Evangelisation ist für die soziale Umgestaltung einer Gesellschaft unabdingbar

„Evangelisation ist für die soziale Umgestaltung einer Gesellschaft unabdingbar. Soziale Verantwortung im christlichen Sinne hängt davon ab, ob es sozial verantwortliche Christen gibt. Und sozial verantwortliche Christen sind eine Folge von Evangelisation. Wenn der Heilige Geist uns verändert, entwickeln wir ein soziales Gewissen, und wir bekommen die Vision und den Mut dafür, die Gesellschaft zu verändern.“
John Stott © Christus, die Bibel und wir  /  ISBN 978-3-930868-09-4

Afghanische Christin vor den Augen ihrer Kinder erstochen

Ein zufällig anwesender Polizeibeamter und Passanten konnten den mutmaßlichen Täter überwältigen. Foto: picture-alliance/R. Goldmann

Prien (idea) – Trauer und Bestürzung hat der gewaltsame Tod einer afghanischen Christin in Prien am Chiemsee ausgelöst. Opfer ist die 38-jährige Farima S., die vor sechs Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet war. Ein 29-jähriger afghanischer Asylbewerber stach die vierfache Mutter am Abend des 29. April vor einem Supermarkt mit einem Messer nieder. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei konnten ein zufällig anwesender Polizeibeamter, der nicht im Dienst war, und Passanten den mutmaßlichen Täter überwältigen. Herbeigerufene Polizisten nahmen ihn fest. Zwei Kinder des Opfers – fünf und elf Jahre alt –, die die Tat mitansehen mussten, wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut und bis auf weiteres in Obhut genommen. Über das Motiv des Täters könne man noch nichts sagen, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Es werde noch ermittelt. Einen religiösen Hintergrund könne man nicht ausschließen. Der Täter wurde auf richterlichen Beschluss in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung gebracht. Laut dem Polizeisprecher gibt es Hinweise, dass der Afghane „psychisch auffällig“ sei. Ein ärztliches Schnellgutachten solle eine Klärung bringen. Davon hänge ab, ob der Mann in der Psychiatrie bleibt oder in Untersuchungshaft kommt.

Schwester der Getöteten: „Sie musste sterben, weil sie Christin wurde“

Die Schwester des Opfers, Somi A., ist überzeugt, dass Farima wegen ihres christlichen Glaubens getötet wurde. „BILD“ zitiert sie mit den Worten: „Meine Schwester musste sterben, weil sie Christin wurde.“ Der Täter sei wütend gewesen, „weil er abgeschoben werden sollte. Er wusste, dass meine Schwester Christin war. Er hat sie auf dem Weg zur Kirche gesehen.“ Laut der 31-Jährigen hat ihre Schwester sich vor acht Jahren evangelisch taufen lassen. Ein Pastor habe sie bei einer Reise in den Iran vom christlichen Glauben überzeugt. Ein Bericht des Oberbayerischen Volksblatts (Rosenheim) nennt als mögliches Tatmotiv auch Eifersucht. Nach dessen Recherchen hatte die Afghanin seit zwei Wochen einen neuen Freund – einen Deutschen. Ihre Einkäufe seien für ein gemeinsames Essen bestimmt gewesen. Von ihrem Ex-Mann – dem Vater ihrer Kinder – soll die Frau schon länger geschieden gewesen sein, so die Zeitung.

