Afghanische Christin vor den Augen ihrer Kinder erstochen

Ein zufällig anwesender Polizeibeamter und Passanten konnten den mutmaßlichen Täter überwältigen. Foto: picture-alliance/R. Goldmann

Prien (idea) – Trauer und Bestürzung hat der gewaltsame Tod einer afghanischen Christin in Prien am Chiemsee ausgelöst. Opfer ist die 38-jährige Farima S., die vor sechs Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet war. Ein 29-jähriger afghanischer Asylbewerber stach die vierfache Mutter am Abend des 29. April vor einem Supermarkt mit einem Messer nieder. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei konnten ein zufällig anwesender Polizeibeamter, der nicht im Dienst war, und Passanten den mutmaßlichen Täter überwältigen. Herbeigerufene Polizisten nahmen ihn fest. Zwei Kinder des Opfers – fünf und elf Jahre alt –, die die Tat mitansehen mussten, wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut und bis auf weiteres in Obhut genommen. Über das Motiv des Täters könne man noch nichts sagen, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Es werde noch ermittelt. Einen religiösen Hintergrund könne man nicht ausschließen. Der Täter wurde auf richterlichen Beschluss in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung gebracht. Laut dem Polizeisprecher gibt es Hinweise, dass der Afghane „psychisch auffällig“ sei. Ein ärztliches Schnellgutachten solle eine Klärung bringen. Davon hänge ab, ob der Mann in der Psychiatrie bleibt oder in Untersuchungshaft kommt.

Schwester der Getöteten: „Sie musste sterben, weil sie Christin wurde“

Die Schwester des Opfers, Somi A., ist überzeugt, dass Farima wegen ihres christlichen Glaubens getötet wurde. „BILD“ zitiert sie mit den Worten: „Meine Schwester musste sterben, weil sie Christin wurde.“ Der Täter sei wütend gewesen, „weil er abgeschoben werden sollte. Er wusste, dass meine Schwester Christin war. Er hat sie auf dem Weg zur Kirche gesehen.“ Laut der 31-Jährigen hat ihre Schwester sich vor acht Jahren evangelisch taufen lassen. Ein Pastor habe sie bei einer Reise in den Iran vom christlichen Glauben überzeugt. Ein Bericht des Oberbayerischen Volksblatts (Rosenheim) nennt als mögliches Tatmotiv auch Eifersucht. Nach dessen Recherchen hatte die Afghanin seit zwei Wochen einen neuen Freund – einen Deutschen. Ihre Einkäufe seien für ein gemeinsames Essen bestimmt gewesen. Von ihrem Ex-Mann – dem Vater ihrer Kinder – soll die Frau schon länger geschieden gewesen sein, so die Zeitung.

Evangelischer Pfarrer: Die Tat hat nichts mit Religion zu tun

Der evangelische Priener Gemeindepfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth warnte vor voreiligen Schlüssen. Er ist der Ansicht, dass die Tat mit Religion nichts zu tun hat. Der Täter sei ein „psychisch extrem kranker Mensch“, sagte Wackerbarth gegenüber idea. Er habe möglicherweise „im Wahn“ gehandelt. Der ökumenische „Begleiterkreis“, der sich für die Integration von Flüchtlingen einsetzt, hatte dem Pfarrer zufolge Kontakt zu dem Afghanen. Wackerbarth wird am 4. Mai die Trauerfeier für Farima S. leiten. Er hatte im vergangenen Jahr ihre beiden jüngsten Kinder getauft. Die Christin habe auch regelmäßig eine afghanisch-christliche Gemeinde in München besucht. Wackerbarths Kollege Mirko Hoppe sagte idea, dass die Frau manchmal auch in den evangelischen Gottesdienst in Prien gekommen sei. Sie hatte nach seinen Worten eine sehr positive Ausstrahlung und war sehr engagiert. So habe sie bei einem „Fest der Nationen“ in Prien mitgewirkt. In der rund 10.000 Einwohner zählenden Stadt leben Bürger aus fast 70 Staaten.

Schuldbekenntnis der FeG-Bundesleitung zum Nationalsozialismus im Wortlaut:

