem Haar und ungetrimmtem Bart. Sehen Sie jenen Mann auf der Straße? Gäbe es Sie, würden Sie so etwas nicht zulassen!“
„Ach was! Ich existiere! Nur – die Leute kommen nicht zu mir!“
Der Kunde erwidert: „Eben! Auch Gott existiert. Nur kommen die Menschen nicht zu ihm und suchen ihn nicht. Auch deswegen gibt es so viel Schmerz und Leid in der Welt.“
(Autor unbekannt)

Mittelalterliches Weltbild

Das angebliche "mittelalterliche" Weltbild

Wer kennt es nicht: Jenes Bild im Stile eine Holzschnitts aus dem 16. Jahrhundert, mit dem man bis heute meint, das es das Weltbild des “finsteren Mittelalters” realistisch darstelle?
In wie vielen Büchern macht man sich durch dieses vermeintlich aus dem Mittelalter stammende Bild über die damalige Zeit und die angeblich “wissenschaftsfeindliche” Kirche lustig?
Wenige wissen jedoch, daß dieses Bild keineswegs aus dem Mittelalter, sondern aus der Neuzeit stammt!
Es erschien vielmehr erstmals im Jahre 1888 (!) in dem Buch “L’Atmosphère. Météorologie populaire” des Franzosen Camille Flammarion.
In der Folge wurde (und wird bis heute!) allerdings immer wieder suggeriert, jener Holzschnitt aus dem 19. Jahrhundert stamme aus mittelalterlicher Zeit und stelle das damalige Weltbild dar.
Die irrige moderne Annahme, daß die mittelalterliche Christenheit an eine Erdscheibe geglaubt habe, wird allerdings von der “Historical Society of Britain” als weitestverbreiteter historischer Irrtum bezeichnet. http://www.stmichael-online.de/weltbild.htm