Evangelischer Pfarrer: Die Tat hat nichts mit Religion zu tun

Der evangelische Priener Gemeindepfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth warnte vor voreiligen Schlüssen. Er ist der Ansicht, dass die Tat mit Religion nichts zu tun hat. Der Täter sei ein „psychisch extrem kranker Mensch“, sagte Wackerbarth gegenüber idea. Er habe möglicherweise „im Wahn“ gehandelt. Der ökumenische „Begleiterkreis“, der sich für die Integration von Flüchtlingen einsetzt, hatte dem Pfarrer zufolge Kontakt zu dem Afghanen. Wackerbarth wird am 4. Mai die Trauerfeier für Farima S. leiten. Er hatte im vergangenen Jahr ihre beiden jüngsten Kinder getauft. Die Christin habe auch regelmäßig eine afghanisch-christliche Gemeinde in München besucht. Wackerbarths Kollege Mirko Hoppe sagte idea, dass die Frau manchmal auch in den evangelischen Gottesdienst in Prien gekommen sei. Sie hatte nach seinen Worten eine sehr positive Ausstrahlung und war sehr engagiert. So habe sie bei einem „Fest der Nationen“ in Prien mitgewirkt. In der rund 10.000 Einwohner zählenden Stadt leben Bürger aus fast 70 Staaten.

8. These: Gegen die Kritik an der Heiligen Schrift.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß das Wort Gottes unfehlbar ist in allen seinen Aussagen über das Heil der Menschen und die Wirklichkeit dieser Welt. Das Gerede vom fehlbaren Worte Gottes ist ein Widerspruch in sich und Empörung der Ehre des Menschen gegen die Ehre Gottes.
Christus spricht.»Ich nehme nicht die Ehre von Menschen, aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? Aber die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, suchet ihr nicht.« (Joh. 5,41-44)
Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, als könnte es Autoritäten geben, die über der Schrift stehen, die Maßstäbe aufrichten könnten, nach denen die Gültigkeit des Gotteswortes sich auszuweisen hätte. In diesem Versuch einer sogenannten »historischen Kritik« waltet der Versuch, den Machtwillen, die Ehre des Menschen hochmütig gegen die Ehre Gottes zu setzen.
Luther bekennt:» Wenn euch jemand antastet und sagt: Man muß der Väter Auslegung haben, die Schrift ist dunkel, sollt ihr antworten: Das ist nicht wahr. Es ist auf Erden kein klareres Buch geschrieben als die Heilige Schrift; sie ist gegenüber anderen Büchern wie die Sonne im Vergleich mit jedem anderen Licht. Sie reden so nur deshalb, damit sie uns von der Schrift wegführen und sich selbst zu Meistern über uns erheben, daß wir ihren Traumpredigten glauben sollen. Es ist eine greuliche, große Schmach und Lästerung wider die Heilige Schrift und die ganze Christenheit, wenn man sagt, daß die Heilige Schrift finster und nicht so klar sei, daß sie jeder verstehen kann, seinen Glauben zu lehren und zu beweisen«. »Das ist die gefährliche Art der Lüge, daß man die Heilige Schrift durch falsche Auslegung zum Betrug mißbraucht, um durch deren hohes Ansehen die Lüge um so glaubwürdiger zu machen. So stützen sich denn alle Irrlehrer nicht immer nur auf die Vernunft (freilich fangen sie bei ihr an und stellen erst fest, welcher Weg der rechte zu sein scheint), sondern sie berufen sich auch auf die Schrift, um sie dann nach ihrem Ermessen auszulegen.«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 96 – 97
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7. These: Gegen die Demontage der Schrift.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß Gottes Wort geschrieben wurde zum Heile des Menschen. Das eine, heilige Wort Gottes hat sich in der Christenheit als das Wort Gottes mit Vollmacht erwiesen. Die Heilige Schrift als Ganzes ist das eine, unteilbare und irrtumslose Gotteswort.
Der Apostel schreibt:»lch bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas dazusetzt, so wird Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas davon tut von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott abtun seinen Anteil vom Baum des Lebens und von der heiligen Stadt, davon in diesem Buch geschrieben steht.« (Offenbarung Joh. 22,18-19)
Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, als ob der sündige, fehlende und irrende Mensch aus seinem Urteil neben dieses eine Wort Gottes noch andere Worte hinzufügen oder aus diesem einen Wort Gottes wegnehmen könne, so wie es ihm beliebt.
Luther bekennt:»Daran liegt Gott am meisten, daß sein heiliges Wort einzig in der Christenheit ohne allen Zusatz der Menschenlehre bleibe. Aber das Wort kann nicht bleiben, es sei denn, dass man Christus als den alleinigen Bauherrn ansehe und ihn allein den Namen haben lasse. Wo der nicht ist, da ist keine Einigkeit und muß auch ein Babel daraus werden«..  »Gottes Wort ist wie ein starker Strom, dem man durch keinerlei Gewalt wehren kann; es bewirkt wie die Natur, daß es die Gläubigen selig macht. Aber die Ungläubigen verdammt es und zerschmettert sie; und das darum, weil der Herr dieses Wortes die göttliche Weisheit, Macht und Gerechtigkeit ist. Darum ist es über alles, was wir haben und sind.«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 96 – 97
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5. These: Gegen die Selbstsicherheit schwärmerischer Scheinchristlichkeit.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß auch wiedergeborene Christen noch im Schatten einer gottfeindlichen Welt und der eigenen Sünde leben, und daß deswegen jeder Hochmut und jede Selbstsicherheit der Wirklichkeit christlichen Daseins widersprechen müssen. Der Christ lebt nicht aus dem Haben, sondern aus dem immer wieder neu zu empfangenden Leben mit Gott durch Christus, seinen Heiland.
Der Apostel Paulus schreibt :»Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute, finde ich nicht.« (Rom. 7,18-19) Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, als sei christliche Existenz frei von Sündenwirklichkeit, Kampf und Anfechtung, und als sei Christsein ein Besitz, der Vergebung, Kreuz, Leid und immer neue Aufrichtung durch Christus ausschließen könne. Scheinchristentum der Unbegnadeten ist der Ausdruck der Heuchelei, Verkennung der Gerechtigkeit Gottes, und sie zerstört jenes Leben, das allein aus der Gnade Gottes existieren kann und diese immer wieder neu erfahren muß.
Luther bekennt:»Das christliche Leben besteht nicht im Sein, sondern im Werden, nicht im Sieg, sondern im Kampf, nicht in Gerechtigkeit, sondern in Gerechtsprechung.«. . . »Ein heiliger oder gläubiger Mensch empfindet wohl in sich das Übermaß der Sünden. Sie werden ihm aber um des Glaubens willen nicht zugerechnet«… »Fühlest du keine Sünde mehr, so bist du gewiß in Sünden ganz tot.«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 95 – 96
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Coke is life oder die Absolutheit des Christentums