„Wir als Freie evangelische Gemeinden haben während des Hitler-Regimes versagt. Politische Abstinenz, ein falsches Obrigkeitsverständnis und sicher auch Angst haben uns schweigen lassen. Mit dem gettohaften Leben als Gemeindebund wollten wir einen Freiraum für gemeindliches Leben bewahren, aber dieser Freiraum kann das Unrecht nicht aufwiegen, an dem wir durch unser Stillschweigen mitgewirkt haben. Wie viele Juden und andere Menschen wurden bestialisch ermordet?! Das von uns (Deutschen) ausgegangene Leid sprengt jedes Vorstellungsvermögen. Wir haben gesündigt‘, betet Daniel angesichts der Schuld seines Volkes (Dan. 9,15). Aber zu der Schuld, die wir als Deutsche auf uns geladen haben, kommt die Schuld als Männer und Frauen, deren Leben Christus gehört.
Salz und Licht der Welt werden solche Leute im NT genannt (Mt. 5,13-14). Als solche hätten wir gegen das Unrecht aufstehen müssen. Wir haben es nicht getan. Wir haben gesündigt und sind schuldig.
Wir leben von Vergebung. Wir vertrauen darauf, dass Gott sie uns schenkt. Wir können angesichts der Geschichte nur vertrauen, dass er vergibt und mit uns weitermacht. Weil wir das erfahren haben, erfüllt uns Hoffnung. Unsere Hoffnung liegt in Jesus Christus und der erneuernden, Leben rettenden und schaffenden Kraft dieser Vergebung.“
Die Bundesleitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden
Deutschland, Dietzhölztal-Ewersbach, 20. September 2014

Walpurgisnacht

Es wurd‘ in der Walpurgisnacht
Walburga in ihr Grab verbracht,
damit ihre Gebeine ruh’n –
mit Hexen hat das nichts zu tun.

Zunächst einmal, denn weiterhin,
obgleich wohl ohne tiefen Sinn,
feiern diese heute auch,
ebenfalls nach altem Brauch.

Auf Sachsen-Anhalts höchstem Berg
vollziehen sie ihr teuflisch Werk,
das heute finanziell belohnen
lokale Radiostationen.

Denn alles Brauchtum, das erfüllt,
egal, was einst es hat enthüllt,
heute bloß noch einen Zweck:
Des Brauers Defizit muss weg.

So strömt das Bier,
es geht auf vier.
Und dann strömt endlich auch herbei,
die Staatsmacht (vulgo: Polizei).

Sie hat eigentlich, jawohl,
auf Gewalt das Monopol.
Doch heute Nacht – Ei, der Daus! –
sieht die Sache anders aus.

Die Folgen sieht man erst bei Tage.
Und wo bleibt nun – gute Frage! –
die Moral von der Geschicht‘?
Wissen’s was: Ich weiß es nicht!
Von meinem Facebook-Freund Josef Bordat 30. April 2013

„Christliche“ Phrasen und was sie heute oft bedeuten

“Richte nicht“ bedeutet häufig:
“Ich möchte keine Rechenschaft ablegen müssen und würde gerne weiter sündigen, ohne dafür verantwortlich sein zu müssen.”
“Du solltest mehr in der Liebe sein” bedeutet häufig:
“Lege dein Urteilsvermögen zur Seite und erlaube uns im Fleisch und Irrtum anzubeten, statt im Geist und der Wahrheit.”
“Nur der Herr sieht ins Herz hinein” bedeutet häufig:
“Ich wünsche mir, dass die Leute mein Schweigen schätzen, denn Schweigen und Kompromiss bedeuten ‘demütig sein’.” Es ist ein Vorwand, um den Mangel eines evangelistischen Herzens und Schuldgefühle zu entschuldigen.
„Wir sollten demütig sein“ bedeutet häufig:
“Wir sollen so sein wie diejenigen, die sich mit dem Wind treiben lassen und sich den Feinden Christi anschließen, die sanfte Töne anschlagen und keine absoluten und klar umrissenen Aussagen machen.“
Das „Evangelium“ bedeutet oft,
„das Ärgernis des Kreuzes durch menschengemachte Vorstellungen beiseitelegen, so dass die Menschheit durch Pragmatismus gewonnen wird.“ Obwohl es doch die Kraft des Evangeliums ist, die alle errettet, die glauben (Römer 1,16).
“Jüngerschaft” bedeutet häufig,
“Menschen um sich zu scharen, die niemals über dich hinauswachsen, so dass die Welt staunt, wie groß deine Jüngerschaft ist.“
“Dank sei Gott” von den Lippen derjenigen, die Christus ablehnen, bedeutet oft,
“dass sie sich auf Gottes allgemeine Gnade berufen und doch in Sünde verharren und IHM Dank bringen, für das, was ihnen ‚gute Gefühle‘ bringt.“
“Missional” bedeutet häufig,
“von Montag bis Samstag in der Welt zu leben und am ‘Tag des Herrn’ in Kleider der Ungerechtigkeit vor IHM zu erscheinen.”
“Toleranz” bedeutet häufig,
“der Unmoral Glaubwürdigkeit zu verschaffen und diejenigen schlechtzumachen, die Gott, der moralische Richtlinien gemacht hat, nachfolgen.”
“Wohlstand” bedeutet häufig,
“das Kreuz, an dem das Fleisch gekreuzigt werden muss, beiseite zu legen, um der Lust des Materialismus zu folgen.”
“Jesus” hat oft die Bedeutung eines “Schlagwortes oder Passwortes,
er ist zu einem Zweck geworden, um Menschen an sich zu binden und sie auf ein System der Treue einzuschwören, das gegen IHN streitet.“
Dennoch bleibt ER der HERR der Herrlichkeit und das uneingeschränkte HAUPT der Gemeinde.
Quelle: Doron Gladden, Today’s“Christian“ Phrases and What They Really

