Der Chanukka-Leuchter vor der neuen Synagoge in München

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Chanukka bedeutet so viel wie „Weihe“ und erinnert an eine dunkle Zeit in der Geschichte des jüdischen Volkes. Dieses Fest dauert acht Tage und erinnert an den Sieg der (164 v. Chr.) Makkabäer über die Armee von Antiochus Epiphanes, eine Zeit, als Gott sein Volk durch die heroischen Taten einer kleinen Gruppe jüdischer Guerillakämpfer bewahrte und beschützte. Der Chanukka-Leuchter ist nicht identisch mit der Menora, da die Menora an den großen goldenen Leuchter in Jerusalem erinnert und nur sieben Arme hat.

Schloß und Villa am Starnberger See

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Villa Maffei Seestr. 4 Feldafing
Die herrschaftliche Villa, die Gabriel von Seidl 1901 als asymmetrischen Zweiflügelbau für den Industriellen Hugo von Maffei (1836-1921) errichten ließ, steht an der Stelle eines 1839 erbauten bodenständigen Landhauses, das 1844 in den Besitz des Unternehmers Joseph Anton von Maffei (1790-1870) gelangt war. Seinen Neffen Hugo hatte er als Universalerbe des riesigen Vermögens eingesetzt. Das Haus blieb bis 1937 in Familienbesitz und kam so auch an den angeheirateten Schauspieler und Max-Reinhardt-Schüler Karl Ludwig Diehl (1896-1958), bis es 1937 von der „Nationalsozialistischen Oberschule“ als „Adolf-Wagner-Haus“ (nach dem hohen NS-Politiker; 1890-1944) übernommen wurde. 1951 fiel das Gebäude an den Freistaat Bayern. Seit 1996 ist die gut erhaltene Villa Sitz der Buchheim Stiftung, die nicht nur das Buchheim Museum in Bernried am Starnberger See verwaltet, sondern auch die Villa mit regelmäßigen kleineren Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen bespielt und damit Öffentlichkeit zugänglich macht.

Schloß Possenhofen

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Elisabeths geliebtes Possi
Zu verdanken haben wir das schöne Schloß Possenhofen mit seinen vier Zinnentürmen einem gewissen Jakob Rosenbusch, Kanzler unter Herzog Ludwig von Bayern. Dieser ließ im Jahre 1536 das Gebäude im Possenhofener Park aus Stein bauen. Seine finanziellen Verhältnisse überstieg dieser Bau gewaltig.

Anfang 1600 ging das Possenhofener Schloß in den Besitz Hans Caspar von Horwarths über, der dieses gegen die Angriffe der Schweden im 30-jährigen Krieg verteidigen mußte. Leider überstand das Schloss diesen Krieg nicht, wurde aber von Horwarth durch Investition seines gesamten Vermögens wieder neu errichtet. Nach dem Tod Horwarths erwarb Kurfürst Ferdinand Maria das Gemäuer. Es folgten eine Reihe weiterer Besitzer, bis das Schloß in die Hand des Grafen La Rosée überging, von dem es Herzog Maximilian im Jahre 1834 kaufte. Von da an blieb das Schloß fast 100 Jahre in Familienbesitz. Heute ist Schloß Possenhofen in privater Hand, vermietet und kann nicht von Innen besichtigt werden.
Schloß Possenhofen bedeutete für Elisabeth immer das größte Glück auf Erden. Liebevoll nannte sie das alte Gemäuer „Possi“. Heute würde man das damalige Leben am Schloß wohl als alternativ bezeichnen.

Für Elisabeth bedeutete es damals lange Ausritte, Bootsfahrten, viele Tiere um sich zu haben (Sisi hatte ein Pferd und sogar einen Hirschen) und ein wirklich unbeschwertes Leben zu führen. Auch in späteren Lebensjahren zog es die Kaiserin immer wieder nach Possenhofen an den Starnberger See.
http://www.fuenfseenland.de/Kultur/Geschichte/Sissi/Schauplatz/Possenhofen/spos_cont.html