Auf dem heutigen Markt bieten viele ihr Produkt als Lebenserfüllung an. Von Coca Cola bis zum Yoga für Manager. Sie wollen punktuelle oder umfassende Sinnstifter sein. Die christliche Kirche ist längst nicht mehr die einzige Anbieterin. Solange Christen ihren Glauben im Privaten leben und sich in den dafür vorgesehenen Gebäuden versammeln, wird diese Form des Glaubens toleriert. Eine Nationalfondsstudie sagt, dass Religion im Leben vieler Menschen gar nicht mehr so wichtig sei. Das alles sind Symptome unserer postmodernen Gesellschaft. Wie sollen sich «überzeugte» Christen in diesem Umfeld bewegen? Weiterlesen

4. These: Gegen das Christusbild von unten.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der auf diese Welt kam und in menschliche Gestalt einging, um die Sünde und den Tod zu überwinden, die Feindschaft des Menschen gegen Gott zu sühnen und seiner erwählten Gemeinde den Frieden Gottes zu bringen.
Der Apostel Johannes schreibt:» der ist ein Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, dass Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.« (l.Joh. 4,22-24)
Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, als sei Jesus nur ein Mensch, der die Nähe Gottes gelebt, durchgetragen und dadurch ein Bild der Nachahmung aufgerichtet habe als Repräsentation göttlicher Gegenwart. Dieses Bild von Christus, »das uns gleich sei« zerstört die Möglichkeit der Wiedergeburt, die nur als das Sein in Christus, im Leben und im Sterben, im Gekreuzigten und leibhaft Auferstandenen erfahren werden kann.
Luther bekennt:»Der Glaube versöhnt nicht an sich, sondern er ergreift und erlanget die Versöhnung, welche Christus für uns getan hat.«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 95