8. These: Gegen die Kritik an der Heiligen Schrift.

Die Heilige Schrift bezeugt und die Reformatoren bekennen, daß das Wort Gottes unfehlbar ist in allen seinen Aussagen über das Heil der Menschen und die Wirklichkeit dieser Welt. Das Gerede vom fehlbaren Worte Gottes ist ein Widerspruch in sich und Empörung der Ehre des Menschen gegen die Ehre Gottes.
Christus spricht.»Ich nehme nicht die Ehre von Menschen, aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? Aber die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, suchet ihr nicht.« (Joh. 5,41-44)
Zu verwerfen ist deswegen die Irrlehre, als könnte es Autoritäten geben, die über der Schrift stehen, die Maßstäbe aufrichten könnten, nach denen die Gültigkeit des Gotteswortes sich auszuweisen hätte. In diesem Versuch einer sogenannten »historischen Kritik« waltet der Versuch, den Machtwillen, die Ehre des Menschen hochmütig gegen die Ehre Gottes zu setzen.
Luther bekennt:» Wenn euch jemand antastet und sagt: Man muß der Väter Auslegung haben, die Schrift ist dunkel, sollt ihr antworten: Das ist nicht wahr. Es ist auf Erden kein klareres Buch geschrieben als die Heilige Schrift; sie ist gegenüber anderen Büchern wie die Sonne im Vergleich mit jedem anderen Licht. Sie reden so nur deshalb, damit sie uns von der Schrift wegführen und sich selbst zu Meistern über uns erheben, daß wir ihren Traumpredigten glauben sollen. Es ist eine greuliche, große Schmach und Lästerung wider die Heilige Schrift und die ganze Christenheit, wenn man sagt, daß die Heilige Schrift finster und nicht so klar sei, daß sie jeder verstehen kann, seinen Glauben zu lehren und zu beweisen«. »Das ist die gefährliche Art der Lüge, daß man die Heilige Schrift durch falsche Auslegung zum Betrug mißbraucht, um durch deren hohes Ansehen die Lüge um so glaubwürdiger zu machen. So stützen sich denn alle Irrlehrer nicht immer nur auf die Vernunft (freilich fangen sie bei ihr an und stellen erst fest, welcher Weg der rechte zu sein scheint), sondern sie berufen sich auch auf die Schrift, um sie dann nach ihrem Ermessen auszulegen.«
Die verratene Reformation – GOTTES Wort und Luther`s Lehr` verneint man heute immer mehr Huntemann, Georg Verlag: 1983 Bremen, 1983 Seite 96 – 97
http://bibelkreis-muenchen.de/?p=4063&preview=true
http://bibelkreis-muenchen.de/?p=4063
http://bibelkreis-muenchen.de/?p=4070&preview=true
http://bibelkreis-muenchen.de/?p=4102&preview=true 28.02.17
http://bibelkreis-muenchen.de/?p=4124&preview=true 30.03.17

 

Ohne Schatten

„Ein Mann wollte seinen Schatten loswerden, aber, was er auch anstellte, es gelang ihm nicht. Er wälzte sich auf dem Boden, sprang ins Wasser, versuchte, über den Schatten wegzuspringen. Alles vergeblich.
Ein weiser Mann, der diese Geschichte hörte, meinte dazu:
»Das wäre doch ganz einfach gewesen, den Schatten loszuwerden!“ »Wieso einfach ?“ fragten die Umstehenden neugierig, »was hätte er denn machen sollen?« Und der weise Mann gab zur Antwort: Er hätte sich nur in den Schatten eines Baumes zu stellen brauchen.“
Wir dürfen uns in den Schatten des Kreuzes stellen! Der Schatten, das ist die Schuld des Menschen, alles was ihn von Gott trennt. Wir brauchen uns nur in den Schatten des Baumes, des Kreuzes Jesu stellen, dann werden wir die Schuld los. Nach einer Kurzgeschichte von Adalbert von Chamisso