3. These: Gegen die billige Gnade eines »lieben Gottes.«

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß Gott als ein Gott der Gerechtigkeit die Rache vollstreckt gegen jede Feindschaft, die sich seiner Ordnung und seinem Gebot entgegenstellt.
Der Apostel schreibt:»Denn wir kennen den, der gesagt hat: Die Rache ist mein, ich will vergelten, und abermals: Der Herr wird sein Volk richten. Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zufallen.« (Hebr. 10,30-31)
Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre von der billigen Gnade des lieben Gottes, der ohne Recht und Rache für die Gerechtigkeit das Tun einer Menschheit begleitet, die er ausnahmslos, ohne Glaube, Liebe und Hoffnung in ihr zu erwecken, mit dem Mantel der Liebe bedecken würde. Ein solches »Gottesbild« widerspricht der Realität und forciert den Atheismus bei allen, die das Grauen dieser Welt gesehen und erlebt haben.
Luther bekennt.» Siehst du das Bild des Gekreuzigten und wie er sein Blut vergießt, so sieh das als ein Bild an, das dich billig erschrecke, so daß dein Herz spreche: Oh weh, ist meine Sünde und der Zorn Gottes über mich so groß!«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 94-95

 

2. These: Gegen den verstandenen Gott der mündigen Gesellschaft.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß Gott ein allmächtiger Gott ist, den menschlicher Verstand und menschliches Gefühl nicht erfassen und ergründen kann. Das wahre Vertrauen in Gott gründet sich nicht auf eine Berechenbarkeit Gottes, sondern auf ein Vertrauen, das alle Möglichkeiten des Verstehens überschreitet.
Der Apostel Paulus schreibt:», lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so? Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren?« (Rom. 9,20-21)
Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, als müsse und könne nach den Maßstäben von Mündigkeit und Humanität ein der Gesellschaft akzeptables Gottesbild aufgerichtet werden, als könne und müsse, je nach dem Urteil von Zeit und Zeitgeist, ein neuer oder anderer Weg zu Gott gesucht werden, als der eine, den der dreieinige Gott in der Bibel geoffenbart hat.
Luther bekennt:»Die Vernunft kann ihr Licht hochhalten und rühmen, auch klug in weltlichen, vergänglichen Sachen damit sein, aber sie klettere beileibe damit nicht hinauf in den Himmel, oder man frage sie ja nicht um Rat in Sachen, die die Seligkeit belangen. Denn da ist die Weltunvernunft ganz starr-blind, bleibt auch in der Finsternis, leuchtet und scheint in Ewigkeit nicht. Aber das einzige Licht ist Christus allein: Er kann und will raten und helfen.«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 94-95

Zehn Thesen wider den Verrat an der Reformation

  1. These: Gegen das Gerede von der Mündigkeit des Menschen.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß der Mensch ganz und gar Sünder ist, also in der Feindschaft gegen Gott lebt, ja, daß er Gott und seinen Nächsten nicht liebt, sondern haßt.

Der Apostel Paulus schreibt :y>Devm es ist hier kein Unterschied: Sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.« (Rom. 3,23-24)

Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, der Mensch sei aus sich gut und könne aus sich selbst Maßstäbe der Erkenntnis des Guten und des Bösen aufstellen, die Wahrheit erkennen und die Ordnung dieser Welt durch eine Verantwortung vor sich selbst oder der Ge­sellschaft festlegen.

Luther bekennt:» Wenn der Mensch die Größe der Sünde fühlte, würde er keinen Augenblick länger leben, solche Gewalt hat die Sünde… Daraus geht hervor, daß wir die wahre Bestimmung der Sünde nicht verstehen, sondern allein die Schattenbilder und Rät­selworte.«

Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 93