Zweifeln

„Im Gespräch mit dem arroganten Verfechter des Zweifels ist es nicht die richtige Methode, ihm zu sagen, er solle aufhören zu zweifeln. Eher sollte man ihm sagen, er müsse fortfahren zu zweifeln, er müsse noch etwas mehr zweifeln, er müsse jeden Tag Neueres und Wilderes im Weltall bezweifeln, bis er schließlich, durch eine seltsame Erleuchtung, anfange, an sich selbst zu zweifeln.“ „Gilbert Keith Chesterton. Prophet mit spitzer Feder.“

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Auf(er)stehen

Ein Brausehersteller, der unter anderem ein koffeinhaltiges Süßgetränk („Cola“) feilbietet, macht derzeit in Berlin mit einer Plakatkampagne auf sein Produkt aufmerksam, die auf einem Wortwitz basiert: der Verwechslung von „aufstehen“ und „auferstehen“. Tenor: Das Produkt hilft beim „Auferstehen“.
Dass man die Kampagne zu Ostern platziert, zeugt von großem Vertrauen auf (oder: starkem Glauben an) die religiöse Bildung der potentiellen Kundschaft, denn das Wissen darum, dass Ostern etwas mit Auferstehung bzw. umgekehrt Auferstehung etwas mit Ostern zu tun hat, kann heute nicht mehr allgemein vorausgesetzt werden.
Andererseits bin ich wirklich nicht sicher, ob der Witz tatsächlich verstanden wird, weil dessen Pointe ja darin besteht, dass „auferstehen“ etwas viel Größeres ist als „aufstehen“. Diese Steigerung nutzt die Werbekampagne, um das Produkt aus der Masse der Getränke herauszuheben.
Vielleicht wurde auch darauf spekuliert, dass sich die Kirche über die kommerzielle Nutzung einer christlichen Glaubenswahrheit aufregt und dadurch die Sache erst richtig bekannt macht, aber zur Aufregung besteht kein Grund. Zumindest solange nicht, wie das Spiel mit den Bedeutungsebenen funktioniert. Denn solange wäre klar: Auferstehung ist was Besonderes. So besonders wie das Produkt gerne wäre.
Also: Aufstehen und auferstehen – was ist der Unterschied? Aufstehen kommt nach dem Schlaf, auferstehen nach dem Tod. Aufstehen ist Erwachen im Raum zu ganz bestimmter Zeit, auferstehen ist Erweckung außerhalb von Raum und Zeit – ganz bestimmt. Aufstehen ist Neuanfang im alten Leben, auferstehen ist Neubeginn von neuem Leben. Aufstehen geht mit Koffein, auferstehen geht mit Gott. Die Mittel zum Aufstehen muss man kaufen, die Mittel zum Auferstehen bekommt man geschenkt. Der Effekt der Hilfe zum Aufstehen reicht bis zum Nachmittag, der Effekt der Hilfe zum Auferstehen reicht in alle Ewigkeit. Aufstehen – das muss regelmäßig wiederholt werden, auferstehen – das braucht nur einmal geschehen. In Sachen aufstehen gibt es nichts zu feiern, in Sachen auferstehen schon: Ostern. (Josef Bordat)
https://jobo72.wordpress.com/2017/04/12/auferstehen/

 

Die Liebe Gottes

„Oberflächliche Denker stellen sich die Liebe Gottes nur da, als etwas was Sünden vergibt. Diese Liebe sei zu gut, um Leiden zu tolerieren, zu friedfertig um Krieg zu erlauben. Doch das Wort lehrt, dass die Liebe Gottes eine heilige Liebe ist, die das Böse nicht toleriert. Die, um ihretwegen dem Sünder Leid auferlegt, damit er von seinen falschen Freuden abkehre. Es war genau diese Liebe, die im Garten Eden direkt nach dem Fall in die Sünde, „Ich werde Feindschaft zwischen euch setzen.“ A. Kuyper, The Work of the Holy Spirit, s. 515

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Das Apfelbäumchen

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einmal gesagt haben. Oft wird der Reformator entsprechend zitiert. Dieser Satz lässt sich allerdings bisher bei Luther gar nicht nachweisen. „Mit Luther“, so der Lutherforscher Martin Schloemann in der FAZ, „hat der Spruch nichts zu tun“ (Ausgabe vom 12.04.2017, Nr. 87, S. 7). Schloemann weiter:
Das Wort ist vermutlich erst in den dreißiger Jahren entstanden. Der erste belegbare Nachweis stammt von Oktober 1944 aus einem Rundbrief der Bekennenden Kirche in Hessen. Pfarrer Karl Lotz aus Hersfeld setzte das Wort bei seinen Lesern damals bereits als bekannt voraus. Am Ende des Krieges konnte der Spruch zünden. Das Land lag in Trümmern, und die Leute sahen ihre vertraute Welt untergehen. Das Wort passte einfach in die Zeit. Ron Kubsch
http://theoblog.de/das-apfelbaeumchen/29919/